Von Richthofen und Schily: Bonn guter Standort für NADA

 

Das Präsidium des Deutschen Sportbundes und Bundesinnenminister Otto Schily haben sich heute auf Bonn als Sitz der neu gegründeten Nationalen

Anti-Doping-Agentur (NADA) verständigt. Bonn konnte sich gegen Wiesbaden und Mainz durchsetzen. Für die Bundesstadt sprachen unter anderem die guten sachlichen Rahmenbedingungen, die gewollte räumliche Distanz zu den Spitzenorganisationen des Sports und das Engagement des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Präsident des Deutschen Sportbundes, Manfred von Richthofen: "Bonn stellt eine hervorragende Infrastruktur für die NADA bereit. Damit ist eine Arbeitsaufnahme im kommenden Jahr möglich geworden."

Die bisherige Anti-Doping-Kommission des Deutschen Sportbundes und des Nationalen Olympischen Komitees wird im kommenden Jahr in eine eigenständige, unabhängige Nationale Anti-Doping-Agentur in Form einer mit umfassenden Kompetenzen ausgestatteten Stiftung überführt.

Bundesinnenminister Otto Schily: "Die NADA führt die nationalen Dopingbekämpfungsmaßnahmen zusammen, koordiniert sie und verknüpft sie mit der Arbeit der WADA. Der Standort Bonn ist aus vielerlei Gründen für diese Aufgabe sehr gut geeignet. Ich bedanke mich auch ausdrücklich bei den Kandidaten Wiesbaden und Mainz für ihre guten Bewerbungen und für den fairen Wettbewerb zwischen den Städten." Ein Dank, dem sich auch DSB-Präsident von Richthofen anschließt.

Das Bundesinnenministerium fördert die Einrichtung der NADA, indem es 10 Mio. DM zum Stiftungskapital beiträgt sowie die bisherige Bundesför-derung für Anti-Doping-Maßnahmen in Höhe von mehr als 2 Mio. DM jährlich in die NADA einbringt. Die Bundesländer beteiligen sich an der Finanzierung der NADA mit einmalig 2 Mio. DM. Der Sport steuert jährlich 1,4 Mio. DM für Trainings- und Wettkampfkontrollen bei. Weitere Mittel werden bei Wirtschaftsunternehmen eingeworben.


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