Jan Holze zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Sportjugend gewählt

Deutliches Votum für den Nachfolger von Ingo Weiss

Jan Holze ist am Samstag von der Vollversammlung der Deutschen Sportjugend im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz mit 97,5% der Delegierten-Stimmen zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Sportjugend gewählt worden. Der 35-Jährige aus Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) tritt die Nachfolge von Ingo Weiss an, der nach 14 Jahren nicht mehr für den Vorsitz kandidiert hatte. Jan Holze war bereits seit 2010 stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Sportjugend.

 

„Ich bin überwältigt von dem großen Vertrauen, das mir die Mitgliedsorganisationen mit diesem Wahlergebnis ausgesprochen haben“, sagte Holze zum Votum der rund 300 Delegierten. „Ich werde alles daran setzen, dass die Deutsche Sportjugend auch weiterhin mit starkem Profil nach außen auftritt und ihre vielfältigen Themen in der Gesellschaft platziert. Gerade das Engagement junger Menschen im Sport gilt es weiter zu stärken und zu fördern. Als größte Jugendorganisation Deutschlands mit mehr als 9,8 Millionen Mitgliedschaften (bis 27 Jahre) sind wir sportlich kompetent, sozial engagiert, ein Erfahrungsraum für Engagierte und international aktiv“, umriss er die vier Profile der Deutschen Sportjugend.

 

Als Vorsitzender der Deutschen Sportjugend ist Holze qua Amt auch Mitglied des Präsidiums des Deutschen Olympischen Sportbundes.

 

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Benny Folkmann (München, Deutsche Fußballjugend) gewählt. Stefan Raid (Deutsche Basketball Jugend) ist neues Vorstandmitglied für Finanzen. Zu den weiteren Mitgliedern des Vorstandes wurden Tobias Dollase (43, Berliner Sportjugend), Lisa Druba (28, Sportjugend Nordrhein-Westfalen), Tamara Rosenbach (23, CVJM Jugend) und Kirsten Hasenpusch (24, Deutsche Motorsportjugend) gewählt.

 

In einem Impulsreferat unter dem Thema „Sport im Ganztag“ stellte Prof. Dr. Nils Neuber (Universität Münster) die Entwicklung hin zur Ganztagsschule im deutschen Schulsystem heraus. Mittlerweile bieten rund 60 Prozent der Schulen Ganztagsangebote an. Positiv herauszustellen sei, dass Bewegung, Spiel und Sport in nahezu jeder Ganztagsschule angeboten wird. Dies biete Sportvereinen und –verbänden eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich in (Ganztags-)Schulen einzubringen. „Die Frage ist nicht mehr, ob der Sport in Ganztagsschulen stattfindet, sondern wie er stattfinden soll!“, sagte Neuber abschließend.

 

Am Sonntag wird im Rahmen der Vollversammlung auch der neue dsj-Bewegungskalender 2017 vorgestellt. Der kostenfreie Kalender befasst sich in seiner neuesten Ausgabe unter dem Titel „Kinderrechte in Bewegung“ mit Kinderschutz und Kinderrechten in Sport und Alltag.

 

 

 

 


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