NOK-Chef Tröger äußert sich zurückhaltend zu einem Bewerbungsverzicht zugunsten New Yorks

NOK-Präsident Prof. Walther Tröger hat sich am vergangenen Freitag im Anschluß an die Präsidiumssitzung des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) eher zurückhaltend zu einem Verzicht auf Olympiabewerbungen für das Jahr 2012 zugunsten der Stadt New York geäußert:

 

 

 

"Es kann keiner sagen, wie das in vier Jahren bewertet wird", meinte Tröger und ergänzte: "Ein Verzicht zugunsten New Yorks kann nur eine kollektive Entscheidung aller Bewerber sein".

 

 

 

Am Beispiel der gescheiterten Berliner Bewerbung verdeutlichte Tröger, wie schnell ein vermeintlicher Bonus vor dem Hintergrund noch aktuellerer Ereignisse verpuffen könne.

 

 

 

Zugleich machte er darauf aufmerksam, dass sich allein acht amerikanische Städte für die Olympischen Spiele 2012 interessieren und neben den deutschen Städten Leipzig, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Berlin und Hamburg auch europäische Bewerber wie Budapest, Istandbul, Moskau, Paris, Stockholm und Interessenten aus Afrika und Südamerika bereit stehen.

 

 

 

Das Präsidium des NOK hatte zuvor beschlossen, am 3. November bei der Mitgliederversammlung in Hamburg die Bewerbung um die Olympischen Spiele 2012 zu beantragen.

 

 

 

Die NOK-Mitgliederversammlung trifft ihre Entscheidung für oder gegen eine Bewerbung mit einfacher Mehrheit von maximal 143 zu vergebenen Stimmen. Die Beschlüsse werden, falls dies nicht anders bestimmt wird, in offener Abstimmung gefasst und bedürfen der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Ungültige Stimmen und Enthaltungen werden dabei nicht mitgezählt.

 

 

 

Sollte die Mitgliederversammlung eine Bewerbung für die Spiele 2012 befürworten, müssten interessierte Städte ihre offizielle Bewerbung bis zum 31.12. abgeben.

 

 

 

 

 

 


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