IOC eröffnet Verfahren zur Vergabe der Olympischen Winterspiele 2010

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge, hat mit einem Schreiben an die Nationalen Olympischen Komitees (NOK) das Verfahren für die Bewerbung zu den XXI. Olympischen Winterspielen im Jahre 2010 offiziell eröffnet.

 

 

 

Interessierte NOKs werden darin gebeten, das IOC bis zum 4. Februar über das Interesse der jeweiligen Stadt zu informieren. Alle Städte unterziehen sich einer Vorauswahl durch das IOC-Executive Board. Dieses Gremium legt fest, welche Städte als offizielle Kandidaten für die Endausscheidung akzeptiert werden.

 

 

 

Für eine deutsche Wintersport-Bewerbung gibt es nach Aussage von NOK-Präsident Tröger derzeit kein Interesse, weder bei den Verbänden noch bei der Politik. "Das Thema ist vorerst vom Tisch. Angesichts der beginnenden nationalen Begeisterung für die Sommerspiele macht es auch keinen Sinn, weiter doppelgleisig zu fahren", hatte Tröger am zurückliegenden Samstag der Leipziger Volkszeitung mitgeteilt.

 

 

 

IOC-Präsident Rogge weist darauf hin, dass derzeit eine Überprüfung des Vorauswahlverfahrens zur Vergabe der Spiele 2008 stattfindet. Entsprechende Erkenntnisse werden bis zum Ende des Jahres erwartet und möglicherweise noch Eingang in das Verfahren zur Vergabe der Winterspiele finden.

 

 

 

Die Entscheidung über den Gastgeber der XXI. Olympischen Winterspiele wird auf der IOC-Session (2.-5. Juli 2003) am 2. Juli 2003 in Prag fallen.

 



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