Gründung der Nationalen Anti-Doping-Agentur in Bonn

Bei einem Festakt in Bonn wurde die Gründungsurkunde für die Nationale Anti-Doping-Agentur unterzeichnet

Kampf gegen Doping wird intensiviert

Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) ist am Montag in Bonn offiziell gegründet worden. Im Alten Rathaus der früheren Bundeshauptstadt, die auch NADA-Sitz sein wird, wurde bei einem Festakt im Beisein von Bundesinnenminister Otto Schily, dem Präsidenten des Deutschen Sportbundes (DSB), Manfred von Richthofen, NOK-Chef Walther Tröger, der Vorsitzenden der Sportministerkonferenz, Annegret Kramp-Karrenbauer, und dem Vorsitzenden der Anti-Doping-Kommission (ADK) des deutschen Sports, Ulrich Haas, die Gründungs-Urkunde unterzeichnet. Der Gründungsvorstand beseht aus sieben Mitgliedern unter dem Vorsitz von Dr. Peter Busse, dem ehemaligen stellvertretenden Leiter der Gauck-Behörde.

 

Die NADA wird innerhalb und außerhalb der Wettkämpfe den Kampf gegen Doping im Sport fördern und koordinieren. Das Doping-Kontroll-System soll auf nationaler Ebene von ihr ausgebaut und fortentwickelt werden. Sie soll für Kontrollen, Analysen, Dopingverbote, Sanktionskataloge und Disziplinarverfahren zuständig sein. Darüber hinaus dient sie als Beratungs- und Auskunftsstelle für Sportlerinnen und Sportler wie für Sportverbände und arbeitet eng mit wissenschaftlichen, politischen und sonstigen mit Dopingfragen beschäftigten Institutionen zusammen.

 

 

 

 



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