Keine Mittelkürzungen im Generationsübergreifenden Freiwilligendienst

Das Modellprojekt Generationsübergreifender Freiwilligendienst (GÜF) im Sport wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) weiterhin sehr positiv eingeschätzt und entsprechend gefördert.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt weiterhin den Generationsübergreifenden Freiwilligendienst. Copyright: picture-alliance
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt weiterhin den Generationsübergreifenden Freiwilligendienst. Copyright: picture-alliance

Anderslautende Berichte übersehen, dass die im Bundeshaushalt für 2008 eingestellten Fördergelder nur das erste Halbjahr umfassen. Da das Modellprogramm im Juni kommenden Jahres auslaufen wird, beläuft sich der aktuell im Etat eingestellte Betrag für den GÜF im Sport nur auf rund die Hälfte der für 2007 bewilligten Fördermittel. Das BMFSFJ hat jedoch bereits mehrfach betont, dass die im Rahmen der Generationsübergreifenden Freiwilligendienste entstandenen Projekte auch zukünftig weiter gefestigt und ausgebaut werden sollen. Im aktuellen Haushaltsentwurf sind darum bereits mehrere Millionen Euro für die Weiterführung Generationsübergreifender Freiwilligendienste eingeplant. Derzeit ist aber noch nicht bekannt, unter welchen Rahmenbedingungen die neue Engagementform weiter gefördert wird und ob dem GÜF im Sport auch weiterhin die Unterstützung des BMFSFJ zuteil wird. 

Die an das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) angelehnte neue Engagementform GÜF wurde im Mai 2005 mit einer Planzahl von 100 Freiwilligen im Sport durch die Deutsche Sportjugend (dsj) initiiert. Sieben Landessportjugenden fungieren als Träger und konnten bereits Anfang 2006 mit über 100 sogenannten GÜFlerinnen und GÜFlern aufwarten. Aufgrund der großen Nachfrage im Sport bewilligte das BMFSFJ schon im zweiten Projektjahr zusätzlich weitere 150 Plätze und stimmte auch im dritten Projektjahr einer erneuten Erhöhung auf insgesamt 300 Plätze zu. Mittlerweile sind über 300 Freiwillige in mehr als 150 Einsatzstellen aktiv. 

„Wir freuen uns“, so Martina Bucher, dsj-Vorstandsmitglied, „dass uns das BMFSFJ im Verlauf der Modellphase der Generationsübergreifenden Freiwilligendienste beim Ausbau des GÜF im Sport und damit bei der Intensivierung unserer Aktivitäten in der Kinder- und Jugendarbeit im Sport finanziell vorbehaltlos unterstützt hat. Um den erfolgreich eingeführten neuen Dienst auch zukünftig weiter anbieten und erweitern zu können, erhoffen wir uns für die Zeit nach der Modellphase eine Regelförderung des Bundes analog zum FSJ und perspektivisch einen weiteren Ausbau dieser neuen erfolgreichen Engagementform“.


  • Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt weiterhin den Generationsübergreifenden Freiwilligendienst. Copyright: picture-alliance
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