Mentoring-Teams 2012/2013

Die Gruppe der Mentees und Mentor/innen in Stuttgart.

Lesen Sie Opens external link in new windowhier außerdem das Interview mit Dr. Karin Fehres, Vorstand Sportentwicklung zum DOSB-Mentoring-Programm.

Unsere Mentoring-Teams 2012/2013 stellen sich vor.

Katja Abel und Gerd Graus

Mentee: Katja Abel: EM 3. Platzierte und Olympiateilnehmerin im Kunstturnen

Mentor: Gerd Graus: Geschäftsführer der Vereinigung der Sportsponsoring-Anbieter  

Das Interview dieser beiden Sportakteure gibt es Opens external link in new windowhier.

Katja Abel
Gerd Graus

Manuela Henkel und Doris Fitschen

Mentee: Manuela Henkel: Ski-Nordisch/Skilanglauf Staffel-Weltmeisterin und Staffel-Olympiasiegerin

Mentorin: Doris Fitschen: Managerin Frauen-Nationalmannschaft/ Abteilungsleiterin Marketing Frauenfußball im DFB  

Das gemeinsame Interview ist Opens external link in new windowhier einsehbar.

Manuela Henkel
Doris Fitschen

Luidgardis Jendrzej und Christian Breuer

Mentee: Luidgardis Jendrzej: erfolgreiche Athletin im Ju-Jutsu

Mentor: Christian Breuer: Vorsitzender der Athletenkommission des DOSB  

Auch dieses Interview ist Opens external link in new windowhier einsehbar.

Luidgardis Jendrzej und Christian Breuer bei der Abschlussveranstaltung am 13. Juli 2013

Kathleen Radtke und Katja Kraus

Mentee: Kathleen Radtke: Europameisterin U-17-Nationalmannschaft, Deutsche Pokalmeisterin Turbine Potsdam Fußball

Mentorin: Katja Kraus: Ehemaliges Vorstandsmitglied Kommunikation und Marketing des Hamburger SV, seit Juni 2013 geschäftsführende Gesellschafterin bei Jung von Matt/Sports  

Weitere Informationen über dieses Gespann finden Sie Opens external link in new windowhier.

Kathleen Radtke
Katja Kraus

Katja Schindler und Michaela Röhrbein

Mentee: Katja Schindler: 3. Platz Juniorenweltmeisterin im 8er Rudern

Mentorin: Michaela Röhrbein: Leiterin Zentrum für Hochschulsport der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  

Das gemeinsame Interview dieses Tandems finden Sie Opens external link in new windowhier.

Michaela Röhrbein und Katja Schindler

Magdalena Schnurr und Danny Winkelmann

Mentee: Magdalena Schnurr: Juniorenweltmeisterin im Skispringen

Mentor: Danny Winkelmann: Landestrainer Nordische Kombination Baden-Württemberg  

Lesen Sie Opens external link in new windowhier das Interview mit diesem Mentoring-Team.

Magdalena Schnurr
Danny Winkelmann

Veranstaltungsinformationen

Abschlussveranstaltung des Mentoring-Projektes 2012/2013 am 12./13. Juli 2013

Gruppenfoto der Teilnehmer: (von links) Projektleiterin Kirsten Witte, Christian Breuer, Luidgardis Jendrzej, Karin Fehres, Katja Kraus, Manuela Henkel (Foto: DOSB)
Abschlussveranstaltung am 13. Juli 2013 in Frankfurt/Main, Mentees und Mentoren/Foto:dosb

Sportlich durchstarten nach der Spitzensport-Karriere ist für Siegertypen nicht selbstverständlich. Viele Athletinnen und Athleten gehen im Dickicht des sportlichen Netzwerks verloren oder trauen sich gar nicht erst auf Entdeckungstour. Per Mentoring lichtete der Deutsche Olympische SportBund (DOSB) das scheinbar undurchdringliche Dunkel – und pflanzte dabei einen ganzen Wald

Es gibt Situationen im Leben, da sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht – typisches Lebensgefühl für viel Spitzensportlerinnen und -sportler am Ende ihrer sportlichen Karriere. „Im Sport gibt es einen klaren Weg: Da muss ich trainieren und Wettkämpfe gewinnen, um voranzukommen“, weiß die ehemalige Kunstturnerin und Olympiateilnehmerin Katja Abel. „Im realen Leben muss ich aus dieser Käseglocke raus, um mich mit den unzähligen Möglichkeiten nicht zu verzetteln.“ Ist dann Karriereplanung statt Trainingsplan gefragt, stehen viele Athletinnen und Athleten erst einmal im sprichwörtlichen Wald. Auch Ex-National-Torhüterin und Erfolgsautorin Katja Kraus, die als erste Frau einen Männerfußball-Verein gemanagt hat, kennt das mulmige Gefühl: „Ich bin erst in den Wald gelaufen und habe dann festgestellt, dass es dort dunkel ist. Ich habe nicht lange überlegt, bin die Dinge immer angegangen. Als Sportlerin weiß man, dass der Misserfolg zu 50 Prozent gegeben ist."

Die ehemalige Ju-Jutsu-Athletin und Bundespolizistin Luidgardis Jendrzej wundert sich, wie schnell doch die zwölf Monate vergangen sind . Dabei hat sie sich neben ihrem Beruf ein Jahr lang wieder richtig reingehängt: Nach ihrer ersten Karriere im Sport hat sie mit dem Mentoring-Projekt des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) eine neue Herausforderung angenommen, und dadurch wieder etwas Licht ins Dickicht des dunklen Waldes gebracht. Wie auch Manuela Henkel, Olympiasiegerin im Skilanglauf, Turnerin Katja Ebel, Fußballspielerin Kathleen Radtke, Ruderin Katja Schindler und Skispringerin Magdalena Schnurr.

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Zwischenbilanztreffen am 7./8. Dezember 2012

Mentees und Mentoren/Foto:dosb

Jungen, weiblichen Nachwuchskräften (Mentees), allesamt ehemalige, erfolgreiche Leistungssportlerinnen, Wege in die Führungsgremien des organisierten Sports  aufzuzeigen, sie mit Unterstützung von erfahrenen Führungskräften (Mentor/innen) auf diesen zu begleiten und für Funktionen im organisierten Sport zu gewinnen, das sind die erklärten Ziele des 1. Mentoring-Projektes des DOSB, das seit Juni 2012 durchgeführt wird.

 

Die Agenda des Treffens war voll und vielfältig. Den Auftakt bildete die Teilnahme am Empfang der 8. DOSB-Mitgliederversammlung im Neuen Schloss in Stuttgart. Beeindruckt vom gelungenen, ideenreichen offiziellen Teil des Empfangs, übten sich die Mentees mit Unterstützung ihrer Mentorinnen und Mentoren beim anschließenden Essen im Netzwerken.  Am nächsten Morgen hieß es „Sportpolitik live erleben“. Der gelungene Festakt „100 Jahre Sportabzeichen“ und die Festrede des Bundespräsidenten a.D. Horst Köhler, werden dabei ebenso nachhaltig in Erinnerung bleiben wie die intensiven Diskussionen der zahlreichen Anträge.

 

Den Abschluss des 4. Treffens bildete eine Diskussionsrunde der Mentees, Mentorinnen und Mentoren zum Thema „Karriereplanung“. Dazu eingeladen war auch Dr. Karin Fehres, Direktorin Sportentwicklung des DOSB, die eindrücklich über ihre Erfahrungen auf dem Weg in die Führung berichtete. „Die Entscheidung, eine mögliche Karriere ins Auge zu fassen, fällt früh. Jedenfalls deutlich bevor man eine entsprechende Stellenausschreibung in den Händen hält oder sogar angesprochen wird. Wenn man sich dann erst mit grundsätzlichen Fragen wie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder der Bereitschaft für mehr Führungsverantwortung auseinandersetzt, ist es meist zu spät.“ Bernd Monsau, Ressortleiter Personal im DOSB, und ebenfalls Gast beim Mentoring-Treffen, bestätigte diese Aussage. „Der Wille zu führen, muss deutlich erkennbar sein. In Bewerbungsgesprächen sind Männer da häufig offensiver und selbstbewusster als Bewerberinnen.“

 

Das Mentoring-Projekt zu nutzen, um sich gemeinsam mit den Mentorinnen und Mentoren über diese grundsätzlichen Fragen auszutauschen und von den vielfältigen Erfahrungen der Führungskräfte zu lernen, dazu ermunterte Kirsten Witte-Abe, stellvertretende Ressortleiterin Chancengleichheit und Diversity im DOSB und Leiterin des Mentoring-Projektes, die Mentees.

 

Nun  bleibt ihnen noch bis Juni 2013 Zeit, sich gemeinsam mit den Mentorinnen und Mentoren über nächste Karriereschritte auszutauschen und diese zu planen, dann endet das 1. Mentoring-Projekt des DOSB, dessen Fortsetzung mit neuen interessierten, engagierten Mentees bereits beschlossen ist!

 

www.dosb.de/mentoring

Zwischenbilanztreffen am 29./30. September 2012

Sprung an die Spitze! Fünf von insg. sechs Mentees: Luidgardis Jendrzej, Manuela Henkel, Magdalena Schnurr, Katja Abel, Kathleen Radtke (v.l.n.r.).

Mit dem gemischten Doppel an die Spitze – das Mentoring-Projekt des DOSB will hoch hinaus. Damit den Teilnehmenden auf dem Weg nicht die Puste ausgeht, gibt’s tatkräftige Unterstützung

 

Will man im Sport etwas erreichen, muss man vor allem eins mitbringen: Durchhaltevermögen. Nicht nur als Fußballerin, Turnerin, Ruderin, Langläuferin oder Skispringerin, sondern auch als Funktionärin, Delegierte oder Trainerin. Diese Erkenntnis nahmen fünf ehemalige Leistungssportlerinnen von ihrem Zwischenbilanz-Treffen des Mentoring-Projektes des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Rande der Frauen-Vollversammlung vom 28. bis 30. September in Erfurt mit. „Das große Potential an tollen Spitzensportlerinnen haben wir bisher viel zu wenig genutzt“, erklärte Ilse Ridder-Melchers, Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung des DOSB. „Wir unterstützen die jungen Frauen nun dabei, ihre eigenen Stärken zu erkennen, langfristige Ziele anzuvisieren und die richtigen Schritte zu gehen.“

 

Darum geht’s im Projekt: Unter dem Motto „Mit dem gemischten Doppel an die Spitze!“ möchte der DOSB weibliche Nachwuchskräfte für eine hauptberufliche oder ehrenamtliche Karriere im organisierten Sport gewinnen. Erfahrene Mentorinnen und Mentoren aus dem Sportbereich – u.a. Doris Fitschen und Katja Kraus – unterstützen die jungen Athletinnen ein Jahr lang auf ihrem Weg durchs Studium und in den Job mit intensivem Erfahrungsaustausch. Jeweils eine Mentorin bzw. ein Mentor bildet mit einem Mentee ein Team – das gemischte Doppel.

 

Als Mentees dabei: Skilangläuferin Manuela Henkel, Fußballerin Kathleen Radtke, Kunstturnerin Katja Abel, Ruderin Katja Schindler, Skispringerin Magdalena Schnurr und Ju-Jutsu-Athletin Luidgardis Jendrzej (beim Treffen in Erfurt nicht anwesend) – allesamt Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin oder deutsche Titelträgerin, die deutlich mehr als nur Durchhaltevermögen mitbringen. „Als ehemalige Leistungssportlerinnen verfügen die jungen Frauen außerdem über wertvolle Kompetenzen wie Ehrgeiz, Zielstrebigkeit, Mut, Belastbarkeit und Leistungswille“, weiß Kirsten Witte-Abe, Projektleiterin und stellvertretende Ressortleiterin Chancengleichheit und Diversity im DOSB. „Das hat sie im Laufe ihrer sportlichen Karriere voran gebracht und macht sie auch fit für ein Engagement im organisierten Sport.“

 

Über Ihre ersten Erfahrungen in der Zusammenarbeit diskutierten Mentees und Mentoren unter der Leitung von Kathrin MahlerWalther, Vorstandsmitglied und stellvertretende Geschäftsführerin der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF). Die wichtigsten Ergebnisse: Für alle sind die Kommunikation und der Erfahrungsaustausch im Doppel entscheidende Aspekte. Für die Gespräche über persönliche Entwicklungen, Probleme und Ziele sind Vertrauen, Empathie und Neugier nötig. Kennzeichnend für die Zusammenarbeit sind das Hineinschnuppern in Sportstrukturen, das sogenannte Shadowing – also die Begleitung der Mentorin oder des Mentors in seinen beruflichen Prozessen – sowie der Ausbau eines persönlichen Netzwerkes. Der Weg ist allen Mentees klar: Sie möchten Ihre Berufung im Sport finden – ob hauptberuflich innerhalb einer Sportorganisation, auf dem freien Markt oder „nebenbei“ als Ehrenamtlerin. Den akademischen Grundstein dafür habe die jungen Frauen mit Studiengängen wie Sportwissenschaft oder Sportpsychologie, Management oder Medienwissenschaften schon gelegt.

 

Trotzdem ist der Schritt vom aktiven Leistungssport in die Organisations-Kultur der Verbände und Vereine für die Sportlerinnen ein Schritt in unbekanntes Terrain. Natürlich möchten sie insbesondere motiviert durch Erfahrungen während ihrer sportlichen Karriere in ihren Verbänden etwas bewegen, aber ihnen fehlt das nötige Know-how. Das liefern im Projekt Mentoren wie Gerd Graus, Geschäftsführer der Vereinigung der Sportsponsoring-Anbieter (VSA) und Kenner der DOSB-Szene: „Es gibt Strukturen, die ein solches Engagement ermöglichen. Wir brauchen ehemalige Sportlerinnen und Sportler, die sich und ihre Erfahrungen einbringen. Die Sportverbände müssen dazu ihre Anstrengungen intensivieren, um die Sportlerinnen und Sportler gezielt anzusprechen. Dieses Vorgehen sollte systematisch in den Verbandsstrukturen verankert werden.“ Für Michaela Röhrbein, Leiterin des Zentrums für Hochschulsport der Universität Hannover und Mentorin im Projekt, sollten die jungen  Frauen sich auf ihre Ausdauer-Qualitäten besinnen: „Man lernt während der sportpolitischen Lobbyarbeit, was Geduld ist.“

Beitrag über FVV 28. - 30.09.2012: veröffentlicht am 1. Oktober 2012

Gemeinsamer Aufschlag der Mentoring-Teams am 13./14. Juli 2012

Mentor Christian Breuer und Mentee Luidgardis Jendrzej Foto:dosb

Gemeinsam gewinnen – dieses Ziel hatten sich sowohl Mentorinnen und Mentoren wie auch Mentees beim ersten gemeinsamen Aufeinandertreffen im Rahmen des Mentoring-Projekts „Mit dem gemischten Doppel an die Spitze!“  gesteckt. Der erste gemeinsame Termin Mitte Juli in Berlin stand unter der Überschrift „How it works, come together und let`s go“.
Beim ersten Austausch zwischen Mentees, Mentorinnen und Mentoren wurde bereits engagiert diskutiert. Höhe- und Tiefpunkte der sportlichen und beruflichen Karrieren wurden intensiv erörtert und eine anschließende Diskussion über die Sportstrukturen in Deutschland stellte sich sowohl für die Mentees wie auch für die Mentorinnen und Mentoren als bereichernd heraus. Das Mentoring-Projekt stellt einen zentralen Baustein in der Gesamtstrategie „Gemeinsam an die Spitze!“ dar, im Rahmen derer der DOSB Chancengleichheit für Frauen und Männer vor allem in den Führungsgremien des organisierten Sports konsequent fördert und fordert.  Ziel des einjährigen Projektes ist es, junge, ehemalige Leistungssportlerinnen für eine berufliche oder ehrenamtliche Laufbahn im organisierten Sport zu motivieren und zu qualifizieren. Unterstützt werden die Mentees von erfahrenen Führungskräften aus dem Sportumfeld, die als Mentorinnen und Mentoren Wege aufzeigen, um die Karriereplanung für ehrenamtliche und hauptberufliche Positionen voranzutreiben. Im ersten Jahr nehmen sechs Mentees aus fünf Verbänden teil.
Das Team der Mentorinnen und Mentoren besticht durch die Breite an beruflichen Erfahrungen im Sport. Die Mentoren decken über ihre beruflichen Karrieren unter anderem die Bereiche Sportkommunikation, Sportmarketing, Sportorganisation und Coaching ab. Entsprechend der Interessen und Ausbildungsgänge der Mentees wurden die sportlichen „Doppel“ gebildet. In den nächsten Wochen des Mentoring-Programms steht der individuelle Austausch zwischen Mentees und Mentoren im Vordergrund.
Die Mentees werden dabei unterstützt, eigene Fähigkeiten und Kompetenzen zu erkennen, die Strukturen des organisierten Sports zu verstehen, Netzwerke auf- und auszubauen und ihre Management- und Führungskompetenzen zu entwickeln bzw. zu stärken. Jedem „gemischten Doppel“ werden fachliche und persönliche Qualifikationsmöglichkeiten geboten. Die nächste gemeinsame Veranstaltung für die Teilnehmenden des Programms findet Ende September im Rahmen der Frauen-Vollversammlung des DOSB in Erfurt statt. 
Das Mentoring-Projekt wird von der EAF (Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft) begleitet. Die EAF zählt zu den erfahrensten Institutionen im Bereich Mentoring und nutzte als eine der ersten Organisationen im deutschsprachigen Raum dieses Instrument zur Förderung des weiblichen Führungsnachwuchses.
Das nächste gemeinsame Treffen steht Ende September in Erfurt an. Die Mentoring-Teams treffen sich dann im Rahmen der Frauen-Vollversammlung des DOSB und werden eine erste Bilanz ihrer bisherigen Zusammenarbeit ziehen.

Auftakttreffen der Mentees am 1./2. Juni 2012

Fünf von insg. sechs Mentees: Luidgardis Jendrzej, Manuela Henkel, Magdalena Schnurr, Katja Abel, Kathleen Radtke (v.l.n.r.), Katja Schindler konnte leider nicht teilnehmen.
Kathrin Mahler Walther, Vorstandsmitglied und Stv. Geschäftsführerin der EAF
Die Referenten Christian Breuer und Bernd Monsau (v.l.).
Projektleiterin Kirsten Witte. Fotos: DOSB

1.Treffen der Mentees im Mentoring-Projekt des DOSB in Frankfurt

Der DOSB hat mit dem Projekt „Mit dem gemischten Doppel an die Spitze!“ ein einjähriges Mentoring-Pilotprojekt ins Leben gerufen, das am vergangenen Wochenende die teilnehmenden Mentees in Frankfurt zusammenführte. Ziel des Projektes ist es, jungen, ehemaligen Spitzensportlerinnen mit Unterstützung von Mentorinnen  und Mentoren Wege und Möglichkeiten ihrer beruflichen und ehrenamtlichen Zukunft im Sport aufzuzeigen, sie bei wichtigen Weichenstellungen zu begleiten und sie im Hinblick auf ihre Potenziale im organisierten Sport zu beraten.

Das Mentoring-Projekt stellt einen zentralen Baustein in der Gesamtstrategie „Gemeinsam an die Spitze!“ dar, im Rahmen derer der DOSB Chancengleichheit für Frauen und Männer vor allem in den Führungsgremien des organisierten Sports konsequent fördert und fordert.

Im ersten Jahr repräsentieren sechs Mentees insgesamt fünf DOSB-Mitgliedsverbände, dabei handelt es sich um ehemalige erfolgreiche Athletinnen aus den Sportarten Ju-Jutsu, Fußball, Turnen, Rudern, Skispringen und Langlauf. So verschieden ihre sportlichen Karrieren verliefen, so unterschiedlich sind auch ihre Motive, an dem Projekt teilzunehmen. Die jungen Frauen erhoffen sich einen Einblick in die Themen Sportkommunikation und -vermarktung, Sportjournalismus, angewandte Sportpsychologie, Trainer/innenberuf, Veranstaltungsorganisation und ehrenamtliche Gremienarbeit.

Beim zweitägigen Zusammentreffen der Mentees in Frankfurt wurden am ersten Abend zunächst die Charakteristika des Mentoring vermittelt. Eingebunden war dabei u.a. Christian Breuer, der als Vorsitzender der Athletenkommission in seiner Begrüßungsrede vor allem die Inhalte und Ziele der „Dualen Karriere“ hervorhob und zudem über eigene Erfahrungen als Athlet bzw. Funktionär berichtete. Bernd Monsau richtete in seiner Rolle als Ressortleiter Personal des DOSB einen besonderen Fokus auf das Projekt als Personalentwicklungsmaßnahme. Im Rahmen eines kurzen Inputs stellte die Projektleiterin Kirsten Witte die wesentlichen Elemente und Meilensteine des Projektes vor und verwies dabei vor allem auf die speziellen Kompetenzen wie Ehrgeiz, Disziplin, Zielstrebigkeit, Belastbarkeit und Selbstorganisationsfähigkeit, die Spitzensportler/innen gerade auch für Führungspositionen auszeichnen.

Unter der Leitung von Kathrin Mahler Walther, Vorstandsmitglied und Stv. Geschäftsführerin der Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF), folgte für die Mentees am nächsten Tag eine intensive Auseinandersetzung mit ihrer Rolle im Mentoring-Team und den persönlichen Zielen, die sie sich für das Mentoring Projekt gesteckt haben.

Das Mentoring-Projekt wird im ersten Jahr von der EAF kontinuierlich begleitet. Die EAF zählt zu den erfahrensten Institutionen im Bereich Mentoring und nutzte als eine der ersten Organisationen im deutschsprachigen Raum dieses Instrument zur Förderung des weiblichen Führungsnachwuchses.

Mitte Juli findet die offizielle Kick-Off-Veranstaltung statt, bei der die Mentees zum ersten Mal persönlich mit ihren Mentorinnen in Kontakt kommen.

Bilder von der Abschlussveranstaltung des DOSB-Mentoringprojektes vom 12.- 13. Juli 2013

Bilder von der Abschlussveranstaltung des DOSB-Mentoringprojektes vom 12.- 13. Juli 2013

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