Reiter planen große Petition gegen die Pferdesteuer

Deutschlands Pferdesportler protestieren weiter gegen die geplante Pferdesteuer. Eine Petition soll an alle Städte und Gemeinden appellieren, auf die Einführung der Pferdesteuer zu verzichten.

VOm 20. Februar bis 31. März können Reiter und Reiterinnen gegen die geplante Pferdesteuer unterschreiben. Foto: picture-alliance
VOm 20. Februar bis 31. März können Reiter und Reiterinnen gegen die geplante Pferdesteuer unterschreiben. Foto: picture-alliance

Das gab die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) in der vorigen Woche bekannt.

Ob Reitverein, gewerblicher Stallbetreiber, privater Pferdehalter, Züchter, Gnadenbrothof, Therapieeinrichtung, Turnier- oder Freizeitreiter – in ihrem „Nein“ zur Pferdesteuer seien sich alle einig, heißt es in der Mitteilung. „Die Abgabe würde nicht nur erstmals in der Geschichte eine Sportart besteuern, sondern auch die wichtige Kinder- und Jugendarbeit in Reitställen gefährden sowie die landwirtschaftlichen Betriebe und Stallbetreiber in ihrer Existenz bedrohen.

Im vorigen November hatte Bad Soden-Allendorf als erste Gemeinde die Pferdesteuer eingeführt. Die Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hatte am 6. Dezember in einem Beschluss die Einführung von kommunalen Pferdesteuern in Deutschland abgelehnt. Dabei hatte sie das DOSB-Präsidium beauftragt, gemeinsam mit der FN gegen die von der hessischen Stadt eingeführte Pferdesteuer sowie mögliche Bestrebungen in anderen Städten und Gemeinden geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Die nun geplante Petition werde an die Interessenvertretungen der Kommunen adres-siert, den Deutschen Städtetag (Großstädte und kreisfreie Städte) und den Deutschen Städte- und Gemeindebund (kreisangehörige Städte und Gemeinden), erklärte die FN. Protestieren könnten Pferdefreunde sowohl in einem Onlineverfahren als auch auf Unterschriftenlisten. Der Zeitraum wurde auf 20. Februar bis 31. März festgelegt.

Die Zugangsdaten der Online-Petition sollen unmittelbar vor dem Start auf der Homepage der FN unter www.pferd-aktuell.de oder www.vorreiter-deutschland.de sowie auf den Homepages der Pferdesportfachmagazine zu finden. FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach sagte: „Wir wollen viele Tausend Reiter und Pferdefreunde in dieser Petition mobilisieren. Denn wir alle wissen, wie ungerecht die Pferdesteuer ist und welch gravierende Auswirkungen sie auf unseren Sport, auf die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen in unseren Vereinen und Betrieben und auf die Zucht und Haltung von Pferden und Ponys hätte.“

(Quelle: FN)


  • VOm 20. Februar bis 31. März können Reiter und Reiterinnen gegen die geplante Pferdesteuer unterschreiben. Foto: picture-alliance
    VOm 20. Februar bis 31. März können Reiter und Reiterinnen gegen die geplante Pferdesteuer unterschreiben. Foto: picture-alliance

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