Kulturelles und pädagogisches Programm (CEP)

Vor allem die Olympische Erziehung soll im Mittelpunkt der 1. Olympischen Jugendspiele 2010 in Singapur stehen. Bei der Gestaltung und Durchführung des kulturellen und pädagogischen Programms (Culture and Education Programme [CEP]) der YOG werden unterschiedliche Personengruppen mit einbezogen. Ziel ist es dabei „Botschafter des Sports in der Gesellschaft“ zu verankern.

Sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich in einer intensiven Weise begegnen können und sich in Workshops, Blogs, Chatrooms, face to face und virtuell austauschen können. Interessante Exkursionen werden das Programm begleiten. Globalität und die Relativität der Kulturen werden in eindrucksvoller Weise zur Darstellung gebracht sein. Aber auch der Anti-Doping-Kampf wird während der Veranstaltung thematisiert.

Das CEP-Programm (Kultur- und Erziehungsprogramm) und dessen Philosophie werden auf fünf zentrale Themen ausgerichtet sein:
Der Olympismus steht dabei im Mittelpunkt, weitere Themen sind auf „skills development“ (Karriereplanung der Athletinnen und Athleten), „well-being“ and „healthy lifestyle“ (vorrangig auf das Gesundheitsmanagement im Spitzensport), „social responsibility“ (soziale Verantwortung im weitesten Sinne) und „expression“ (Kunst, Kommunikation und digitale Medien) ausgerichtet. Alle Angebote sollen die Sprache der Jugendlichen sprechen (fun, rich variety, hands-on, values-based learning, simple messages, self-discovery, non-mandatory), und die einzelnen Projektthemen haben durchaus attraktive Titel aufzuweisen. Sie reichen vom Inselabenteuer über den Chat mit den Champions, verschiedenen Entdeckungsaktivitäten einem Weltkulturdorf bis hin zu „exploration journey“, „arts an culture“ und zum „community project“.

Besonders wichtig wird bei der Umsetzung des CEP die Unterstützung durch die Trainerinnen und Trainer sein. Wird das Kultur- und Erziehungsprogramm von den Trainern, von den Olympischen Komitees und von den internationalen Verbänden mitgetragen und mitgelebt, können die Olympischen Jugendspiele sich durchaus mit dem Merkmal der Nachhaltigkeit bezeichnen.


Ende des Jahres 2008 wurden mit dem Olympic Education Programm (OEP) und FRIENDS@YOG zwei weitere Initiativen gestartet.

Bei FRIENDS@YOG entstehen Partnerschaften zwischen den 360 Schulen Singapurs mit Schulen der 205 Nationalen Olympischen Komitees. Sie sollen ein weltweites Netz des sportlichen und kulturellen Austausches zwischen jungen Menschen entstehen lassen. Verantwortlicher Partner des DOSB ist die Deutsche Olympische Akademie (DOA). Die beiden teilnehmenden deutschen Schulen ist zum Einen die Grundschule Zeulenroda (Gewinnerschule des DOA-Wettbewerbs und zum Anderen die Romain-Rolland-Schule (Gymnasium) Berlin (Preisträger Deutscher Schulsportpreis). Beide Schulen beteiligen sich aktiv an der Gestaltung des Partnerschaftsprogramms.

Dafür stellt das Olympische Erziehungsprogramm (OEP) Pädagoginnen und Pädagogen didaktisch-methodisches Lehr- und Lernmaterial zur Verfügung, das die Auseinandersetzung mit den Olympischen Spielen und den Olympischen Ideen auf eine unterhaltsame und informative Weise ermöglichen soll. Nähere Informationen im Internet unter www.singapore2010.sg.

Die gesamte Darstellung des CEP kann hier heruntergeladen werden:

CEP-Generalinformation

CEP-Activitysheet

 

 
 

Olympia Partner

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