Olympische Erziehung

„Faszination Olympia“ – das ist mehr als sportliche Höchstleistung, mehr als Rekorde oder Medaillen. Dahinter stehen Werte und Ideale, die ungeachtet aller Veränderungen und Entwicklungen der Olympischen Spiele heute noch ihre Gültigkeit haben.

Start des Olympic Day Runs beim Olympic Day 2015 mit über 2.500 Kindern und Jugendlichen
Die Teilnehmer des Olympischen Jugendlagers mit Innenminister Thomas de Maizière beim Skisprung-Wettkampf
Die Biebricher Schlossgespräche finden jedes Jahr in Kooperation mit dem Hessischen Innenministerium statt

Olympische Werte wie Leistung, Respekt und Freundschaft prägen den Sport und spielen auch im Alltag eine wichtige Rolle. Sie sind grundlegend für den sportlichen Wettkampf rund um den Globus und für viele Athletinnen und Athleten sogar Antrieb und Motivation.

Nicht zuletzt bilden die Werte ein wesentliches Fundament des Olympismus. Schon dessen Begründer, der französische Baron Pierre de Coubertin, hatte ihn einst zu einer Lebensphilosophie erhoben. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) führt dieses Erbe bis heute fort und definiert den Olympismus in der Olympischen Charta als „Lebensstil […], der auf der Freude an Leistung, auf dem erzieherischen Wert des guten Beispiels, der gesellschaftlichen Verantwortlichkeit sowie auf der Achtung universell gültiger fundamentaler moralischer Prinzipien aufbaut.“

Ein wahrlich hoher Anspruch, für dessen Umsetzung neben dem IOC auch die jeweiligen Nationalen Olympischen Komitees verantwortlich sind. Auch in der Satzung des DOSB ist als wesentliche Aufgabe verankert, die Olympische Bewegung in Deutschland zu entwickeln, zu fördern und zu schützen.

Diesen Auftrag hat der DOSB weitestgehend an die Deutsche Olympische Akademie (DOA) übertragen. Die DOA beschäftigt sich mit Sinn- und Grundsatzfragen der Olympischen Bewegung und den Olympischen Spielen sowie deren vielfältigen historischen, politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Aspekten. Damit ist eine ganze Bandbreite an Themen gemeint – von den antiken Anfängen der Spiele über Menschenrechte und Nachhaltigkeit bis hin zu „Olympia in der Schule“ und noch einiges mehr.

Zentraler Orientierungspunkt ihrer Arbeit ist die „Olympische Erziehung“, die allgemein als wirksame Wertevermittlung im und durch Sport und im Sinne der Olympischen Idee verstanden wird. Entsprechende Veranstaltungen, Projekte und Aktivitäten bietet die DOA sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene an.

Dazu zählen u. a. spezifische Fortbildungsmaßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer sowie jeweils anlässlich der Olympischen und Paralympischen Spiele vorgelegte Unterrichtsmaterialien für die Schule. Aktuelle Themen der Olympischen Bewegung werden in verschiedenen Veranstaltungen behandelt, wie beispielsweise den Biebricher Schlossgesprächen oder dem Sportwissenschaftlichen Olympiaseminar, an dem seit vielen Jahren Universitäten und Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum teilnehmen.

Beim Deutschen Olympischen Jugendlager, das die DOA regelmäßig gemeinsam mit der Deutschen Sportjugend (dsj) organisiert, erleben junge, erfolgreiche und sozial engagierte Sportlerinnen und Sportler am Ort der Olympischen Spiele ein vielfältiges Programm aus Sport, Kultur und Bildung.

Darüber hinaus richtet die DOA jährlich den Olympic Day aus. Unter dem Motto „Move – Learn – Discover“ lernen Kinder und Jugendliche die olympischen Ideale spielerisch kennen und wird „Olympische Erziehung“ gelebt.

Mehr Informationen auf der Internetseite der DOA unter www.doa-info.de sowie auf Facebook unter www.facebook.de/DOAinfo

 
 

Olympia Partner

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