Weltfechtverband verbietet transparente Maske

Der Weltfechtverband (FIE) verbietet mit sofortiger Wirkung und bis auf Weiteres das Tragen der transparenten Maske in den Florett- und Degendisziplinen.

Keine transparenten Masken mehr beim Fechten. Foto: DFB
Keine transparenten Masken mehr beim Fechten. Foto: DFB

Nachdem eine transparente Maske bei den Junioren-Europameisterschaften Anfang November 2009 in Odense während eines Wettkampfgefechtes durchstoßen wurde (wir berichteten), hat der Deutsche Fechter-Bund unmittelbar reagiert und noch im November das Tragen der Plexiglasmaske bei allen deutschen Turnieren verboten. Damit war der deutsche Verband Vorreiter weltweit und setzte ein deutliches Zeichen Pro Sicherheit. Erst vor wenigen Tagen zog der italienische Verband nach und ging sogar noch einen Schritt weiter. Er verbot das Tragen der transparenten Maske bei seinen FIE- Turnieren (Weltcups) in Venedig und Turin.  Gestern reagierte endlich die FIE, nachdem die Analyseergebnisse eines holländischen Labors veröffentlicht wurden. Aus diesen geht hervor, dass die Sicherheit der Athleten nicht mehr gewährleistet ist. 

„Der Deutsche Fechter-Bund begrüßt die Entscheidung der FIE, die Plexiglasmaske zu verbieten, auch wenn diese Erkenntnis sehr spät kommt, glücklicherweise nicht zu spät“, kommentiert Sven Ressel, Leiter Kommunikation und Koordination im Deutschen Fechter-Bund, die Entscheidung. „Es ist jedoch absolut unverständlich, warum die transparente Maske weiterhin in den Säbeldisziplinen eingesetzt werden darf. Auch in diesen Disziplinen halten wir am nationalen Verbot fest, da wir hier keinen Unterschied in sicherheitsrelevanten Fragen zu den Stoßwaffen sehen“, fügt er mit Blick auf die Disziplin Säbel hinzu.


  • Keine transparenten Masken mehr beim Fechten. Foto: DFB
    Keine transparenten Masken mehr beim Fechten. Foto: DFB

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