Dreisprung-Europameister Max Heß ist „Eliteschüler des Sports“

Die Eliteschüler des Jahres sind Johannes Hintze (2. v.l.), Pauline Tratz (3. v.l.) und Max Heß (4. v. l.) mit DOSB-Vizepräsident Ole Bischof (l.) und Carsten Claus, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Böblingen.
Max Heß im Interview mit dem ZDF. Fotos: DOSB/Chris Christes

Drei Mitglieder der Deutschen Olympiamannschaft von Rio 2016 sind am heutigen Montag im Rahmen des DOSB-Neujahrsempfangs in Frankfurt am Main für ihre herausragenden schulischen und sportlichen Leistungen des vergangenen Jahres ausgezeichnet worden.

Leichtathlet Max Heß durfte sich über Platz eins freuen, Schwimmer Johannes Hintze über Platz zwei und Turnerin Pauline Tratz hat als Drittplatzierte die Auszeichnung „Eliteschüler/in des Sports 2016“ erhalten.

Bereits seit 2009 prämieren der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Sparkassen-Finanzgruppe jährlich die „Eliteschüler des Sports“. Zur Wahl standen dieses Jahr wieder 43 Eliteschüler des Sports – von denen sich drei besonders hervorgetan haben. Die Schüler zeichnen sich nicht nur durch ihre sportlichen Erfolge aus, sondern sie sind auch in schulischer Hinsicht Vorbilder. Mit Hilfe der Eliteschulen des Sports können sie Sport und Schule gut vereinen, die sportliche Karriere vorantreiben und eine gute schulische Ausbildung genießen. Mit der Auszeichnung sollen die jungen Sportler für ihre herausragenden Gesamtleistungen belohnt werden.

Ein echter Siegertyp ist der „Eliteschüler des Sports 2016“ auf Platz eins schon heute. Max Heß wurde mit nur 17 Jahren Dreisprung-Europameister in Amsterdam – er ist der jüngste Europameister der Geschichte. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio war er ebenso schon am Start und das wahrscheinlich nicht zum letzten Mal. Bei der Hallenweltmeisterschaft 2016 in Portland holte er Silber, und seit dem vergangenen Jahr darf er sich auch Deutscher Meister im Dreisprung nennen. „Ein wirklich beeindruckender, junger Mann, der seine ganze Karriere eigentlich ja noch vor sich hat. Mit so jungen Jahren schon solch große Erfolge zu feiern, ist wirklich bemerkenswert. Allein für sein erfolgreiches Jahr 2016 hat er die Auszeichnung als „Eliteschüler des Sports“ mehr als verdient“, sagt Carsten Claus, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Böblingen.

Auf Platz zwei kam der Schwimmer Johannes Hintze. Auch er startete 2016 bereits bei den Olympischen Spielen in Rio, und das mit 17 Jahren. Damit war er der jüngste deutsche Schwimmer in Rio. Johannes Hintze wurde zudem 2015 und 2016 Deutscher Vize-Meister über 400 Meter Lagen. Mit seinen zahlreichen Altersklassenrekorden zählt Hintze zu den perspektivreichsten Schwimmern in Deutschland. Die Eliteschule des Sports in Potsdam ermöglicht es ihm, den Fokus auf den Sport zu legen, ohne seine schulische Karriere zu vernachlässigen. „Wie wichtig die Unterstützung der Dualen Karriere ist, sieht man an diesen jungen Talenten sehr gut. Ohne eine Eliteschule des Sports könnten junge Sportler gar nicht solche Erfolge feiern. Es ist also immer wieder schön zu sehen, wie das Konzept seine Früchte trägt“, sagt Ole Bischof, DOSB-Vizepräsident Leistungssport und Judo-Olympiasieger 2008.

Auch die drittplatzierte „Eliteschülerin des Sports“, Pauline Tratz aus Karlsruhe, konnte in ihrem erfolgreichen Jahr 2016 überzeugen. Sie ist Deutsche Meisterin im Sprung und durfte dank ihrer starken Leistung bei der Deutschen Meisterschaft als Ersatzturnerin mit zu den Olympischen Spielen in Rio. „In ihr steckt noch großes Potenzial für die Zukunft – da bin ich mir sicher. Disziplin und Konstanz gehören zu den Tugenden einer Eliteschülerin, und Pauline vereint das“, lobt Ole Bischof die Drittplatzierte.

(Quelle: DOSB)

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