Jahresprogramm Sportwissenschaft: Von Sportökonomie bis Körperkult

Insgesamt 26 Veranstaltungen umfasst das Jahresprogramm 2010 der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs), das jetzt auch als gedruckte Broschüre erschienen ist.

Die wissenschaftlichen Fachtagungen, die sich vorwiegend an aktuellen Themenfeldern aus den verschiedenen Teildisziplinen der Sportwissenschaft orientieren, sind generell offen für Verantwortliche aus den Sportorganisationen, die an Ergebnissen und Entwicklungen sportbezogener Forschung interessiert sind.

„Wir freuen uns stets auf regen kollegialen Austausch. Unsere Tagungen verstehen sich prinzipiell auch als eine wichtige Transferleistung für den Sport insgesamt“, sagt der scheidende dvs-Geschäftsführer Frederik Borkenhagen (Hamburg), der nach 20-jähriger Tätigkeit für die dvs an das Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg wechselt.

Zum Start in das jetzt überall an den Universitäten und Hochschulen in Deutschland beginnende Sommersemester werden gleich im Mai vier Tagungen angeboten, darunter am 7. und 8. Mai die 14. Jahrestagung des Arbeitskreises Sportökonomie in Saarbrücken, bei der es um die Gemeinsamkeiten und Differenzen europäischer Sportmodelle geht. Ein durchgängiges Element des Veranstaltungskalenders der dvs sind Workshops und Forschungswerkstätten zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses, die zumeist zeitlich den Jahrestagungen der elf aktiven Sektionen wie Trainingswissenschaft, Biomechanik, Sportpädagogik vorgeschaltet sind.

Der 48-seitige Kalender bietet Anknüpfungspunkte zu bestimmten Sportarten, wie die Tagungen zur Leichtathletik (8. und 9. Oktober in Mainz), zu den Sportspielen (22. bis 24. September in Münster) und zum Schneesport im Dezember. Für Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen und Verbänden finden sich auch andere interessante Themen wie bei der Jahrestagung Sportgeschichte (10. und 11. Juni in Coburg), bei der es um das Thema „Sport - Fest - Kultur“ geht, beim Symposium „Bewegung und Leistung - Sport, Gesundheit und Alter“ vom 2. bis 4. September in Hamburg, bei der 4. Jahrestagung der dvs-Kommission Sport und Raum, die am 7. und 8. Oktober in Erlangen das Thema „Globalisierung der Sporträume: wissenschaftliche Ansätze und internationale Perspektiven“ behandelt oder bei der Jahrestagung Sportsoziologie vom 25. bis 27. November in Frankfurt am Main, die den religiösen Dimensionen des Sports und Körperkults („Körper, Kult und Konfession“) nachgeht.

Die 1976 in München gegründete dvs nimmt mit ihren derzeit rund 900 Mitgliedern die wissenschaftspolitische Vertretung der deutschen Sportwissenschaft wahr und gehört als Verband mit besonderen Aufgaben auch zu den Mitgliedsorganisationen des Deutschen Olympischen Sportbundes. Präsidentin der dvs ist seit Herbst 2009 Prof. Dorothee Alfermann (Leipzig).

Das Jahresprogramm 2010 kann angefordert werden bei der Geschäftsstelle der dvs, Postfach 730229, 22122 Hamburg oder per E-Mail an Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailinfo@remove-this.sportwissenschaft.de.



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