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IOC-Präsident Bach zeichnet Eliteschule des Sports in Berlin aus

28.06.2017

IOC-Präsident Thomas Bach war am Mittwoch (28.6.) nach Berlin gekommen, um der Poelchau-Sportschule am Olympiapark den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" zu verleihen.

Die Schüler der Poelchau-Schule sind stolz auf die Auszeichnung "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".

Annika Schleu erhält von IOC-Präsident Thomas Bach die Urkunde. Fotos: IOC/Greg Martin

Die Schülerinnen und Schüler der Eliteschule des Sports feierten ihre Abiturfeier, zu der der IOC-Präsident auf eine Initiative der UN-Sonderbotschafterin für Flüchtlingsfragen, Ysra Mardini, eingeladen war, die Initiates file downloadAbiturrede zu halten. Die in Berlin lebende 19-jährige syrische Schwimmerin bereitet sich an der Pölchau-Schule auf ihren Schulabschluss vor.

Thomas Bach gab den Schülern Initiates file downloadin seiner Rede zur Einstimmung zunächst einen kurzen Einblick in seine eigene Abiturfeier 1973, um Ihnen dann zu bestätigen: "Sie sind hier an einer weltoffenen Schule, in einer Schule, die durch ihre Umgebung inspiriert, die durch ihre Umgebung eine Botschaft gibt für die Werte des Sports, für ein friedliches Zusammenleben, für Verständigung und auch eine Botschaft dafür, dass es in manchen Zeiten wirklich Mut und Entshlossenheit braucht, sich zu diesen Werten zu bekennen und diese Werte dann auch durchzusetzen." 5000 Euro übergab Bach der Sportschule für weitere anti-rassistische Projekte.

Für eine ehemalige Schülerin hatte der oberste Olympier noch eine besondere Überraschung parat. Der Modernen Fünfkämpferin Annika Schleu überreichte der Tauberbischofsheimer das Diplom für Platz vier bei den Spielen 2016 in Rio. Eigentlich war die Berlinerin Fünfte geworden, doch durch eine nachträgliche Disqualifikation einer Dopingsünderin rückte Schleu einen Platz nach vorne.

(Quelle: DOSB/SID)