Kölner Erklärung zum Hochleistungssport in Deutschland

Die Emeritierung des Sportwissenschaftlers Helmut Digel (mitte) nahm die DOSB-Trainerakademie in Köln zum Anlass, eine aktuelle Standortbestimmung des Hochleistungssports in Deutschland vorzunehmen.

V.li.: Prof. Lutz Nordmann, Direktor der Trainerakademie Köln des DOSB, Prof. Helmut Digel, Universität Tübingen, Ministerialdirektor Gerhard Böhm, Leiter der Abteilung Sport im Bundesministerium des Innern, Foto: DOSB
V.li.: Prof. Lutz Nordmann, Direktor der Trainerakademie Köln des DOSB, Prof. Helmut Digel, Universität Tübingen, Ministerialdirektor Gerhard Böhm, Leiter der Abteilung Sport im Bundesministerium des Innern, Foto: DOSB

Digel, bis zu seinem Ausscheiden Professor am Institut für Sportwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen, hat als Council-Mitglied im Leichtathletik-Weltverband weiterhin Einfluss auf die internationale Sportpolitik und ist auch in Deutschland ein nach wie vor konstruktiv kritischer Begleiter des organisierten Sports.

In seiner Laudatio würdigte der Ehrenpräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Theo Rous, das Wirken des emeritierten Wissenschaftlers als Funktionär in nationalen und internationalen Gremien. Das „Gesamtkunstwerk Digel“ habe, stets unter Beachtung demokratischer Regeln und mit hohem emotionalem Engagement, „unauslöschliche Spuren“ hinterlassen.

Gäste beim Ehrenkolloqium in Köln waren die Sprecherin der Konferenz der Spitzenverbände und Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes, Christa Thiel, der Sprecher der Konferenz der Landessportbünde und LSB Berlin-Präsident, Klaus Böger, die Professoren Manfred Muckenhaupt (Universität Tübingen), Klaus Cachay (Universität Tübingen) und Elk Franke (Humboldt-Universität Berlin) sowie der Alt-Bundestrainer Mittelstrecke, Paul Schmitt, und der Abteilungsleiter Sport des Bundesministerium des Innern, Gerhard Böhm. Mit ihnen und anderen, auch internationalen, Gästen entwickelte sich ein offener Diskurs, der in großer Vielfalt und aus den unterschiedlichen Sichtweisen die Probleme, Chancen und Risiken des deutschen Hochleistungssports ausleuchtete.

In einer abschließenden Podiumsdiskussion wurden die vorher aufgezeigten Probleme diskutiert, vor allem aber Empfehlungen ausgesprochen, wie die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Hochleistungssports erhalten und gesteigert werden kann, damit Deutschland seinen vorderen Platz unter den führenden Sportnationen auch zukünftig sichern kann.

Die wesentlichen Empfehlungen sind zusammengefasst in der Startet den Datei-Download„Kölner Erklärung zum Hochleistungssport in Deutschland“ vom 16. Juni 2010.


  • V.li.: Prof. Lutz Nordmann, Direktor der Trainerakademie Köln des DOSB, Prof. Helmut Digel, Universität Tübingen, Ministerialdirektor Gerhard Böhm, Leiter der Abteilung Sport im Bundesministerium des Innern, Foto: DOSB
    V.li.: Prof. Lutz Nordmann, Direktor der Trainerakademie Köln des DOSB, Prof. Helmut Digel, Universität Tübingen, Ministerialdirektor Gerhard Böhm, Leiter der Abteilung Sport im Bundesministerium des Innern, Foto: DOSB

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