SPONSORS: Potenziale und Trittbrettfahrer im olympischen Spitzensport

Über die Situation der Sportrechte im Wintersport berichten die Präsidenten der Internationalen Biathlon Union (IBU), des Internationalen Ski-Verbandes (FIS) und des Internationalen Rodelverbandes (FIL), Anders Besseberg, Gian-Franco Kasper und Josef Fendt in ausführlichen Interviews der aktuellen Ausgabe des Magazin SPONSORs. In der Sektion Sport & Recht der Zeitschrift gibt Rechtsanwältin Dr. Angela Klingmüller Antworten auf Probleme und Fragen des Ambush-Marketings bei sportlichen Großveranstaltungen wie u.a. bei Olympischen Spielen.

 

 

 

In den Interviews mit den Verbandspräsidenten kommen u.a. Fragen der Zentralvermarktung, der Fernsehrechte und der Sponsorenakquise zur Sprache.

 

 

 

Mit maximal 4 bis 5 Sponsoren will FIL-Präsident Josef Fendt die Sponsorenzahl in dem von ihm geführten Verband weiterhin knapp halten. Ihnen soll exklusive Präsenz geboten werden. Die FIL vergibt derzeit Rechte an der Startnummer und der Bahn. Werbemöglichkeiten am Gerät spielen aufgrund schlechter Darstellbarkeit eine untergeordnete Rolle.

 

 

 

"Möglicherweise soll ein Werbebogen im Zielbereich eingeführt werden", kündigt Fendt eine zusätzliche Möglichkeit an.

 

 

 

"Ich denke, es wird eine Wellenbewegung mit Olympia geben. Wir werden kurzfristig mit Olympia im TV weiter mit nach oben schwimmen, was für Sponsoren interessant ist. Aber danach wird es wohl medial wieder etwas bergab gehen", sieht Fendt der Fernsehzukunft seines Verbandes realistisch entgegen.

 

 

 

Der Artikel über Ambush-Marketing dient u.a. der Darstellung der Präventionsmaßnahmen des Internationalen Olympischen Komitees:

 

 

 

"Das IOC, das von Ambush Marketing besonders hart betroffen ist, hat eine eigene Abwehrstrategie entwickelt. Dazu gehört unter anderem, dass alle offiziellen Namen, Logos, Maskottchen etc. markenrechtlich geschützt werden", erläutert die Autorin. Neben Erstoptionen für Sponsoren bei der TV-Werbung und der Blockierung von Werbeflächen innerhalb der Stadtgrenzen erwähnt Klingmüller umfassende PR-Aktionen zur Sensibilisierung der Zuschauer über das "Trittbrettfahrer-Problem" als Bestandteil der IOC-Strategie.

 

 

 



Weitere Links:
Die Zeitschrift SPONSORs im Internet


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