Medienarbeit für Schmitt, Niemann, Hackl & Co. - Experten diskutierten über Salt Lake City

Die Asse der Olympiamannschaft der Winterspiele in Salt Lake City dürfen mit vielfältigen Angeboten der deutschen Medien an die Öffentlichkeit rechnen. Dafür, dass die Arbeit der zahlreichen akkreditierten Medienvertreter der Winterspiele gelingt, schafft das NOK gemeinsam mit seinen Partnern derzeit die Voraussetzungen. Neben Mixed-Zonen und SLOC-Pressekonferenzräumen stehen gleich zwei Deutsche Häuser zur Verfügung, um die Berichterstattung von den Olympischen Winterspielen in sinnvollen Zeitabständen abzurunden.

 

 

 

Der Racquet Club, ein Sportzentrum, etwa 45 Autominuten von Salt Lake City entfernt im Einzugsgebiet zahlreicher Wettkampfstätten gelegen, dient zwischen dem 8. und dem 24. Februar tagsüber bis etwa 16.00 Uhr Ortszeit der Berichterstattung im Einzugsbereich zahl-reicher Wettkampfstätten. Auf dem Campus der Universität liegt das sogenannten Alumni-Haus in Salt Lake City. In der Nähe von Olympischem Dorf und Medienzentrum soll es dort zum allabendlichen Kommunikationszentrum der deutschen Olympiamannschaft und ihrer Begleiter werden.

 

 

 

Um die Koordination der einzelnen Stationen der Medienarbeit ging es am 13.06. in Frank-furt. NOK-Präsident Prof. Walther Tröger und der Sprecher der deutschen Olympiamann-schaft, Klaus Angermann, begrüßten in der NOK-Zentrale zahlreiche Vertreter der elektroni-schen Medien, der Printmedien, der Fotografen und des VDS.

 

 

 

Gegenseitige Information und frühzeitige Vermeidung von Interessenkollisionen standen auf der Tagesordnung. Während die Sendekonzeptionen des Fernsehens und die Vorhaben der Agenturen, Zeitungen und Fotografen längst in groben Zügen fixiert sind, muss das NOK nun daran gehen, die Erwartungen, die die Medien an die Olympiamannschaft richten, miteinan-der koordinieren. Die Hoffnungen ruhen dabei nicht zuletzt auf Klaus Angermann. Ihm kommt eine Schlüsselposition an der Schnittstelle zwischen Olympiamannschaft und Me-dienvertretern zu. Der Mainzer Journalist, lange Jahre als Fernsehmann für das ZDF und nun für Eurosport tätig, wies darauf hin, allen Medien gleichermaßen für die Belange der O-lympiamannschaft zur Verfügung stehen zu wollen.

 

 

 

Werner Rabe (ARD) und Eberhard Figgemeier (ZDF) informierten über das Sendekonzept von ARD und ZDF. Die Olympiasender wollen dabei u.a. den Racquet Club, das Deutsche Haus in Park City, intensiv für ihre Sendungen nutzen. Diese Einrichtung steht allerdings auch allen anderen Medienvertretern zur Verfügung. Nach 16.00 Uhr (Ortszeit) wird sich die Entourage des Deutschen Hauses von Park City nach Salt Lake City bewegen. Dort soll es, wenn möglich, noch vor der Medaillenübergabe an die Sieger zu offiziellen NOK-Pressekonferenzen kommen.

 

 

 

Günter Deister (dpa), Dr. Christoph Fischer (sid) und Ulrike Spitz (Frankfurter Rundschau) verdeutlichten in Frankfurt noch einmal die Bedeutung der Zeitverschiebung für die unterschiedlichen Phasen der Berichterstattung. Das NOK sicherte für die Meldungen vom Wettkampfort Zulieferdienste für die Presse zu. Mitarbeiter und Betreuer der Teilmannschaften sollen gebeten werden, erste Zitate und Stellungnahmen vom Rande der Mixed-Zonen an die Medien weiter zu reichen. Was die vorausschauende Berichterstattung anbelangt, so äußerten die Printmedienvertreter den Wunsch, entsprechende Pressekonferenzen drei Tage vor dem Wettkampf des/der Betroffenen anzubieten.

 

 

 

Für die Fotografenzunft gab Valeria Witters in Frankfurt wichtige Anregungen. Zum einen machte sie auf Details der Fotoberichterstattung aus dem Deutschen Haus aufmerksam (Lichtverhältnisse, Höhe und Anordnung des Podiums, Fotowand für Fotografen), zum anderen wies sie auf den notwendigen Shuttle-Service von und zu den Deutschen Häusern hin bat insbe-sondere im Namen der Fotografen darum, hierauf ein besonderes Augenmerk zu legen.

 

 

 

Das Gespräch soll am 19.12. anlässlich eines Nominierungstermins in München fortgesetzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 


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