Von Richthofen begrüßt Dopingopfer-Hilfe

 

Der Präsident des Deutschen Sportbundes, Manfred von Richthofen, hat die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages begrüßt, für einen DDR-Dopingopfer-Hilfsfonds

zwei Millionen Euro bereitzustellen. Im Deutschlandfunk erklärte von Richthofen, nun gelte es, "ein System zu finden, dass auch diejenigen in Besitz dieser bewilligten Mittel kommen, die es wirklich nötig haben".

Der DSB-Präsident hat nach eigenen Worten bereits mit Bundesinnenminister Otto Schily erste Grundzüge besprochen, wie man den etwa 500 bis 1.000 schwergeschädigten DDR-Dopingopfern unbürokratisch helfen könne. Von Richthofen sagte weiter: "Ich habe seinerzeit angeboten, dass die NADA, die zu gründende unabhängige nationale Antidoping-Agentur, diese Aufgabe übernimmt. Sie muss eine entsprechende Kommission bilden, die aus Medizinern besteht." Die Bundesregierung solle sich daran mit Fachleuten beteiligen. Der Deutsche Sportbund gehe davon aus, dass die NADA im kommenden Frühjahr ihre Arbeit aufnehmen könne.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte in seiner Bereinigungssitzung für den Bundesetat 2002 letzte Woche zwei Millionen Euro bereitgestellt. Der Etatentwurf der Bundesregierung wird vom Bundestag In der nächsten Sitzungswoche beraten und verabschiedet. Der beschlossene Antrag ist identisch mit dem der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Nach der Dopingopfer-Anhörung im Sportausschuss am 17. Oktober hatte sich die rot-grüne Mehrheit dem Antrag der größten Oppositionsfraktion angeschlossen.


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