weltwärts im Sport-Freiwillige in Namibia: Seminar zu “Sport für Entwicklung“

17 Freiwillige nahmen im Rahmen ihres einjährigen Freiwilligendienstes in Namibia an einem Seminar zum Thema „Sport für Entwicklung“ teil.

Freiwillige beim S4D-Seminar auf dem Basketballplatz der Basketball Artists School (BAS) in Namibia
Freiwillige beim S4D-Seminar auf dem Basketballplatz der Basketball Artists School (BAS) in Namibia

Im August 2019 sind 85 junge Menschen ausgereist, um ein Jahr lang ihren internationalen Freiwilligendienst „weltwärts im Sport“ in verschiedenen Ländern Afrikas zu absolvieren. Für 17 der 85 Freiwilligen hieß das Ziel Namibia.  Ihr Freiwilligendienst begann mit einem eintägigen Seminar zum Thema „Sport für Entwicklung“, das vom DOSB veranstaltet wurde.

Das Seminar vermittelte den Freiwilligen, welchen Beitrag Sport zur Förderung von Bildung, Toleranz und Gerechtigkeit leisten kann. Die theoretischen Inhalte zu den verschiedenen Schlüsselkompetenzen im Bereich S4D (Sport for Development) konnten die Teilnehmenden dann am Nachmittag in praktischen Einheiten und Gruppenarbeiten weiter vertiefen. Spielerisch wurden die Themen des Vormittags in unterschiedlichen „Educational Games“ aufgegriffen und zugänglich gemacht. Diese spielerische Art der Wissensvermittlung wurde von den Freiwilligen mit großer Begeisterung aufgenommen. „Ich fand es toll, dass verschiedenen Elemente und soziale Probleme wie z.B. HIV und Teenagerschwangerschaft in den Spielen noch einmal aufgegriffen wurde“, so das Feedback eines Freiwilligen. 

Die erlernten Kenntnisse können die Jugendlichen nun in ihrer alltäglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auf dem Sportplatz und im Klassenzimmer anwenden. „Ich habe gelernt, wie man Sport mit sozialen Themen verbindet und wie wichtig es ist, dass die Kinder Spaß an den Spielen haben.“, berichtete eine andere Teilnehmerin.

Auch DOSB-Experte und Leiter des Seminars Ramah Mumba, der als Leiter der Basketball Artists School (BAS) und bei der Namibian Basketball Federation (NBF) aktiv ist, zog ein positives Fazit: „Der Workshop war großartig, die Freiwilligen hatten wirklich viel Spaß! Die Jugendlichen lernten neue Spiele für die Kinder und bekamen ein Verständnis für den ‚Sport for Development‘-Ansatz – wir haben die Ziele des Seminars also erreicht. Gleichzeitig wurden ihre Erwartungen erfüllt, was bedeutet, dass der Tag sowohl für den Instruktor als auch für die Teilnehmer ein Erfolg war!“

Über weltwärts im Sport

Im Jahr 2008 ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen worden. Seitdem sind rund 40.000 junge Menschen ausgereist, um in einem Projekt in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa oder Ozeanien zu lernen und sich dort zu engagieren. Seit 2013 können auch junge Menschen aus den Partnerländern einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Deutschland absolvieren. Die Erfahrungen, die die Freiwilligen dabei sammeln, begleiten sie ein Leben lang und geben Impulse für ein globales Engagement, auch nach der Rückkehr.

Der DOSB engagiert sich durch weltwärts im Sport aktiv im entwicklungspolitischen Freiwilligendienst. Seit 2015 kooperiert der DOSB mit dem ASC Göttingen von 1846 e.V. und entsendet Freiwillige nach Namibia und Ruanda. Die Projekte, in denen die Freiwilligen eingesetzt werden, haben einen sportlichen Schwerpunkt. Die Freiwilligen unterstützen zum Beispiel die Organisation einer Fußball-Jugendliga in Ruanda oder agieren als Basketball- und Life Skills-Trainer in Namibia.

Allgemeine Informationen zu weltwärts gibt es unter www.weltwaerts.de, zu weltwärts im Sport unter www.ifwd-sport.de und www.freiwilligendienste-im-sport.de. Die Bewerbungsfrist für Freiwillige endet immer am 31.12. eines jeden Jahres.


  • Freiwillige beim S4D-Seminar auf dem Basketballplatz der Basketball Artists School (BAS) in Namibia
    Freiwillige beim S4D-Seminar auf dem Basketballplatz der Basketball Artists School (BAS) in Namibia

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