"Sydney, die besten Spiele aller Zeiten - auch für´s Geschäft?" - Handelskammer legt Bericht vor

"Dieser Bericht ist eine unschätzbare Quelle für alle künftigen Olympiabewerber, Unternehmen, die sich für die Olympischen Spiele in Sydney engagierten und solche, die das für künftige Olympiastädte tun wollen", heißt es in einer Pressemeldung zum jetzt verfügbaren Bericht über die wirtschaftlichen Auswirkungen Olympischer Spiele auf die Geschäftsentwicklung einer Gastgeberstadt.

 

 

 

Die Staatliche Handelskammer New South Wales analysierte tausende von Wirtschaftskontakten und Geschäftsbeziehungen sowie das wirtschaftliche Gesamtklima vor, während und nach den Olympischen Spielen in Sydney. Das daraus entstandene Kompendium ist als Informationsgrundlage für Entscheidungsträger und Organisationen gedacht, die die Organisation Olympischer Spiele oder anderer Internationaler Großveranstaltungen vorbereiten. Es entstand in enger Zusammenarbeit der Handelskammer New South Wales, dem Organisationskomitee der Spiele (SOCOG), der Landesregierung New South Wales und den Olympiaagenturen.

 

 

 

Aufbauend auf drei einleitenden Kapiteln werden in Fallstudien Transport und Logistik, Tourismus, Einzelhandel und Großhandel, Personal- und Finanzentwicklung, Sicherheit, Telekommunikation und Immobilienbesitz eingehend analysiert.

 

 

 

"Die australische Wirtschaft trug die Hauptlast der Spiele und wurde durch ihr herausragendes Engagement, durch die Definition klarer Zugangsregeln, verlässliche Informationen und detaillierte Planungshilfen vor vielen Fallstricken bewahrt, die früheren Ausrichtern Olympischer Spiele zum Verhängnis wurden", heißt es in dem zusammenfassenden Kapitel des Buches.

 

 

 

Bereits 1996 wurde von der Handelskammer ein Olympisches Wirtschafts-Zentrum (OCC) gebildet, dass Ausbildungs- und Informationsprogramme auflegte und als Koordinierungsstelle zwischen der Wirtschaft und den verschiedenen staatlichen und olympischen Organisationen wirkte.

 

 

 

Das OCC hält sich zugute, alle Bereiche der Wirtschaft in spezifischer Weise auf die Auswirkungen der Spiele bei Fragen der Zulieferung, des Personals, der Aus- und Fortbildung, der Öffnungszeiten, der Kundenbetreuung, des Käuferverhaltens, der Budgetplanung und der Werberichtlinien vorbereitet zu haben.

 

 

 

In der Phase nach den Spielen evaluierte das OCC in ständigem Kontakt zur Wirtschaft die Erfahrungen unter besonderer Berücksichtigung von Produktnachfrage, Dienstleistungen, Personalanforderungen, Kundenzufriedenheit, Risikomanagement. Besonders Tourismus und Veranstaltungswesen werden als langfristiger Verstärkungseffekt für die Wirtschaft identifiziert.

 

 

 

"Auch wenn die Eskalation im Sportstättenbau, bei der urbanen Entwicklung, bei der Transport- und Telekommunikations-Infrastruktur ein schwieriges Erbe für Sydney ist, wird gerade von diesen Bereichen die Wirtschaft langfristig profitieren", lautet ein Fazit.

 

 

 

Die Herausgeber geben darüber hinaus die dringende Empfehlung an künftige Olympiastädte ab, die nacholympische Erholungsphase für die Wirtschaft verstärkt in die Planungen einzubeziehen.

 

 

 

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse ist genauso wie das Inhaltsverzeichnis kostenlos im Internet abrufbar. Der gesamte Bericht kostet 999 Australische Dollar bzw. 500 US Dollar und kann ebenfalls über das Internet bestellt werden.

 

 

 

 

 

 

 



Weitere Links:
Der Bericht im Internet


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