Welt-Fair-Play-Preis für Benefiz-Tour

Zum ersten Mal hat eine deutsche Sportinitiative die „Willi Daume World Fair-Play-Trophy“ erhalten.

Freuten sich mit den jungen Radfahrern über die Auszeichnung in Pécs: (v.l.) Helmut Loenenbach (LSB-Vorsitzender für Internationale Fragen), Prof. Norbert Müller (Vizepräsident Internationales Fair-Play-Komitee, Kurt Laux (Kreisjugendpfleger Vulkaneifel) und Preisträger Herbert Ehlen. Foto: LSB RLP/R. Thiem
Freuten sich mit den jungen Radfahrern über die Auszeichnung in Pécs: (v.l.) Helmut Loenenbach (LSB-Vorsitzender für Internationale Fragen), Prof. Norbert Müller (Vizepräsident Internationales Fair-Play-Komitee, Kurt Laux (Kreisjugendpfleger Vulkaneifel) und Preisträger Herbert Ehlen. Foto: LSB RLP/R. Thiem

Die Fair-Play-Tour der Großregion, von der Europäischen Akademie des Rheinland-Pfälzischen Sports organisiert und vom Landessportbund unterstützt, ist am 27. März in der europäischen Kulturhauptstadt Pécs in Ungarn vom Internationalen Fair-Play-Komitee (CIFP) ausgezeichnet worden.

Die Benefiz-Tour, bei der jugendliche Radler seit 1999 rund1,8 Millionen Euro Spenden für Länder der Dritten Welt gesammelt haben, belegte in der Kategorie „Promotion of Fair Play“ den ersten Platz. „Es ist mir eine besondere Freude, dass einige junge Radfahrer den Feierlichkeiten auf ihren Rädern Schwung verleihen“, freute sich der ungarische CIFP-Präsident Dr. Jenö Kamuti, der den Preis an den Tour-Ideengeber Herbert Ehlen, Lehrer der Graf Salentin Schule in Jünkerath, und den Organisator Klaus Klaeren, Leiter der Europäischen Akademie, verlieh. Aber nicht nur die bunte Show der Jugendlichen auf ihren Einrädern begeisterte die rund 200 Gäste im Festsaal des Palatina-Hotels. Auch der Tour-Film, der die Vorbereitungen vom Schmieren der Butterbrote bis zum Zieleinlauf zeigte, kam bei den Juroren und Ehrengästen gut an.

Der ungarische IOC-Vertreter und Vizepräsident des Europaparlaments, Pál Schmitt, erkundigte sich ausführlich bei den Jugendlichen, wie sie die hohe Spendensumme in den vergangenen elf Jahren gesammelt haben. 1 Cent pro Kilometer erhalten die Kinder von ihren Mikro-Sponsoren – meist Familienmitglieder oder der Bäcker von nebenan. Allein im vergangenen Jahr kamen auf diese Weise 70.000 Euro auf den 800 Kilometern durch Rheinland-Pfalz, das Saarland, Frankreich, Belgien und Luxemburg zusammen. Diese Spende kam einem Schulprojekt im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda zugute.

Mit den World-Fair-Play-Awards ehrt das CIFP – die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und der UNESCO anerkannte offizielle Fair-Play-Organisation – seit 1964 herausragende Aktionen und Sportler, die sich um mehr Fairness im Sport verdient gemacht haben.


  • Freuten sich mit den jungen Radfahrern über die Auszeichnung in Pécs: (v.l.) Helmut Loenenbach (LSB-Vorsitzender für Internationale Fragen), Prof. Norbert Müller (Vizepräsident Internationales Fair-Play-Komitee, Kurt Laux (Kreisjugendpfleger Vulkaneifel) und Preisträger Herbert Ehlen. Foto: LSB RLP/R. Thiem
    Freuten sich mit den jungen Radfahrern über die Auszeichnung in Pécs: (v.l.) Helmut Loenenbach (LSB-Vorsitzender für Internationale Fragen), Prof. Norbert Müller (Vizepräsident Internationales Fair-Play-Komitee, Kurt Laux (Kreisjugendpfleger Vulkaneifel) und Preisträger Herbert Ehlen. Foto: LSB RLP/R. Thiem

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