GlücksSpirale im Aufwind

Der organisierte Sport wird in der GlücksSpirale weiterhin einen verlässlichen Partner an seiner Seite haben.

Die GlücksSpirale ist weiterhin eine große Stütze des organisierten Sports. Foto: DOSB
Die GlücksSpirale ist weiterhin eine große Stütze des organisierten Sports. Foto: DOSB

Der Umsatz und damit die Ausschüttungen im kommenden Jahr könnten sich gegenüber den Geschäftsjahren 2009 und 2010 sogar noch etwas erhöhen. „Wir befinden uns im Aufwind“, bilanzierte Wolfgang Angenendt, Geschäftsführer der Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt, in dessen Verantwortungsbereich sich die bundesweite GlücksSpirale seit 2005 befindet. Zu Beginn des kommenden Jahres wird die Lotterie, die 1970 als Gemeinschaftswerk des Nationalen Olympischen Komitees, des Deutschen Lotto- und Toto-Blocks und des Fernsehens zur Mitfinanzierung der Olympischen Sommerspiele 1972 in München gegründet worden war, in die Zuständigkeit der baden-württembergischen Lottogesellschaft übergehen.

Im Jahr 2008 hatte der Umsatz der GlücksSpirale mit gut 200 Millionen Euro nach 194,5 Millionen im Jahr 2006 und 189,7 Millionen im Jahr 2007 wieder das Niveau von 2005 (198,6 Millionen) erreicht und im Vorjahr einen Sprung auf 248 Millionen Euro gemacht. Diese Steigerung führt Angenendt sowohl auf die Fernsehpräsenz zurück, die nach einigen Jahren der TV-Abstinenz nun wieder wöchentlich gewährleistet sei, als auch „auf zwei große Lotto-Jackpots, die uns mitgezogen haben“. Für die GlücksSpirale habe sich positiv bemerkbar gemacht, dass diese Variante jetzt mit Ausnahme von Brandenburg in sämtlichen Bundesländern auf den Lottoscheinen mit angekreuzt werden könne. Seit Sommer ist dies ebenfalls in Nordrhein-Westfalen der Fall.

Vor diesem Hintergrund und dank verbesserter wirtschaftlicher und konjunktureller Rahmenbedingungen erwartet Angenendt für 2011 einen Umsatz von etwa 250 Millionen Euro. Eine durchschnittliche Zahl von Hauptgewinnen vorausgesetzt, kämen wie üblich 27 Prozent des Spielseinsatzes drei großen Destinatären zugute: dem organisierten Sport, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und der Stiftung Deutscher Denkmalschutz. Von den Zahlungen der GlücksSpirale an den Sport, die sich im Vorjahr auf 15,9 Millionen Euro beliefen, profitieren die Landessportbünde (LSB) mit 40 Prozent, die Dachorganisation Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) mit 35 Prozent und die Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH) mit 25 Prozent. In den 40 Jahren ihres Bestehens schüttete die GlücksSpirale insgesamt über 1,5 Milliarden Euro für gesellschaftlich nützliche Zwecke aus. Allein dem Sport als Destinatär flossen bislang seit 1970 insgesamt mehr als 610 Millionen Euro zu.


  • Die GlücksSpirale ist weiterhin eine große Stütze des organisierten Sports. Foto: DOSB
    Die GlücksSpirale ist weiterhin eine große Stütze des organisierten Sports. Foto: DOSB

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