München 2018 stellt Weichen für Bewerbungsschritte

Die Gesellschafter der Münchner Olympia-Bewerbung haben sich in der Gesellschafterversammlung auf die nächsten Schritte im Bewerbungsprozess geeinigt.

Die Gesellschafter der Bewerbungsgesellschaft München 2018 stellen Weichen für Candidate City Phase. Foto: München 2018 GmbH/Martin Hangen
Die Gesellschafter der Bewerbungsgesellschaft München 2018 stellen Weichen für Candidate City Phase. Foto: München 2018 GmbH/Martin Hangen

„Damit haben wir wichtige Weichen im Hinblick auf die Candidate City Phase gestellt“, so der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung und Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Thomas Bach, am Freitag.

Staatsminister Siegfried Schneider, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, stellte am Freitag, den 16. April  eine wichtige Neuerung vor:  „Um die Paralympischen Winterspiele in unserem Bewerbungskonzept verstärkt nach vorne zu bringen, haben wir heute beschlossen, eine eigene Fachkommission Paralympics einzurichten. Damit stärken wir die paralympischen Athletinnen und Athleten und ermöglichen optimale Bedingungen für die Wettkämpfe 2018.“

In der Gesellschafterversammlung wurden die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung des Meinungsforschungsinstituts GfK vorgestellt. „Mit dem GfK Verein haben wir einen anerkannten und verlässlichen Nationalen Ausstatter gewonnen. Wir haben den GfK Verein bewusst mit ins Boot geholt, um unabhängige und gleichzeitig seriöse Informationen zur Unterstützung aus der Bevölkerung zu erhalten.“ In Oberbayern liegt die Zustimmung zur Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 bei circa 70 Prozent. In der Landeshauptstadt München stehen 69,6 Prozent der Menschen hinter der Bewerbung. Noch wichtiger war für Oberbürgermeister Christian Ude die geringe Zahl der Skeptiker. „Als Gegner wäre ich von den Münchner Zahlen erschüttert und zu Tode betrübt, denn nur 10,9 Prozent würden meine Skepsis teilen.“ In Garmisch-Partenkirchen befürworten 64,6 Prozent der Bevölkerung die Olympia-Bewerbung. Nur 20 Prozent stehen ihr kritisch gegenüber.

Die Gesellschafterversammlung entschied einstimmig, in Garmisch-Partenkirchen und Oberammergau ein gemeinsames München 2018 Büro zu eröffnen. „Wir freuen uns, dass diese Anlaufstelle für die Bevölkerung geschaffen wird, um sie direkt zu informieren und bestehende Fragen vor Ort zu klären,“ so Thomas Schmid, Bürgermeister Garmisch-Partenkirchen. Auch der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bewerbungsgesellschaft München 2018, Willy Bogner, begrüßt die Entscheidung: „Das München 2018-Büro wird uns sicherlich helfen, die Ideen und Anregungen aus der Bevölkerung aufzunehmen, zu bewerten und letztendlich in unser Konzept einfließen zu lassen.“ Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer wird das Büro am 18. Mai 2010 eröffnen.

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude berichtete der Gesellschafterversammlung, dass die Grundstücksflächen für das Olympische Dorf in München gesichert sind. „Die Bundesrepublik stellt das Bundeswehrareal im Falle des Zuschlags zur Verfügung“, so Ude.

München 2018 und die Gesellschafter rufen die Fankampagne PrOlympia ins Leben. Im Mittelpunkt der Kommunikation stehen Spots und Anzeigen in den deutschen Medien, die bekannte Persönlichkeiten der Bewerbung wie Kuratoriumsmitglieder, Sport-Botschafter und Gesellschafter zusammen mit Nachwuchssportlern im München 2018 Heißluftballon zeigen. Im Rahmen der Kampagne können Befürworter durch Fanartikel ihre Zugehörigkeit und Zustimmung zeigen.

Die Gesellschafter nutzten die Versammlung dazu, ein Fazit zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Vancouver 2010 zu ziehen. Bach bezeichnete den Auftritt der Bewerberstadt München als „rundum gelungen“.


  • Die Gesellschafter der Bewerbungsgesellschaft München 2018 stellen Weichen für Candidate City Phase. Foto: München 2018 GmbH/Martin Hangen
    Die Gesellschafter der Bewerbungsgesellschaft München 2018 stellen Weichen für Candidate City Phase. Foto: München 2018 GmbH/Martin Hangen

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