Johannes Rydzek ist Eliteschüler des Sports 2010

17.01.2011

Beim DOSB-Neujahrsempfang im Frankfurter Römer wurden Johannes Rydzek als „Eliteschüler des Sports 2010“ und Berchtesgaden als Standort der „Eliteschule des Sports 2010“ ausgezeichnet.

Preisträger Johannes Rydzek (m.) mit DOSB-Vizepräsidentin Christa Thiel, Peter Bösl von der Eliteschule des Sports aus Oberstdorf und Werner Netzel vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband (r.). Foto: Stefan Krutsch

Schulleiter Stefan Kantsperger (2.v.r.) erhält zusammen mit den Schülerinnen Alisa Krauß und Sonja Hölscher die Auszeichnung durch DOSB-Generaldirektor Michael Vesper. Foto: Stefan Krutsch

Die Preisträger freuen sich über ihre Auszeichnung beim DOSB-Neujahrsempfang. Foto: Frank May/picture-alliance

Mit gerade einmal 19 Jahren hat Johannes Rydzek schon viel erreicht. 2010 holte der Nordische Kombinierer bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver mit der Mannschaft die Bronzemedaille sowie den Titel bei der Junioren-Weltmeisterschaft. Er siegte beim Sommer-Grand-Prix und gewann Silber und Bronze bei der Junioren-WM 2009.

„Die Grundlagen dafür wurden in der Eliteschule des Sports in Oberstdorf gelegt. Die größte Herausforderung ist es schließlich, die sportlichen und schulischen Anforderungen an die jungen Athleten unter Berücksichtigung des individuellen Entwicklungsstandes in Einklang zu bringen“, sagte die für Leistungssport zuständige DOSB-Vizepräsidentin Christa Thiel.

Denn bei der Wahl zum erfolgreichsten „Eliteschüler des Sports“ zählen jährlich nicht nur die herausragenden sportlichen Leistungen. „Johannes Rydzek ist gleichzeitig sehr gut in der Schule. Durch seine Zielstrebigkeit und die professionelle Einstellung ist er außerdem ein Vorbild für seine Mitschüler und hat vor allem auch hervorragende Aussichten auf erfolgreiche Weltmeisterschafts- und Olympiateilnahmen“, sagte Werner Netzel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV).

Den Titel „Eliteschule des Sports 2010“ erhielt das Christliche Jugenddorfwerk in Berchtesgaden. „Die Freistellung von Sportlern für Training und Wettkampf gehört zum täglichen Geschäft der Bildungseinrichtung. Der versäumte Schulstoff kann im Förderunterricht problemlos nachgeholt werden, Lehrer und Mitarbeiter sind extrem flexibel und hilfsbereit“, beschrieb Netzel. Der Erfolg der ehemaligen Schüler bestätigt die Titelvergabe: Maria Riesch, Felix Loch, Viktoria Rebensburg und Evi Sachenbacher-Stehle trainierten und lernten am bayerischen Standort.

Die Eliteschulen des Sports sind ein Verbundsystem zwischen Schule, Training am Olympiastützpunkt und Wohnen im Internat. Die jungen Sportler erfahren so die bestmögliche schulische und gleichzeitig sportspezifische Ausbildung. In der deutschen Olympiamannschaft von Vancouver waren von 153 nominierten Athletinnen und Athleten 82 ehemalige oder aktuelle Eliteschüler. Sie waren am Gewinn von 25 der insgesamt 30 deutschen Medaillen beteiligt.

Die Sparkassen-Finanzgruppe ist der erste und bislang einzige Förderer der Eliteschulen des Sports aus der Wirtschaft. In Kooperation mit dem DOSB, der Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie den Kultus- und Sportministern der Länder besteht das Engagement für die Eliteschulen des Sports bereits seit 1997. Mitte Februar lädt die Sparkassen-Finanzgruppe neben Johannes Rydzek die besten Schüler der jeweiligen Standorte erstmals zu einem Workshop ein, bei dem neben einem Medienseminar auch der Besuch der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm steht.


 
 

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