Olympia tut Deutschland gut – Die Entscheidung

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des NOK am 12.04. in München geben bis zu 73 Stimmberechtigte bis zu 137 Stimmen ab

Außerordentliche Mitgliederversammlung zur Wahl des deutschen Olympiabewerbers

 



Am 12.04. wird Präsident Dr. Klaus Steinbach zwischen 16.00 und 17.00 Uhr im Park-Hilton Hotel in München bekannt geben, mit welcher deutschen Stadt und welchem deutschen Segelrevier sich das NOK beim IOC um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012 bewerben wird.

 

Zur Wahl stehen die fünf Segelstandorte Cuxhaven, Kiel, Lübeck, Rostock und Stralsund sowie die Bewerberstädte Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Leipzig und Stuttgart. Alle Bewerber erhalten in München die Gelegenheit, sich vor der Abstimmung noch einmal den wahlberechtigten NOK-Mitgliedern zu präsentieren. Auch die wesentlichen Erkenntnisse des Evaluierungsberichts, der am 13.03. in Frankfurt/M. veröffentlicht wird, werden in München noch einmal referiert.

 

Vorbehaltlich der Prüfung durch einen Wahlausschuss und der tatsächlichen Anwesenheit verfügen derzeit 73 Stimmberechtigte in der Mitgliederversammlung über insgesamt 137 Stimmen. Das größte Stimmpaket (96 Stimmen) hält die Gruppe der 32 olympischen Fachverbandsvertreter, die mit jeweils drei Stimmen wählen. Diese drei Stimmen dürfen nicht auf mehrere Bewerber aufgeteilt werden. 25 Persönliche NOK-Mitglieder (incl. 5 vom Beirat der Aktiven benannte Mitglieder) haben jeweils eine Stimme. Darüber hinaus gibt es eine 16-köpfige Gruppe von Ehrenmitgliedern und ex-officio-Präsidiumsmitgliedern, die ebenfalls mit je einer Stimme wählt.

 

Die Mitgliederversammlung beginnt am 12.04. um 9.30 Uhr mit der Begrüßung durch den Tagungsleiter und der Erläuterung wichtiger Formalien. Nach einer kurzen Darstellung der Erkenntnisse des Evaluierungsberichts finden die Präsentationen der Segelstädte statt. Sie dürfen jeweils 10 Minuten dauern. Zwischen den Präsentationen gibt es jeweils fünf Minuten Umbaupause. Daran schließt sich die Wahl des Segelstandortes an. Zum Sieg ist die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich. Es wird mit mehreren Wahlgängen gerechnet. Der Bewerber, der am wenigsten Stimmen auf sich vereinigt, scheidet jeweils aus.

 

Nach der Mittagspause stellen sich die Bewerberstädte zur Wahl. Ab 14.00 Uhr präsentieren sich die Bewerberstädte in jeweils 15 Minuten und unterbrochen durch fünf-minütige Umbaupausen Die Wahl der Bewerberstadt soll um ca.15.45 Uhr beginnen. Auch hier ist die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen zum Sieg erforderlich und auch hier wird mit mehreren Wahlgängen gerechnet.

 

Die Wahlen selbst werden mit Hilfe eines elektronischen Abstimmungsverfahren durchgeführt. Sollten mehrere Wahlgänge erforderlich sein, wird am Ende eines Wahlgangs lediglich der jeweils ausscheidende Bewerber mitgeteilt, um den weiteren Wahlverlauf nicht zu beeinflussen

 

Die Entscheidungen werden zwischen 16.00 und 17.00 Uhr bekannt gegeben. Danach kommt es zur Unterzeichnung des Bewerberstadtvertrages mit dem NOK. Im Anschluss daran wird eine NOK-Pressekonferenz stattfinden.

 

Das Akkreditierungsverfahren für Medienvertreter endet am 28.02.2003. Derzeit liegen bereits deutlich mehr Anmeldungen vor, als Akkreditierungen erteilt werden können. Die Entscheidungen über die Zulassung fallen am Montag, dem 03.03. in einem gemeinsamen Abstimmungsgespräch zwischen NOK, Verband Deutscher Sportjournalisten und dem Bayerischen Rundfunk, der als Medienpartner des NOK nicht nur umfangreich live berichten wird, sondern darüber hinaus auch für weitere Interessenten aus dem Bereich der elektronischen Medien ein Radio- und ein Hörfunk-Signal erstellen wird.

 



Diese Webseite nutzt Cookies

Wir verwenden auf unserer Webseite Cookies, um Inhalte zu personalisieren, die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren und somit unser Angebot zu verbessern. Wir erheben dabei nur pseudonyme Daten, eine Identifikation erfolgt nicht. Ferner geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Webseite an unsere Partner für Werbung und Analyse weiter.