Konzepte
- Neues Steuerungsmodell Leistungssport im DOSB
In der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes wurde am 9. Dezember 2006 das „Neue Steuerungsmodell Leistungssport des DOSB“, in das die Diskussions- und Beratungsergebnisse zahlreicher Gremien des deutschen Sports eingeflossen sind, beschlossen. Mit der Umsetzung des Steuerungsmodells in die Praxis werden folgende Zielstellungen realisiert:
- die verbesserte Steuerung des Leistungssports und Führung des DOSB,
- die Stärkung der Eigenverantwortung und Gestaltungsspielräume der Spitzenverbände,
- die Optimierung der Kooperationsformen auf Bundes- und Landesebene auf der Grundlage verbindlicher Vereinbarungen,
- die Flexibilisierung und Entbürokratisierung der Leistungssportförderung.
Das von der Mitgliederversammlung am 8. Dezember 2007 in Hamburg verabschiedete Konzept „Verbandsförderung im olympischen Spitzensport“ stellt die Grundlage für die Förderung der olympischen Spitzenverbände aus dem Haushalt der Bundesregierung dar.
- Nationales Spitzensport-Konzept
Die Umsetzung des Nationalen Spitzensport-Konzepts zielt darauf ab, deutschen Nachwuchsleistungssport- und Spitzensportlerinnen und -sportlern die Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, die für das Erreichen internationaler Spitzenleistungen erforderlich sind. Auf dem DSB-Bundestag im Jahr 1997 verabschiedet, integriert es die folgenden Teilkonzepte zu einem übergreifenden Gesamtkonzept, in dessen Mittelpunkt der Athlet steht:
- Förderkonzept 2012
Das
Förderkonzept 2012 bildet die Grundlage für eine zielorientierte Spitzensportförderung, die das Ansehen und den Leistungsstand des deutschen Hochleistungssports im internationalen Vergleich aufrechterhalten und ausbauen soll.
- Fördersystematik für nichtolympische Verbände
Seit 2006 ist die "
Fördersystematik für den nichtolympischen Spitzensport" in Kraft, die alle als förderungwürdig eingestuften und vom Bundesministerium des Innern (BMI) als förderungsfähig anerkannten nichtolympischen Verbände für Maßnahmen im Rahmen der Jahresplanung berücksichtigt.
- Stützpunktkonzept
Das
Stützpunktkonzept mit den Strukturelementen der Olympiastützpunkte, Bundesstützpunkte und Bundesleistungszentren zielt darauf ab, optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche leistungssportliche Karriere der Athletinnen und Athleten zu schaffen.
- Konzeption für Leistungssportpersonal in den Spitzenverbänden
Das Leistungssportpersonal-Konzept zielt auf die Sicherung und Optimierung des Leistungssportpersonals in den Spitzenverbänden ab, denn die Stärken eines jeden Leistungssportsystems sind aufs Engste mit der Qualität seines Personals verknüpft.
- Nachwuchsleistungssport-Konzept 2012
Das Nachwuchsleistungssport-Konzept 2012 kennzeichnet die inhaltlichen und strukturellen Leitlinien für die Weiterentwickling im Deutschen System der Nachwuchsförderung.
Der Bundesvorstand Leistungssport hat in seiner Sitzung am 20. September 2005 den Entwurf des Nachwuchsleistungssport-Konzepts 2012 einstimmig beschlossen. Nach der Befürwortung durch das DSB-Präsidium am 21. Oktober 2005 wurde das Nachwuchsleistungssport-Konzept 2012 am 10. Dezember 2005 durch den DSB-Bundestag verabschiedet.
- Rahmenrichtlinien zur Förderung des Nachwuchsleitungssports
Die
„Rahmenrichtlinien zur Förderung des Nachwuchsleistungssports“ basieren auf der Grundlage der LA-L Rahmenkonzeption, die seit 1998 zur national einheitlichen Grundlagen für die Bewertung der Sportarten in den Ländern und der Festlegung der Fördermittel durch die Landessportbünde genutzt wurde. ![]()
- Grundsätze für die Bundesförderung von Häusern des Athleten
Die Häuser des Athleten bieten beste Rahmenbedingungen für die duale Karriere von Leistungssport und Bildung. Die
Grundsätze für die Bundesförderung von Häusern des Athleten zielen auf eine bundesweite Harmonisierung und Transparenz der Bundesförderung für diese Einrichtungen ab.
- Traineroffensive
Der Trainer ist der wichtigste Partner des Athleten. Mit der Verabschiedung der
Traineroffensive am 29. November 2005 durch den Bundesvorstand Leistungssport sollen die Position und der Stellenwert von Trainerinnen und Trainern weiter gestärkt werden.
- Langfristiges strategisches Forschungsprogramm für das Wissenschaftliche Verbundsystem im Leistungssport
Am 18. März 2008 verabschiedete der Strategieausschuss „Forschung im Leistungssport“ das
langfristige strategische Forschungsprogramm für das Wissenschaftliche Verbundystem im Leistungssport. Darin werden insbesondere die Themenfelder weiter vertieft, denen besondere Bedeutung zugeschrieben wird: „Trainingsqualität“, Trainerqualität“ und „Technologieentwicklung“. Das gemeinsame Forschungsprogramm gilt mit hoher inhaltlicher Verbindlichkeit für das gesamte Wissenschaftliche Verbundsystem.






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