SV Luftfahrt Ringen - Ringen

Prämiert am 20. September 2011 in Berlin

Ein Nachwuchsringer des SV Luftfahrt Ringen kämpft in der Jugendliga gegen den RV Thalheim (Szene aus der vergangenen Saison).
Ein Nachwuchsringer des SV Luftfahrt Ringen kämpft in der Jugendliga gegen den RV Thalheim (Szene aus der vergangenen Saison).

Bis zum letzten Kampftag wurde gezittert – am Ende wurde das Saisonziel Klassenerhalt knapp erreicht. Der SV Luftfahrt Ringen stellt also auch 2011/2012 ein Erstligateam, und für die Verantwortlichen, Aktiven und Fans wird es nach dem überraschenden Aufstieg 2010 so etwas wie die erste echte Saison in der 1. Bundesliga. Eines wissen die Verantwortlichen dabei genau: Ohne vorbildliche Nachwuchsförderung und ein intaktes Vereinsleben wären diese Erfolge nicht möglich. Die Auszeichnung mit dem „Grünen Band 2011“ zeigt, dass man in Berlin-Treptow stringent am bereits 2003 prämierten Jugendkonzept festhält.  

 

Die Erfolge der Männermannschaften ermöglicht bei den Ringern des SV Luftfahrt traditionell der starke Nachwuchs. So gelang 2003 bereits der Aufstieg in die 2. Bundesliga mit einem Team, dessen Mitglieder im Durchschnitt nur knapp über 17 Jahre alt waren. Die meisten von ihnen kamen schon in sehr jungen Jahren in den Verein, der sich nach den Wirren der Wendejahre als selbstständige Sektion vom Großverein Luftfahrt abspaltete und seitdem als SV Luftfahrt Ringen e.V. antritt. Die jüngsten Talente werden in Treptow anhand fundierter Sichtungskriterien zu 80 Prozent im Sportunterricht der Grundschulen gesichtet. Weitere 20 Prozent kommen bereits im Kita-Alter zum Ringen – spezielle Angebote zur sportlichen Frühentwicklung bei Vorschülern machen es möglich. Unter dem Motto „laufen und springen, raufen und ringen“ werden dabei koordinative Grundlagen geschult. Mit dem Übergang in die Grundschulen können die kleinen Ringer dann oft nahtlos in die nächsten Trainingsgruppen integriert werden.

 

Auch später, wenn erste Konflikte zwischen Leistungssport, Ausbildung und Berufsausübung auftreten, steht der Verein seinen Athleten zur Seite. Kooperierende Unternehmen stellen Ausbildungsplätze, Festanstellungen und Teilzeitjobs zur Verfügung, bei denen Trainingszeiten eingehalten und Wettkampfreisen ermöglicht werden können.

 

Das soziale Miteinander stellt beim SV Luftfahrt eine weitere wichtige Säule dar. Schon öfter kümmerten sich Trainer, Sportler und Eltern um die Instandhaltung der  Trainingsstätten. Auf sogenannten „Gesundheitssafaris“ gibt es spielerisch Informationen über ernährungs- und sportmedizinische Themen sowie Antidoping-Maßnahmen. Die Integration von Kindern und Jugendlichen mit ausländischer Herkunft steht zudem ganz oben auf der Vereinsagenda.

 

Dass die Vereinskonzepte erfolgreich sind, lässt sich unter anderem auch am Erfolg der seit 2002 aufgebauten Frauen- und Mädchenteams ablesen. Bereits 2004 nahm die erste Luftfahrerin an einer Deutschen Meisterschaft der weiblichen Jugend teil. Schon 2006 waren mehr als zehn Ringerinnen im Verein aktiv. Und in den Jahren 2010 und 2011 stellte man jeweils die Deutsche Vizemeisterin der weiblichen Jugend. Die zuletzt mehr als 30 ringenden Mädchen und Frauen im Verein stehen sinnbildlich für einen rasanten Aufschwung – weitere Erfolge sind daher beinahe vorprogrammiert. Die Spitzenplatzierungen der männlichen Talente zeigen zudem, dass der Erfolgstrend sich nicht auf den weiblichen Nachwuchs beschränkt.

 

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  • Ein Nachwuchsringer des SV Luftfahrt Ringen kämpft in der Jugendliga gegen den RV Thalheim (Szene aus der vergangenen Saison).
    Ein Nachwuchsringer des SV Luftfahrt Ringen kämpft in der Jugendliga gegen den RV Thalheim (Szene aus der vergangenen Saison).

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