NOK-Präsident Steinbach im Deutschlandfunk

Der Präsident des NOK für Deutschland ermahnte die Olympiabewerber in einem aktuellen Radio-Interview zur Fairness

Warnung an Olympia-Städte: "Keine Selbstzerfleischung!"

NOK-Präsident Dr. Klaus Steinbach hat die deutschen Kandidaten-Städte für Olympische Spiele vor einem Prozess der Selbstzerfleischung gewarnt und ein Konzept "Städte für Olympia" angekündigt, mit dem die unterlegenen Städte eng an die internationale Kandidatur Deutschlands für die Sommerspiele 2012 eingebunden werden sollen.

 

Im "Sportgespräch" des Deutschlandfunks sagte Steinbach, die fünf Bewerbungen aus Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig und Stuttgart hätten ein hohes Niveau. "Sie sind hochmotiviert, schießen allerdings das eine oder andere mal übers Ziel hinaus. Diesbezüglich hat sich auch das IOC schon bei uns gemeldet".

 

Der NOK-Präsident geht davon aus, dass die Olympiapläne nur dann eine Schance haben, wenn sich die ganze Nation eingebunden fühle. Weiter sagte er: "Wir müssen immer daran erinnern, wie die Spielregeln sind. Sollten Ermahnungen nicht ausreichen, werden wir auch energischer vorgehen müssen, denn es macht keinen Sinn, uns im Vorfeld zu zerfleischen. Wer sich um Olympia bewirbt und schon jetzt regelmäßig über das Ziel hinausschießt, der ist nicht reif für eine internationale Bewerbung".

 

Die Entscheidung über die deutsche Kandidatenstadt fällt eine Außerordentliche NOK-Hauptversammlung am 12. April in München.

 

 

 



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