Landessporttag des LSB Sachsen-Anhalt bestätigt Heinz Marciniak als Präsident

Heinz Marciniak wurde am 30. September beim 5. Ordentlichen Landessporttages des LandesSportBundes Sachsen-Anhalt in Halle mit deutlicher Mehrheit wiedergewählt.

Dr. Thomas Bach gratuliert Heinz Marciniak zu seiner Wahl
Dr. Thomas Bach gratuliert Heinz Marciniak zu seiner Wahl

Der 72-Jährige Marciniak, der seit 1998 dem LSB vorsteht, geht damit als LSB-Präsident in die dritte Legislaturperiode.

Auch bei der Wahl der weiteren Präsidiumsmitglieder setzten die Mitglieder auf Kontinuität. So wurden die Vizepräsidentin Grundsatzfragen/Sportentwicklung Gudrun Steinbach (Halle), der Vizepräsident Leistungssport Prof. Klaus-Dieter Malzahn (Halle), der Vizepräsidenten Breitensport Dr. Rüdiger Ganske (Wernigerode), der Vizepräsident Finanzen Robert Grünewald (Sangerhausen), der Vizepräsident Wissenschaft und Bildung Jochen Matthies (Quedlinburg), und die Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung Anke Frohn (Wolmirstedt) für weiter vier Jahre im Amt bestätigt. Lediglich bei einer Funktion gab es Veränderung. Neue Vizepräsidentin für Öffentlichkeitsarbeit ist Bianca Görke (Stassfurt), die sich gegen den bisherigen Amtsinhaber Karl-Heinz Düben (Dessau) durchsetzte. Zum Präsidium des LSB Sachsen-Anhalt gehören weiterhin der Vorsitzende der Sportjugend Dirk Meyer (Halle), der Ehrenpräsident Gustav-Adolf Schur (Heyrothsberge) und LSB-Hauptgeschäftsführer Gerd Henke (Halle).

 

Ministerpräsident Böhmer und DOSB-Präsident Bach zu Gast in Halle 

Ministerpräsident Dr. Wolfgang Böhmer machte den Delegierten klar, dass er die in Sachsen-Anhalt geltende Sportstättensicherungsverordnung, die auf einem alten DDR-Gesetz basiert, für nicht mehr zeitgemäß hält. Der LSB hatte sich im Vorfeld des Sporttages vehement für den Erhalt der Verordnung ausgesprochen, die die kostenfreie Nutzung kommunaler Sportanlagen für gemeinnützige Sportvereine sichert. Böhmer signalisierte aber Verhandlungsbereitschaft.

 

Dr. Thomas Bach, seit 120 Tagen als DOSB–Präsident im Amt, legte den Finger gleich in zwei für den Sport relevante Wunden. Bach kündigte ein entschlossenes Vorgehen des Sports zum Thema Doping an. „Es kann nicht angehen, dass zur Bestrafung eines des Doping überführten Athleten Monate bis Jahre vergehen.“ sprach er sich für ein schnelleres und härteres Durchgreifen der Sportgerichtsbarkeit aus. Zum Thema Sportwetten gibt es im DOSB zwei unterschiedliche Positionen. Einzelne Sportverbände, im speziellen der Fußball und die Deutsche Fußballliga (DFL) wollen eine Liberalisierung des Marktes, die Landessportbünde fordern den Erhalt des staatlichen Wettmonopols. „Der DOSB kann dazu keine Entscheidung treffen, dass muss der Staat richten.“ so Dr. Bach. „Wir müssen darauf achten, dass dem Sport in der Gesamtheit keine finanziellen Schäden entstehen, egal wie letztlich die Entscheidung ausfällt.“ Er empfiehlt aber beiden Parteien, einen Plan B zu erarbeiten, falls die eigene Position scheitern sollte.


  • Dr. Thomas Bach gratuliert Heinz Marciniak zu seiner Wahl
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