Mit Sport "Hilfe zur Selbsthilfe"

Der deutsche Sport will Brücken schlagen und Hilfestellung als "Hilfe zur Selbsthilfe" geben. Mädchen und Frauen in Afghanistan sind die spezielle Zielgruppe des Projektes.

Projekt 1 - Hilfe beim Aufbau des Sports in Afghanistan, insbesondere für Mädchen und Frauen

 

Ilse Ridder-Melchers, Vorsitzende des Bundesausschusses Frauen im Sport und Initiatorin dieses Projektes dazu: "Der deutsche Sport will mit diesem Projekt bewusst ein Zeichen setzen. Sport als Mittel zur sozialen Integration und zur Gleichstellung soll weltweit dazu beitragen, Geschlechterrollen aufzubrechen, soziale Kontakte zu verbessern und Mädchen und Frauen die uneingeschränkte Teilnahme am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben zu sichern."

 

Dr. Clemens Prokop, NOK-Vizepräsident und zuständig für Internationale Zusammenarbeit, ergänzt: "Das Projekt bündelt in beispielhafter Weise Know-How und Kompetenz der beiden Dachorganisationen des deutschen Sports. Frauenförderung und internationale Sportentwicklung wirken hier zum Nutzen der einheimischen Bevölkerung. Aufbauend auf die Arbeit der AfghanistanHilfe Paderborn und der NOK-Experten vor Ort werden die Rahmenbedingungen für den Frauen- und Mädchensport verbessert."

 

Learn and Play

 

In Afghanistan soll die Entwicklung von Bewegungs- und Sportangeboten gemäß dem Motto "Learn and Play" gefördert werden. Frauen und Mädchen sollen die Möglichkeit erhalten, sich sportlich zu betätigen. Sport soll ihnen Lebensfreude geben und dazu dienen, gesellschaftliche Gestaltungsspielräume zu eröffnen. Es soll ein Beitrag zur Herausbildung einer Zivilgesellschaft in Afghanistan geleistet werden, die der Benachteiligung von Frauen und Mädchen in der afghanischen Gesellschaft entgegen wirkt. Das Projekt gliedert sich u.a. in bauliche Maßnahmen vor Ort, Ausbildungsangebote für afghanische Übungsleiterinnen und der Bereitstellung regelmäßiger Mahlzeiten.

 

Als konkrete Maßnahmen sind geplant:

 

1. Infrastrukturmaßnahme

Reparatur eines Sportplatzes (Bodenbelag) und dessen Umzäunung

- Ort: Pesgaran/Panjshir - Afghanistan

- Name der Mädchenschule: Panjshir

 

2. Gesundheitsorientierte Maßnahme

Bereitstellung von täglichen Mahlzeiten

- Ort: Kabul-West

- Name des Zentrums: Hindukusch Lern- u. Sportzentrum

- Anzahl der Kinder: etwa 170 (100 Mädchen, 70 Jungen)

 

3. Finanzielle Unterstützung afghanischer Übungsleiterinnen zur Aufrechterhaltung des Sportunterrichtes

- Ort: Kabul-West

- Name des Zentrums: Hindukusch Lern- u. Sportzentrum

- Dauer: sechs Monate

 

4. Aus- und Weiterbildungsangebot für afghanische Übungsleiterinnen in Deutschland

- Vermittlung methodisch-didaktischer Kenntnisse für den Sportunterricht von Mädchen und Frauen.

 

 

 

Das Projekt, das im Rahmen des UNO-Jahres 2005 des Sports und der Leibeserziehung statt findet, ist bis Ende 2005 befristet.

 

Diese gemeinsame Initiative des Deutschen Sports greift in Afghanistan auf die Arbeit und das Engagement der AfghanistanHilfe Paderborn zurück. Im Rahmen der Aufgabenverteilung im deutschen Sport ist das Thema Frauen im Sport dem Deutschen Sportbund zugeordnet, während internationale Projekte vom Nationalen Olympischen Komitee verantwortet werden, die mit ihren Entwicklungsexperten das Projektes unterstützen.

 

Zielgruppe/Teilnehmerkreis: Mädchen und Frauen in Afghanistan,

Zeitraum bis Ende 2005

Projektträgerinnen; Deutscher Sportbund, Nationales Olympisches Komitee für Deutschland, in Kooperation mit der AfghanistanHilfe Paderborn e.V.

 

 

Präsentiert wird das Projekt von Ilse Ridder-Melchers, Vorsitzende des Bundesausschusses Frauen im Sport, Mitglied des DSB-Präsidiums und Dr. Clemens Prokop, Vizepräsident des NOK und Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes.

 

Für ergänzende Fragen stehen zur Verfügung: Prof. Dr. Waltraut Schöler, Vorsitzende der AfghanistanHilfe Paderborn und NOK-Experte Holger Obermann.

 

 

Weitere Ansprechpartnerinnen:

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für den DSB, federführend: Pia Zufall 069 / 6700-219 / zufall@remove-this.dsb.de

für das NOK, federführend: Katrin Merkel 069 / 6700- 224 / merkel@remove-this.nok.de

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