Impuls des Grünen Bandes weiter umsetzen!

 

Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) lernt vom "Grünen Band der Dresdner Bank für vorbildliche Talentförderung im Verein", wenn er jetzt

in die Offensive geht und ein großes Talentförderungsprogramm mit 1.170 Honorartrainern an 390 Stützpunkten für jährlich 10 Millionen Euro auflegt. Das ist die Konsequenz aus der Fußballweltmeisterschaft 2002 für die WM 2006 im eigenen Lande. Mit dieser Offensive will er heute schon an morgen denken: 22.000 Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren (Jungen und Mädchen) sind in diese Aktion eingeschlossen, die jetzt nach den Sommerferien beginnt. Dank seiner Struktur und seines Vermögens kann sich der DFB dies vorrangig leisten. Es ist nie zu spät dafür! Das Grüne Band flattert übrigens schon seit 1987...

Aber auch andere Spitzenverbände sollten schnell überlegen, ob sie nicht etwas Ähnliches in Gang setzen können. Es geht auch mit weniger Geld. Entscheidend ist die Aktion: Die Zukunft beginnt heute! Nicht teuer jenseits der Grenzen einkaufen, sondern die Talente im eigenen Land suchen und fördern. Daran sollten vor allem die Verbände denken, die ihren Standard nicht halten.

Kein Talent darf den Spähern entgehen! Der DFB hat nach den hoch gelobten holländischen und französischen Modellen nun sein eigenes ausgerufen. Die vom Bereich Leistungssport des Deutschen Sportbundes (DSB) unterstützten und forcierten Eliteschulen könnten dabei helfen, wie einst in der DDR die Kinder- und Jugendsportschulen, von deren Wirkung viele Sportarten heute nach zwölf Jahren immer noch leben. Man denke nur an die Zentren in Cottbus, Neubrandenburg, Erfurt, Schwerin, Leipzig, Berlin und andere mehr. Das Modell der Sportgymnasien muss mit Hilfe der Verbände konzentriert werden. Auf das Zusammenspiel von Schule, Verbänden und Vereinen kommt es an. Die DDR hat uns dies einmal vorgemacht. Warum soll man nicht lernen dürfen; Zeit und Erfahrungen sind schon genug verloren gegangen.

Das Grüne Band der Dresdner Bank ist vor 25 Jahren als Impuls für die Talentförderung gedacht gewesen. Jetzt ist es wohl an der Zeit, ihn noch kräftiger als bisher umzusetzen.



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