Ministerpräsident Beck bekennt: "Sport tut Rheinland-Pfalz gut"

DSB, LSB und Landesregierung ziehen an einem Strang

 

Als der Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB), Manfred von Richthofen, in der Mainzer

Staatskanzlei die neue Gesellschaftskampagne "Sport tut Deutschland gut" vorstellte, stieß er bei dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck auf offene Ohren. "Kein vernünftiger Mensch kann dieser schlüssigen Kampagne widersprechen. Jetzt müssen wir auch seitens der Politik die Rahmenbedingungen schaffen, damit die Sache umgesetzt werden kann", sagte der Ministerpräsident, nachdem von Richthofen erläutert hatte, wie die bundesweite Kampagne auf das Land ("Sport tut Rheinland-Pfalz gut") oder auf die Vereine ("Sport tut Mainz 05 gut") variiert werden kann. Der DSB-Präsident hatte unterstrichen, dass der organisierte Sport mit dieser Kampagne die Leistungen seiner Vereine und Ehrenamtlichen darstellen und zu Markte tragen will und zwar unter dem Motto, "Wer sein Licht unter den Scheffel stellt, gerät auch im gesellschaftlichen Konkurrenzkampf schnell ins Hintertreffen". Von Richthofen zählte das reichhaltige Spektrum des Sports auf, das von den Ambitionen im Spitzensport bis zu den vor allem vom Ehrenamt getragenen Segnungen im Breiten- und Freizeitsport für viele Millionen Menschen reicht.

"Das alles fügt sich nahtlos ein in die Bemühungen der Landesregierung, die Ehrenamtlichen besonders herauszustellen", sagte Ministerpräsident Beck und fügte hinzu, dass jährlich in Rheinland-Pfalz 35,5 Millionen Euro in den Sport und die Vereinsförderung investiert werden. Bei allen Sparbemühungen solle der Sport nicht so reduziert werden wie andere Bereiche. Der Präsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Rüdiger Sterzenbach, kündigte an, dass der Slogan "Sport tut Rheinland-Pfalz gut" in den nächsten vier Jahren die Dachmarke für alle Aktionen, Projekte und Veranstaltungen sein werde. Seine Begründung dafür: "Sport tut unserer Gesellschaft gut, weil es um Integration, Lebensfreude, Gesundheit und Bildung, um Leistung, Toleranz, Solidarität und Gemeinschaft, Ehrenamtlichkeit und Umwelt geht. Es ist einmal an der Zeit, all dies zu bündeln und ihm einen Namen zu geben: Sport tut Rheinland-Pfalz gut!"

Sterzenbach hob auch auf die mehr als 150.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im rheinland-pfälzischen Sport ab und rechnete vor: "Zehn Prozent der 1,5 Millionen Mitglieder arbeiten durchschnittlich fünf Stunden in der Woche ehrenamtlich. Dies ergibt eine Jahresstundenleistung von 39 Millionen. Setze ich dafür nur ein Honorar von fünf Euro pro Stunde an, dann werden Leistungen in Höhe von 195 Millionen Euro unentgeltlich erbracht."
Walter Mirwald



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