NOK-Präsident Tröger: Skepsis gegenüber Verabschiedung eines Anti-Doping-Gesetzes

NOK-Präsident Tröger zeigt sich skeptisch gegenüber der Verabschiedung eines Anti-Doping-Gesetzes. "Fragen der Verbesserung oder Verstärkung des Kampfes gegen Doping sollten in die Vorbereitung der Gründung der Nationalen Anti-Doping-Agentur einbezogen und nach Erfolg dieser Gründung erörtert und vollzogen werden", meinte Tröger in einem Gespräch gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

 

 

 

Die Kriminalisierung aktiver Sportler, die des Dopings überführt werden, kommt für Tröger nicht in Betracht: "Soweit sie betroffen sind, sind meines Erachtens die Bestimmungen und Regeln der Sportorganisationen und auch ihre verfügbare Gerichtsbarkeit ausreichend. Sollte der notwendige Kampf gegen Hintermänner und Verteiler einer Verschärfung bedürfen, kann das durch eine Veränderung des Arzneimittelgesetzes geschehen", meinte der NOK-Präsident.

 

 

 

Das Statement Trögers enthielt unter anderem auch eine klare Absage an die in dem dpa Interview geäußerte Vorstellung, Sportler sollten mit ihrem Körper nach eigenem Ermessen umgehen können. "Doping beschädigt Vorbilder und positive Beispiele für jugendliche Sportler und stellt einen Verstoß gegen die Grundregel der Chancengleichheit dar", sagte Tröger hierzu.

 

 

 

 


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