Sport berät am 30. September über mögliche Olympiabewerbung

16.07.2013

Das DOSB-Präsidium hat auf seiner Sitzung am Dienstag (16. Juli) in Frankfurt/Main auch über die Vorbereitung einer möglichen Olympiabewerbung um die Winterspiele 2022 beraten.

Der Olympiapark in München könnte 50 Jahre nach 1972 wieder das Herz Olympischer Spiele werden - dann im Winter. Foto: picture-alliance

Für den 30. September hat es die Mitgliedsorganisationen zu einer Sitzung nach München eingeladen, um über diese Frage zu entscheiden.

Im Dezember 2011 hatte die Mitgliederversammlung des DOSB die Vorgehensweise für eine weitere Bewerbung beschlossen. Danach sollten zunächst die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) über die Ausrichterstadt für die Olympischen Spiele 2020 (7. September) sowie die Wahlen im Freistaat Bayern (15. September) und im Bund (22. September) abgewartet werden, um darüber zu befinden, ob sich der DOSB mit seinen Partnern um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2022 in München bewerben will, 50 Jahre nach den Sommerspielen 1972.

Am 14. November 2013 endet die Frist, innerhalb der dem IOC eine entsprechende Interessenbekundung zugeleitet werden müsste. Im Fall einer positiven Entscheidung werden zudem die beteiligten Kommunen am 10. November 2013 Ratsbegehren veranstalten. Anfang Oktober müsste beschlossen werden, diese einzuleiten.

Aus diesem Grund hat der DOSB nun vorsorglich zu einer Konferenz der Mitgliedsorganisationen des DOSB eingeladen, die am 30. September von 15 bis 18 Uhr im Haus des Bayerischen Landes-Sportverbandes in München stattfinden soll. Das Präsidium wird auf seiner Sitzung am 17. September die Lage analysieren und einen Vorschlag zum weiteren Vorgehen erarbeiten.

(Quelle: DOSB)

 
 

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