Toleranz und Fair Play: BMI und Sportorganisationen präsentieren ausgewählte Projekte

Insgesamt 30, von Bund, Bundesländern und Sportorganisationen initiierte und erfolgreich durchgeführte Projekte zugunsten von Fair-Play und Toleranz im Sport, dokumentiert eine neue, vom Bundesministerium des Innnern (BMI) herausgegebene Broschüre. Sie wendet sich besonders an Schulen und Vereine, um ihnen eine beispielhafte Auswahl an die Hand zu geben und soll zur Nachahmung animieren.

 

 

 

"Fairness ist eine wesentliche Grundlage des Sports. Regeltreue, Chancengleichheit und gegenseitige Achtung der Konkurrenten sind unverzichtbare Voraussetzungen für einen reel-len Leistungsvergleich". Ausgehend von dieser Beobachtung hat nicht allein Brigitte Zypries, die als Staatssekretärin im BMI das Vorwort zur Broschüre verfasste, als Aufgabe des Staa-tes und des Sports erkannt, "das Gedankengut von Toleranz und Fairness im Sport mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu fördern". Ihrer Erkenntnis haben sich Sport- und Kultus-ministerkonferenz sowie die Dachorganisationen des Sports angeschlossen. Nationale und internationale Fair-Play-Initiativen (1987 und 1994) wurden gegründet, Runde Tische zu Sport, Toleranz und Fair Play (1994 und 1997) durchgeführt sowie verschiedene Aktionen und Kampagnen wie "Fair geht vor" initiert. Zuletzt wurde der deutschen, einst von Willi Daume ins Leben gerufenen, Fair-Play-Initiative am 23. Februar 2001 sogar der European Fair Play Award übergeben.

 

 

 

Der jüngste Vorstoß auf diesem Gebiet ist nun die unter Federführung des BMI im Sinne einer konzertierten Aktion von Sport- und Kultusminister Konferenz (SMK, KMK), Deutschem Sportbund (DSB), Deutschem Behinderten-Sportverband (DBS), Nationalem Olympischen Komitee (NOK) und Deutscher Olympischer Gesellschaft (DOG) verfasste Broschüre, die auf knapp 50 Seiten ausgewählte Maßnahmen in den Kapiteln Erziehung und Fortbildung, Prei-se und Auszeichnungen, Integration und Gewaltprävention sowie Vorhaben im Behinderten-sport dokumentiert.

 

 

 

Die Broschüre kann über die Internet-Adresse www.bmi.bund.de eingesehen und bestellt werden. Bestellungen sind aber auch schriftlich über BMI, Referat Öffentlichkeitsarbeit, 11014 Berlin möglich.

 



Weitere Links:
Die Broschüre im Internet


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