Mission Olympic: Gesucht wird Deutschlands aktivste Stadt

Ein Festival des Sports mit vielen Ideen und regionalen Besonderheiten bereitet Fürstenwalde für den 13. bis 15. Juni vor.

Bürgermeister Manfred Reim (m.) und die Vizepräsidentin des Landessportbundes Brandenburg Angelika Peter (2.v.r.) gaben sich bei der Pressekonferenz sportlich.
Bürgermeister Manfred Reim (m.) und die Vizepräsidentin des Landessportbundes Brandenburg Angelika Peter (2.v.r.) gaben sich bei der Pressekonferenz sportlich.

Die gute sportliche Infrastruktur der Stadt, die im Osten Brandenburgs auf halbem Wege zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) liegt, wird dabei ebenso in die Waagschale geworfen wie ihre  reizvolle landschaftliche Lage an der Spree, inmitten ausgedehnter Waldgebiete. Das machte Bürgermeister Manfred Reim vor der Presse deutlich, als die Planungen von Stadt und Sportvereinen zum ersten Mal gegenüber den Medienvertretern vorgestellt wurden. Entscheidend im Wettbewerb um Deutschlands aktivste Stadt wird aber sein, wie Fürstenwalde seine Einwohner und Gäste mobilisieren kann. Hatte die Spreestadt ihren Einzug in das Finale des Wettbewerbs „Mission Olympic – Gesucht wird Deutschlands aktivste Stadt!“  der sportlichen Initiative von mehr als 10.000 Bürgern im vergangenen Jahr zu verdanken, so gab das Stadtoberhaupt für die Festivaltage im Juni ein noch ehrgeizigeres Ziel aus: „Ich bin mir ganz sicher, dass es uns gemeinsam gelingt, 17.000 Einwohner und Gäste der Stadt Fürstenwalde in Bewegung zu bringen.“ Das wäre immerhin die Hälfte aller Fürstenwalder Einwohner. 

Die Voraussetzungen dafür sind gut. Das Programm für die drei Festivaltage steht in den wesentlichen Positionen fest, vom Schul- und Kitatag am Freitag mit  Straßenfußball für Toleranz, Schwimmwettbewerben auf der Spree oder Inline-Sport bis zur Sportabzeichen-Abnahme mit Unterstützung der Barmer Ersatzkasse. Am Samstag geht es in der Innenstadt sportlich rund, von der Spree bis zum altehrwürdigen Dom, mit Highland Games, Drachenbootregatta, der Sportschau des Landessportbundes, dem Integrationssportfest „Bewegen ist Leben“  und einem großen Festivalzug unter dem Motto „Vielfalt tut gut“. Und am Sonntag ist Familientag, mit Kinderland, Fun und Fitness, Angeboten für Senioren und vielen Präsentationen. 

Noch ist Feinschliff gefragt, werden weitere Ideen entwickelt, Vereinsangebote abgecheckt, Helfer gesucht, die Standorte für die einzelnen Aktivitäten festgelegt ... „Wer wie wir bis ins Finale gekommen ist, will natürlich auch gewinnen“, demonstrierte der Bürgermeister olympischen Ehrgeiz und ließ dem sogleich Taten folgen: Gemeinsam mit jungen Radsportlern der SG Pneumant Fürstenwalde, der Vizepräsidentin des Landessportbundes Brandenburg, Angelika Peter, und der Projektmanagerin der Deutschen Sport Marketing, Edith Bena-Dietrich, legte er vor der versammelten Presse spaßeshalber einige Trainingskilometer per Fahrradergometer zurück. Radsport hat in Fürstenwalde Tradition, der älteste Radsportverein der Stadt feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Vereinsjubiläum. Und natürlich werden die Radsportler auch beim Festival dabei sein – im Festumzug, mit Ergometerfahren auf dem Festgelände. Bei allem Wettkampfeifer soll beim Festival der Spaß an allererster Stelle stehen, und zwar für alle Fürstenwalder. Dafür sorgt nicht nur die Vielfalt der Mitmachofferten, sondern auch das Festivalkonzept von DOSB und Coca-Cola, dank dessen alle Angebote vom Eisklettern bis zum Sommerbob kostenfrei genutzt werden können. Am Glücksrad gibt es auch Lose der GlücksSpirale zu gewinnen.


  • Bürgermeister Manfred Reim (m.) und die Vizepräsidentin des Landessportbundes Brandenburg Angelika Peter (2.v.r.) gaben sich bei der Pressekonferenz sportlich.
    Bürgermeister Manfred Reim (m.) und die Vizepräsidentin des Landessportbundes Brandenburg Angelika Peter (2.v.r.) gaben sich bei der Pressekonferenz sportlich.

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