Special-Olympics: Prof. Dr. Doll-Tepper fordert bessere Ausbildung für Trainer und Lehrer

Die Präsidentin des Weltrates für Sportwissenschaft, DOSB-Vizepräsidentin Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, fordert stärkere Bemühungen in der Trainer- und Lehrerausbildung für Menschen mit geistiger Behinderung.

In einem Vortrag anlässlich der Special Olympics in Rom unterstrich Gudrun Doll-Tepper die Notwendigkeit, dass Forschungsergebnisse der Erziehungs- und Trainigswissenschaften in die Praxis des Unterrichts und des Trainings übernommen werden müssen.

"Die Ausbildung von Lehrern, Erziehern, Sportlehrern und Trainern muss sowohl theoretische Informationen als auch praktische Erfahrungen mit Menschen mit Behinderung beinhalten. Ein besonderer Fokus sollte dabei auf Menschen mit einer geistigen Behinderung liegen, da sie sehr häufig in ihren Fähigkeiten sehr unterschätzt werden", so Gudrun Doll-Tepper.

Das Wissenschaftliche Symposium während der Special Olympics in Rom fand vom 30. September bis 5. Oktober statt. In einem ausführlichen Gespräch mit dem Vorsitzenden von Special Olympics, Dr. Timothy Shriver, erörterte Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper Möglichkeiten der Zusammenarbeit von ICSSPE und Special Olympics diskutiert.


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