IOC analysiert Situation von Frauen in der Olympischen Bewegung

Das IOC macht ernst in Sachen Frauenpolitik. Mit einer aktuellen Befragung soll Situation im Hinblick auf die 1996 gefassten Beschlüsse zur Steigerung des Frauenanteils überprüft werden

Bis 2005 wird Anteil von 20% bei den Führungskräften angestrebt

Im Rahmen seiner Bestrebungen Fortschritte für Frauen im und durch Sport zu erzielen, führt das Internationale Olympische Komitee (IOC) derzeit ein neues Monitoring in den Nationalen Olympischen Komitees und den Internationalen Fachverbänden durch.

 

Das IOC kooperiert dabei mit dem Institut für Sport und Freizeitforschung der Loughborough Universität (UK). Bei dem gemeinsamen Forschungsprojekt werden Rekrutierungs- und Nominierungsverfahren von Frauen, der Einfluss von Frauen auf die Arbeit der NOK, dabei auftretende Probleme sowie Möglichkeiten von deren Überwindung untersucht.

 

Derzeit werden zwei Fragebögen an alle NOK-Generalsekretäre und an die weiblichen NOK-Mitglieder verschickt. Ergänzend sollen Gespräche mit den betroffenen Frauen und den Generalsekretären weitere qualitative Informationen liefern.

 

Im Jahre 1996 hatte das IOC den Beschluss gefasst, dass NOK und Internationale Fachverbände bis zum Jahr 2000 10% ihrer Führungsfunktionen mit Frauen besetzt haben sollten. Bis zum Jahr 2005 soll der Anteil von Frauen in Führungsfunktionen 20% betragen.

 

Weitere Informationen sind bei Katia Mascagni, IOC-Abteilung für Frauensport erhältlich

 


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