Interview mit dem Saarländischen Minister für Wirtschaft und Arbeit zum Deutschen Sportabzeichen

Der Saarländische Minister für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Hanspeter Georgi (65), ist ein Anhänger des Deutschen Sportabzeichens. Seit Jahren absolviert er regelmäßig die Übungen und Prüfungen; die regelmäßigen Trainingstermine sind in seinem offiziellen Kalender immer frühzeitig reserviert, auch in diesem Jahr wird Minister Georgi wieder das Sportabzeichen absolvieren.

Der saarländische Wirtschaftsminister Georgi macht regelmäßig das Sportabzeichen.
Der saarländische Wirtschaftsminister Georgi macht regelmäßig das Sportabzeichen.

Doch Hanspeter Georgi absolviert nicht nur regelmäßig das Sportabzeichen, er setzt sich auch politisch für den ältesten Fitnesstest der Welt ein. Über sein Engagement beim Sportabzeichen, die politische Bedeutung des Sportabzeichens und anderes mehr haben wir uns mit ihm unterhalten.

Herr Minister Georgi, wie sind sie eigentlich mit dem Sportabzeichen in Kontakt gekommen?

Bekannt war mir die "Marke" Sportabzeichen schon lange, so richtig konkret wurde es nach Diskussion um das Thema in meiner Bergwandergruppe. 2004 waren wir- zum ersten Mal unter der Devise "Mittelstand macht sich fit" zusammen mit vielen saarländischen Unternehmer angetreten, das Sportabzeichen abzulegen. 2007 treten wir zum vierten Mal an.

Welche Disziplin des Sportabzeichens ist Ihre liebste und was sind für Sie die herausragenden Eigenschaften des Sportabzeichens?

Als passionierter Läufer ist meine Lieblingsdisziplin der 3000-Meter-Lauf. Das Sportabzeichen ist sowohl Ansporn als auch Selbstkontrolle, die eigene Fitness zu erhalten und zu steigern. Das ist in alten wie in jungen Jahren wichtig.


Sie setzen sich auch für das Sportabzeichen als eine Art Instrument der Mitarbeiterführung in der Privatwirtschaft ein. Was sind Ihre Gründe?

Gemeinsam Leistung zu erbringen steigert den Teamgeist. Das Kennen lernen auf anderen als den alltäglichen Berufsfeldern kann ungeahnte Kompetenzen zu Tage fördern, die bisher persönlich oder für den Betrieb nicht genutzt wurden.

Was kann das Sportabzeichen denn für Unternehmer in der Wirtschaft tun?
Wie weit kann es den Solidargedanken verstärken?


Das Sportabzeichen ist eine allgemein sowohl bekannte als auch geschätzte Marke, über die es – soweit mir bekannt- keine negativen Meinungen gibt und die auch nicht einseitig mit irgendwelchen Einzelinteressen verknüpft ist. So etwas verbindet automatisch.

Wie könnte und sollte die Politik künftig den Breitensport und hier speziell das Deutsche Sportabzeichen noch besser unterstützen?

Die Politik unterstützt den Breitensport bereits heute sehr stark. Wenn viele Prominente aus Politik, Spitzensport oder Showgeschäft dabei mitmachen, ist das natürlich eine gute Werbung. Außerdem wird die Gesundheitsprävention eine immer stärkere Rolle spielen, auch davon wird das Sportabzeichen Nutzen haben.

Gerade im Saarland ist die Zusammenarbeit zwischen der Politik und dem Sport sehr direkt. Wie profitiert eine Idee wie das Deutsche Sportabzeichen davon?

Das ist eine Frage, die die Ideenträger des Sportabzeichens selber beantworten müssen. Ich denke aber schon, dass im Saarland, gerade durch die engen und unbürokratischen Kontakte zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Politik durch Vorbilder die Idee des Sportabzeichens sich leichter verbreitet hat. Richtig ist jedoch, dass im Saarland das Ehrenamt stark gefördert wird. So unterstütze ich z.B. selbst einige Projekten der Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt.


  • Der saarländische Wirtschaftsminister Georgi macht regelmäßig das Sportabzeichen.
    Der saarländische Wirtschaftsminister Georgi macht regelmäßig das Sportabzeichen.

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