Hilft eine Kronzeugenregel im Kampf gegen Doping?

 

In der Reihe "DOI im Gespräch" präsentieren die Stuttgarter Rechtsanwälte Dr. Christoph Wüterich und Dr. Matthias Breucker am 25. September

2002 im Deutschen Olympischen Institut in Berlin den von ihnen kürzlich publizierten Vorschlag einer spezifischen Kronzeugenregel. Diese weisen sie als ein wirksames Mittel im Kampf gegen Doping aus, der mit dem bisher gebräuchlichen Instrumentarium nicht zu gewinnen sei. Ihr Gedanke geht dahin, Dopern eine spürbare Strafmilderung zuzusichern, sofern sie zur Aufklärung anderer Vergehen beitragen. Beispielsweise könnte eine lebenslange Sperre auf zwei Jahre verkürzt werden. Auf diese Weise soll das Kartell des Schweigens aufgebrochen und die Arbeit der Fahnder erheblich erleichtert werden. Die Resonanz auf den Vorstoß der beiden ausgewiesenen "Sportjuristen" war freilich nicht zuletzt auf Athletenseite durchaus geteilt. Zum Beispiel werden unangenehme Nebenwirkungen, etwa die Ausbreitung eines Denunziantentums, befürchtet. Wie auch immer: Doping ist und bleibt eine zentrale Frage des internationalen und des deutschen Spitzensports – sowie Gegenstand einer spannenden Diskussion. Die Veranstaltung steht auch interessierten Gästen offen. Eine Anmeldung sollte bis zum 20. September erfolgen: Deutsches Olympisches Institut, Am Kleinen Wannsee 6 A, 14109 Berlin, Tel. 030/8050030, Fax 030/80500370, Email: brachmann@doi.de.



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