Essen wird als „Eliteschule des Sports 2013“ ausgezeichnet

Ehrung der Eliteschule des Sports Essen (v.li.): Ludger Gooßens , Horst Melzer (Geschäftsführer Sport- und Tanzinternat Essen), Katrin Sattler (Regionalteamleitung/OSP Rhein Ruhr), Hedda Pohlschmidt (Sportkoordinatorin Helmholtz-Gymnasium), Michael Wolf (Schulleiter Elsa-Brandström-Realschule Essen), Lisa Höpink (Schülerin/Schwimmerin), Max Rendschmidt (ehemaliger Schüler/Kanurennsport), Christa Thiel. Bild: dpa/Picture-Alliance

Die Eliteschulen des Sports zeichnen sich durch ein Verbundsystem zwischen Schule, Training am Olympiastützpunkt und Wohnen im Internat aus. Die jungen Talente profitieren so von der Möglichkeit, schulische Bildung und sportliches Training parallel zu absolvieren.

Auch die Schülerinnen und Schüler der Eliteschule des Sports in Essen erfahren diese herausragende Förderung, wie Ludger Gooßens, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, bei der Auszeichnung der „Eliteschule des Sports 2013“ betonte: „Die Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt über 10.000 Talente an den 41 Eliteschulen des Sports auf ihrem Weg der dualen Karriere. In Essen arbeiten mit dem Helmholtz-Gymnasium und der Elsa-Brändström-Realschule zwei Bildungseinrichtungen eng als Eliteschule des Sports zusammen. Die seit vielen Jahren bestehende Kooperation hat sich durch kurze Wege zwischen Training, Wohnen und Schule sowie der engen Zusammenarbeit im Verbundsystem bewährt. Außerdem profitieren die Schülerinnen und Schüler von den vorbildlichen Angeboten für Nacharbeit von verpasstem Unterrichtsstoff und der Möglichkeit des Frühtrainings in den nahegelegenen Trainingsstätten.“

Die gute Arbeit der Eliteschule des Sports Essen spiegelt sich auch in den Erfolgen der aktuellen sowie ehemaligen Schülerinnen und Schüler wider. Die Schwimmerin Lisa Höpink triumphierte 2012 als vierfache Deutsche Jahrgangsmeisterin und vierfache Gewinnerin bei den EYOF-Ersatzwettkämpfen. Ihr Mitschüler Max Rendschmidt glänzte 2013 als zweifacher Europameister und Weltmeister im Zweier-Kajak. Die gute Kooperation und das Familiäre zeichnen die beiden Schulen und das Internat aus – Es ist tatsächlich eine gelebte Familie“, freute sich Michael Wolf, Schulleiter der Elsa-Brandström-Realschule Essen.

Neben den Schwerpunktsportarten Kanu, Triathlon, Schwimmen und Rudern bietet der Standort Essen Sportlern zudem optimale Bedingungen für Hockey, Fußball (weiblich), Handball, Basketball, Tennis und Turnen.


Hier geht’s zum Interview mit Herrn Wolf (Schulleiter Elsa-Brandström-Realschule Essen)