Initiative "Sport pro Gesundheit" muss ausgebaut werden

 

Den Ausbau der Initiative "Sport pro Gesundheit" forderte die Ständige Konferenz der Landessportbünde - das regelmäßig tagende Gremium der LSB-Präsidentinnen

und Präsidenten - auf ihrer Tagung am 18./19.10.02 in Leipzig. Über alle Parteien hinweg sei man sich einig, dass die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung" weiter wachsen müsse. Was fehle, seien konkrete Strategien der Umsetzung und eine ressortübergreifende Grundfinanzierung und Steuerung. Die Initiative "Sport pro Gesundheit", die die Sportorganisationen gemeinsam mit den Ärztekammern entwickelt haben, setzt hier an. Ziel ist es, flächendeckend in Deutschland spezielle Gesundheitstrainingsprogramme, z. B. als Herz-Kreislauf- oder Rückentraining, sozialverträglich über die Vereine anzubieten und qualitativ über verbindliche Standards abzusichern. 3.500 Angebote sind inzwischen mit einem entsprechenden Qualitätssiegel ausgezeichnet und als Datenpool über das Internet unter www.sportprogesundheit.de abrufbar.

Die Ständige Konferenz der Landessportbünde forderte die Verantwortungsträger in Politik und Krankenversicherung auf, die Prävention und Gesundheitsförderung konsequent weiter zu stärken und die Partnerschaft mit den Sportorganisationen auszubauen. In dem Appell heißt es: "Die fatale Fehlentwicklung des Menschen hin zu einem `Kopfwesen mit körperlichem Anhang` muss gestoppt werden, bevor sich aus dem allgemeinen Bewegungsmangel umfassende Risikomuster entwickeln. Denn: Wer sich nicht bewegt, ernährt sich häufig auch falsch, hat Stress, raucht, hat zu wenig Schlaf und trinkt zu viel Alkohol."

Die Ständige Konferenz der Landessportbünde hat in ihrer Leipziger Sitzung den amtierenden DSB-Präsidenten Manfred von Richthofen zur Wiederwahl in das Präsidentenamt des Deutschen Sportbundes vorgeschlagen. Die Wahl findet am Samstag, 7. Dezember, im Rahmen des DSB-Bundestages in Bonn statt.



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