„Rote Karte gegen Kinderarbeit“

Internationales Bündnis mit der FIFA an der Spitze

 

(DSB PRESSE) Die Internationale Arbeits-Organisation (ILO) und der Weltfußball-Verband (FIFA) arbeiten zukünftig bei

der Bekämpfung von Kinderarbeit zusammen. Unter dem Banner der schon existierenden ILO-Kampagne „Rote Karte gegen Kinderarbeit“ will das neue Bündnis versuchen, die Welt des Fußballs sowie die ILO und ihre anderen Partner zu vereinen, um die weltweite Aufmerksamkeit auf die Kinderarbeit zu lenken. Die beiden Partner wollen andere internationale Sportorganisationen, die Sportartikelindustrie, Nicht-Regierungsorganisationen, Wohltätigkeitsverbände sowie verschiedene internationale und bürgerliche gesellschaftliche Einrichtungen einbinden.

„Kinderarbeit ist ein massives Problem, das heutzutage jedes sechste Kind in der Welt betrifft. Ihre Beseitigung wird von der Weltgemeinschaft als eines der vier Schlüsselthemen der ILO-Grundsatzerklärung anerkannt“, erklärte ILO-Chef Karl Tapiola. Mit Hilfe der FIFA könne die ILO noch mehr internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern hat folgende Ziele:

- eine gemeinsame Strategie aufzubauen, um Partnerorganisationen für die Kampagne zu gewinnen,

- die Koordination und Stärkung von Aktions-Programmen, die Kinderarbeit in der Sportartikel-Herstellung und anderen Industrien beseitigen soll,

- die ILO-Kampagne „Rote Karte für die Kinderarbeit“ mit Hilfe einer weltweiten Promotion durch Fußball-Verbände und Vereine bekannter zu machen,

- Kooperation mit allen wichtigen Parteien und Überprüfung verschiedener Initiativen mit dem Ziel, Kinderarbeit bei der Herstellung von Produkten und der Dienstleistung in der Sportwelt zu bekämpfen,

- eine gemeinsame Basis für neue Initiativen zu finden.



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