LSB Hessen bildet Starthelfer für Bewegung aus

Der Landessportbund Hessen (lsb h) hat den Landkreis Marburg-Biedenkopf als Modellregion für das Projekt „Bewegungs-Starthelfer“ ausgewählt.

Starthelfer beim Ruder-Wettbewerb: Der LSB Hessen bildet Starthelfer für Bewegung in der Zielgruppe "50 plus" aus. Foto: picture-alliance
Starthelfer beim Ruder-Wettbewerb: Der LSB Hessen bildet Starthelfer für Bewegung in der Zielgruppe "50 plus" aus. Foto: picture-alliance

Ziel des Projekts ist die Förderung von Bewegung für die Bevölkerung „50 plus“ durch ein vernetztes Angebot. Regional eng vernetzt ist es mit der Initiative „Gesundheitsregion“ des Landkreises Marburg-Biedenkopf und dem Sportkreis Marburg.

Menschen über 50, die bisher mit sportlicher Betätigung nichts „am Hut“ haben, oder die andere gerne zum Sporttreiben animieren, will der Landessportbund Hessen mit seinem Projekt „Bewegungs-Starthelfer“ erreichen. Unter dem Motto „Bevor Sie schlapp machen“ hat der lsb h nach einer ersten Projektphase im Kreis Offenbach jetzt den Landkreis Marburg-Biedenkopf zur zweiten Modellregion erkoren. „Das Projekt „Bewegungs-Starthelfer“ richtet sich an die wachsende Bevölkerungsgruppe der sogenannten ‚Baby-Boomer’, also Menschen, die jetzt 50 Jahre und älter sind“, erläutert Landrat Robert Fischbach. 

„Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel und die damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen ist sowohl die Qualifizierung als auch die Aktivierung älterer Menschen von besonderer Bedeutung. Dieses Projekt kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten“, sagt die ehemalige Weltmeisterin im Fechten, Cornelia Hanisch, die die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat.

Als ein Teil des Projekts „Bewegungsnetzwerk 50plus“ des DOSB wird das "Bewegungs-Starthelfer" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Bewegungs-Starthelfer als Lotsen

„Unsere Initiative ,Gesundheitsregion’ sieht in diesem Projekt auch die Chance, auf das bereits gut funktionierende Netzwerk im Bewegungsbereich aufzubauen und sportfremde Menschen mit Hilfe der ehrenamtlichen Bewegungs-Starthelfer zu den Bewegungsangeboten zu lotsen“, betonte Landrat Fischbach. Für die Gesundheitsregion habe das Projekt im Bereich der Prävention einen hohen Stellenwert.

Ziel der Initiative „Gesundheitsregion“ ist es, die Akteure im Bereich Gesundheitswirtschaft und Gesundheitswesen an einen Tisch zu holen und miteinander zu vernetzen und weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufzuzeigen. Neben den Kliniken mit Krankenversorgung, Wissenschaft, Forschung und Lehre sowie den Unternehmen aus dem Bereich der Gesundheitswirtschaft in der Region gibt es eine große Anzahl an Institutionen, Sportvereinen und Initiativen, die sich erfolgreich im Bereich der Prävention engagieren. Für den Gesundheitstourismus steht zudem ein bunter und reichhaltiger Strauß an Wellness- und Freizeitangeboten zur naturnahen Erholung zur Verfügung. Der Vorsitzende des Sportkreises Marburg, Franz Nitsch unterstreicht: „Sich zu bewegen ist die beste Prävention für Menschen in der Lebensmitte.“ Außerdem, so Nitsch, sei Bewegung die preiswerteste Medizin, daran werde keine Gesundheitsreform etwas ändern.

Breite Angebotspalette

Was Interessierte dabei erwarten können, verdeutlicht lsb h-Projektleiterin Gundi Friedrich: „Unsere Bewegungsangebote sind sehr vielseitig und sollen den persönlichen Interessen, individuellen Fähigkeiten und örtlichen Gegebenheiten angepasst werden“. Die Angebotspalette erstreckt sich dabei vom Ausdauertraining über Sturzprophylaxe bis hin zu Wassergymnastik und Entspannungsübungen. „Und die zukünftigen Bewegungs-Starthelfer werden für Interessierte nicht nur das passende Bewegungsangebot in der Nähe aussuchen, sondern diese auch auf ihrem Weg zur regelmäßigen Bewegung begleiten und ihnen bei Fragen und Problemen hilfreich zur Seite stehen. Das Rüstzeug dazu erhalten sie in unserer kompakten eintägigen Ausbildung“, so die Projektverantwortliche.

Wer sich für die Qualifizierung zum Bewegungs-Starthelfer interessiert oder möchte, dass ein Bewegungs-Starthelfer ihn berät und zu einem Bewegungsangebot in der Nähe begleitet, erhält beim Landessportbund Hessen unter der Telefonnummer 069/6789-423 und bewegungsstarthelfer@remove-this.lsbh.de oder beim Sportkreis Marburg unter der Telefonnummer 06421/4071641 und  info@remove-this.sportkreis-marburg.de weitere Informationen.


  • Starthelfer beim Ruder-Wettbewerb: Der LSB Hessen bildet Starthelfer für Bewegung in der Zielgruppe "50 plus" aus. Foto: picture-alliance
    Starthelfer beim Ruder-Wettbewerb: Der LSB Hessen bildet Starthelfer für Bewegung in der Zielgruppe "50 plus" aus. Foto: picture-alliance

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