München 2018 auf Freundschaftstour in Vancouver

Die Bewerbungsgesellschaft München 2018 stellte am Montag im deutschen Haus in Vancouver ihr Konzept für Winterspiele 2018 in Deutschland vor.

Stellten das Konzept für München 2018 vor (v.li.): Thomas de Maizière, Thomas Bach, Willy Bogner, Katarina Witt, Christian Ude und Siegfried Schneider, Foto: Bewerbungsgesellschaft München 2018
Stellten das Konzept für München 2018 vor (v.li.): Thomas de Maizière, Thomas Bach, Willy Bogner, Katarina Witt, Christian Ude und Siegfried Schneider, Foto: Bewerbungsgesellschaft München 2018

Das besonders athleten- und zukunftsfreundliche Konzept sowie die starke öffentliche und politische Unterstützung für die Bewerbung Münchens 2018 standen im Mittelpunkt der Pressekonferenz.

Die Delegation, geleitet von Willy Bogner, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH, setzte sich aus DOSB-Präsident Thomas Bach, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, Eiskunstlauflegende und Vorsitzende des München 2018 Kuratoriums, Katarina Witt, dem bayerischen Staatsminister Siegfried Schneider und Innenminister Thomas de Maizière zusammen. Gemeinsam demonstrierten sie die nationale Einheit und Unterstützung für München 2018. 

Bogner: Vision der freundlichen Spiele

Zur Eröffnung der Pressekonferenz stellte Bogner die Vision der Münchner Bewerbung vor, Spiele zu organisieren, die sowohl freundlich zu den Athleten, freundlich zur Olympischen Familie und den Werten des Sports als auch freundlich zur Zukunft sind. Er zeigte die nachhaltigen Planungen des kompakten Zwei-Zentren-Konzepts mit zwei Olympischen Dörfern auf. Hierbei finden die Eis-Wettbewerbe im Münchner Olympiapark und die Schnee-Wettbewerbe in Garmisch-Partenkirchen statt, die nur eine Zug- bzw. Autostunde von einander entfernt liegen.

Bogner sagte: „Das Konzept für die Bewerbung München 2018 basiert darauf, die Bedürfnisse der Athleten und die Nutzung unserer erstklassigen, bereits vorhandenen Sportstätten in die Planungen mit einzubeziehen. Unser Konzept ist ebenso zukunftsfreundlich wie nachhaltig – mit nur drei neuen permanenten Sportstätten halten wir die Einwirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich.“ 

Bach: Deutschland eine wintersportbegeisterte Nation

Thomas Bach beschrieb Deutschland als eine wintersportbegeisterte Nation mit 28 Millionen Mitgliedern im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). „Millionen Deutsche treiben Wintersport und verfolgen die Ereignisse. Deutschland und Bayern tragen zahlreiche erfolgreiche Weltcups und Weltmeisterschaften in verschiedenen Olympischen Sportarten aus. Ich bin der Meinung, Deutschland kann für die Winterspiele das tun, was es auch für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 getan hat.“

Ude: Bayerische Gastfreundschaft und kosmopolitische Vorteile

Oberbürgermeister Christian Ude beschrieb den Münchner Olympiapark, der seit mehr als 40 Jahren als wichtiges Zentrum für den internationalen Sport dient, als das beste Beispiel olympischer Nachhaltigkeit. „Wenn wir von der Nachhaltigkeit einer Bewerbung sprechen, hat München eine ganz klare Vision. Wir möchten den Olympiapark zu einem neuen Wintersportzentrum machen, das der Olympischen Bewegung auch die nächsten 40 Jahre dienen kann.“ Ude stellte die typisch bayerische Freundlichkeit und Gastfreundschaft heraus, die bei Veranstaltungen wie dem Oktoberfest jährlich mehr als sechs Millionen Besucher anziehen. Er wies dabei auch auf die wunderbaren kulturellen und kosmopolitischen Vorteile der Stadt und des Freistaats hin.

Schneider: Bayerischer Landtag geschlossen hinter Bewerbung

Der bayerische Staatsminister Siegfried Schneider unterstrich die Unterstützung der bayerischen Regierung für die Münchner Bewerbung. „Der bayerische Landtag steht geschlossen hinter München 2018. Zusätzlich zu den Vorteilen der Landeshauptstadt München, kann unser Land mit Garmisch-Partenkirchen eine erstklassige Wintersportregion bieten, die in den letzten Jahrzehnten bereits zahlreiche Weltcup-Veranstaltungen und Weltmeisterschaften ausgerichtet hat. Durch die FIS Skiweltmeisterschaften 2011 in Garmisch-Partenkirchen werden dort modernste Sportanlagen vorhanden sein, die höchsten Ansprüchen genügen.“

De Maizière: politischer Wille und finanzielle Unterstützung

Innenminister De Maizière bekräftigte: „Unsere Bundesregierung steht geschlossen hinter der Bewerbung und lässt ihr gemeinsam mit unseren Partnern die notwendige finanzielle Unterstützung und den politischen Willen zukommen, um eine Bewerbung abzugeben, die der Olympischen Bewegung herausragende Olympische und Paralympische Winterspiele anbietet. Ganz Deutschland wird der Freundschaft und dem Wintersport 2018 ein großartiges Fest bereiten.“

Witt: Magische Atmosphäre für Athletinnen und Athleten

Katarina Witt gab abschließend einen Einblick, was die Athletinnen und Athleten bei einer Entscheidung für München 2018 erwarten würde: „Jede Winterveranstaltung in München würde die magische Atmosphäre bieten, die alle Athletinnen und Athleten, die an Olympischen und Paralympischen Spielen teilnehmen, verdienen. Darüber hinaus würden die Spiele in München durch die Einbindung und Begeisterung der Kinder und Jugendlichen und das Entfachen ihrer Leidenschaft für den Wintersport die Olympische Bewegung und Deutschland als Wintersportnation stärken.“


  • Stellten das Konzept für München 2018 vor (v.li.): Thomas de Maizière, Thomas Bach, Willy Bogner, Katarina Witt, Christian Ude und Siegfried Schneider, Foto: Bewerbungsgesellschaft München 2018
    Stellten das Konzept für München 2018 vor (v.li.): Thomas de Maizière, Thomas Bach, Willy Bogner, Katarina Witt, Christian Ude und Siegfried Schneider, Foto: Bewerbungsgesellschaft München 2018

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