Diskutanten

Dr. Thomas Bach
Präsident Deutscher Olympischer Sportbund 

Der Jurist Dr. Thomas Bach ist seit 2006 erster Präsident des neu gegründeten Deutschen Olympischen Sportbundes und steht damit an der Spitze des Vorstandes der größten Personenvereinigung Deutschlands. Der DOSB zählt 27,5 Millionen Mitgliedschaften in 91.000 Turn- und Sportvereinen. 7,5 Millionen Freiwillige engagieren sich für den Sport in Deutschland. Der Olympiasieger und Weltmeister im Mannschaftsfechten (Florett) war außerdem von 2000 bis 2004 und ist seit 2006 wieder Vizepräsident des IOC. 

Dr. Thomas Bach war während seiner Funtkionärslaufbahn im Deutschen Sportbund u.a. im Beirat der Aktiven, Vorsitzender der Juristischen Kommission Sport und Recht, Mitglied der Marketing-Kommission, der Kommission für TV- und Internet-Rechte sowie der Anti-Doping-Disziplinarkommission. Auch auf internationaler Ebene hatte er zahlreiche Ämter inne.

Prof. Dr. Karl-Heinrich Bette
Professor für Sportsoziologie Institut für Sportwissenschaft, Technische Universität Darmstadt 

Prof. Dr. Karl-Heinrich Bette studierte Sportwissenschaft, Soziologie und Philosophie u.a. an der Deutschen Sporthochschule Köln. Dort folgte 1982 die Promotion und 1988 die Habilitation. Nach einer Professur für Sportwissenschaft in Heidelberg ist Prof. Dr. Karl-Heinrich Bette seit 2002 am Institut für Sportwissenschaft der TU Darmstadt mit einer Professur betraut. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sportsoziologie, Soziologie des Körpers, neuere soziologische Systemtheorie. Zahlreiche Veröffentlichungen beschäftigen sich mit dem Thema Soziologie des Dopings.

Christian Breuer
Vorsitzender des Beirats der Aktiven im DOSB 

Der 15malige Deutsche Meister im Eisschnell-Lauf ist seit 2007 Vorsitzender des Beirats der Aktiven im DOSB und repräsentiert damit die Sportler in allen Leistungssport-Gremien im Deutschen Olympischen Sportbund. 

Der Polizeiobermeister versteht sich selbst als „Stimme der Athleten“ und will sich für bessere Bedingungen der Sportler einsetzen. Wichtig sind ihm die Themen Förderung, Ausbildung und die Doping-Bekämpfung. 

Darüber hinaus engagiert sich Christian Breuer karitativ und studiert Politikwissenschaften an der Fernuniversität Hagen.

Dr. Peter Danckert, MdB
Vorsitzender des Sportausschusses im Deutschen Bundestag 

Dr. Peter Danckert ist promovierter Jurist und war nach seinem Studium als Rechtsanwalt, Notar und Dozent an der Deutschen Anwaltsakademie tätig. 

Er ist seit 1975 Mitglied der SPD und seit 1998 Mitglied des Bundestages. Seit November 2005 ist er Vorsitzender des Sportausschusses im Deutschen Bundestag. Der Sportausschuss beschäftigt sich mit Fragen des Spitzen- und Breitensports sowie der Bedeutung des Sports für die Gesellschaft, die Gesundheit und die Wirtschaft.

Prof. Dr. Helmut Digel
Direktor des Institus für Sportwissenschaften Universität Tübingen

Prof. Dr. Helmut Digel ist Direktor des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Tübingen. Die Arbeitsschwerpunkte des Sportsoziologen sind gesellschaftliche Wandlungsprozesse und deren Wirkung auf die Sportentwicklung, dazu zählt wesentlich die Dopingproblematik. 

Der Sportwissenschaftler und frühere Bundesliga-Handballer war lange Jahre Präsident des Deutschen Leichtathletikverbands und Vizepräsident des Welt-Leichtathletik-Verbands IAAF. Er ist Ehrenmitglied des NOK. 

Prof. Dr. Helmut Digel ist anerkannter Sachverständiger mit internationalem Renommee – der Sportausschauss des Bundestages hörte ihn jüngst als Experten zur Menschenrechtsfrage in China. Sein Institut betreibt ein eigenes Internetportal – das China Journal. Die ZEIT nennt ihn den ‚Chefdenker des deutschen Sports‘.

Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper
Vize-Präsidentin Deutscher Olympischer Sportbund

Präsidentin des Weltrats für Sportwissenschaft und Leibes-/Körpererziehung (ICSSPE) 

Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper ist seit 1996 Professorin an der Freien Universität Berlin im Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie. Ihre Arbeitsbereiche sind Integrationspädagogik, Bewegung und Sport. Sie studierte Sport und Anglistik für das Lehramt, promovierte zum Dr. phil. und habilitierte zum Thema „Sport und Behinderung - Entwicklungstendenzen in Wissenschaft und Lehre“. 

Die DOSB-Vizepräsidentin für Bildung und Olympische Erziehung engagiert sich seit vielen Jahren auf nationaler und internationaler Ebene für den Sport und die Sportwissenschaft. So ist sie seit 1997 Präsidentin des Weltrates für Sportwissenschaft und Leibes-/Körpererziehung (International Council of Sport Science and Physical Education), seit 1999 Präsidiumsmitglied des LSB Berlin und seit 2007 Vorstandsvorsitzende der Deutschen Olympischen Akademie Willi Daume. 

Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper ist seit 1991 Gast-Professorin an der KU Leuven und seit 2003 Gast-Professorin an der Beijing Sport University in Peking. 

Alfred Draxler
Stellvertreter des Chefredakteurs, BILD – Zeitung 

„Die Bild-Zeitung ist Fußball, und Fußball in der Bild-Zeitung, das ist Alfred Draxler.“, schrieb die taz zur Fußball-WM. Aufgewachsen in Gelsenkirchen erlebte er die Gründungszeit der Bundesliga in der „Glückauf Kampfbahn“ des FC Schalke 04. In der Sportredaktion der Buerschen Zeitung begann seine journalistische Laufbahn mit dem Ausrechnen von Tabellen. 

1978 ging Alfred Draxler als Redakteur zu BILD, wurde dann Sportchef und übernahm 2001 zudem die Leitung der Sportredaktion BILD am Sonntag. Seit 2004 ist Alfred Draxler Stellvertreter des Chefredakteurs Kai Diekmann, seit 1992 gehört er zur Chefredaktion. Er ist Autor zweier Bücher über Fußball.

Meike Evers
Weltmeisterin und Goldmedailliengewinnerin im Rudern und Anti-Doping-Vertrauensperson im DOSB  

Seit dem 1. Januar 2008 ist der Deutsche Sport erstmals in der Athletenkommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) vertreten. Die 2-fache Olympiasiegerin im Doppelvierer, Meike Evers, wurde als deutsche Vertreterin in die Kommission gewählt. Die Kriminalpolizistin hat sich in den vergangenen Jahren bereits aktiv engagiert; als Anti-Doping-Vertrauensperson im DOSB ist sie Ansprechpartnerin für Athletinnen und Athleten, die beim Thema Doping-Prävention Rat oder Hilfe suchen.

Birgit Fischer
Sechsmalige Olympia-Teilnehmerin 

Birgit Fischer ist die erfolgreichste deutsche Olympionikin. Sie gewann zwischen 1980 und 2004 bei sechs Olympia-Starts acht Goldmedaillen im Kanurennsport. 

Die Ausnahme-Athletin aus Brandenburg ist 27-malige Weltmeisterin und war 1984 vom Startverzicht der DDR bei den Olympischen Spielen in Los Angeles akut betroffen.

Christian Frommert
Head of Corporate Sponsoring and Sponsoring Communications, Konzernzentrale Deutsche Telekom 

Als Leiter der Sportkommunikation von T-Mobile International verantwortete Christian Frommert die gesamte Kommunikation des T-Mobile-Radteams von Februar 2005 bis Mai 2007 – einer Zeit, in der das Thema Doping die Schlagzeilen im internationalen Radsport dominierte. Seit 2007 ist er in der Konzernzentrale Leiter des Bereichs Sponsoring Kommunikation. 

Vor seinem Wechsel zu T-Mobile arbeitete Christian Frommert als Sport- und Wirtschaftsjournalist sowie Chef vom Dienst bei der Frankfurter Rundschau.

Prof. Dr. Gunter Gebauer
Sportwissenschaftler, Philosoph und Buchautor, Freie Universität Berlin, Institut für Philosophie 

Prof. Dr. Gunter Gebauer ist seit 1978 Professor für Philosophie und Sportsoziologie am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin. Er studierte Philosophie, Linguistik, Sport sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften und promovierte 1969 im Fach Philosophie. 1975 habilitierte er am Institut für Philosophie der TU Karlsruhe.

Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Sprachphilosophie, Körperanthropologie, Soziologie der körperlichen Praktiken sowie der Ästhetik und Theorie des Spiels. Neben seiner Lehrtätigkeit leitet Professor Gebauer im Sonderforschungsbereich „Kultur des Performativen“ der Freien Universität das Forschungsprojekt „Die Aufführung der Gesellschaft in Spielen. Bewegungsbilder in Spiel, Arbeit und Bildmedien“ und er ist Sprecher des Interdisziplinären Zentrums für Historische Anthropologie.

Dieter Gruschwitz
Leiter der ZDF-Hauptredaktion Sport 

Nach Studium der Publizistik, Slawistik und Anglistik begann Dieter Gruschwitz seine journalistische Laufbahn 1979 beim Sender Freies Berlin. Hier arbeitete er als Reporter, Redakteur und Moderator bis er 1992 Abteilungsleiter „Sport Fernsehen“ wurde. 1996 folgte der Wechsel zum Zweiten Deutschen Fernsehen. Seit 2005 leitet er die ZDF-Hauptredaktion Sport. , in deren Verantwortungsbereich die Redaktionen "das aktuelle sportstudio", "ZDF SPORTreportage", "ZDF SPORTextra" und "ZDF SPORTtäglich" fallen.  

Für ARD und ZDF berichtete Dieter Gruschwitz von Olympischen Spielen, Europa- und Weltmeisterschaften, davon mehrere Male als Team-Chef. Seine journalistische Arbeit wurde von der Sport-BILD und Horizont Sportbusiness ausgezeichnet. 2006 erhielt seine Redaktion den Deutschen Fernsehpreis für die beste WM-Berichterstattung. Aktiv betreibt er Judo-Sport (ehemals Mitglied der deutschen Judo-Nationalmannschaft).

Hanns Michael Hölz
Vorsitzender des Kuratoriums der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) 

Seit November 2005 führt Hanns Michael Hölz das Kuratorium der NADA, das sich aus den Vertretern der Stifter und Wirtschaftspartnern zusammensetzt. 

Der studierte Betriebswirt Hanns Michael Hölz ist seit 1986 für die Deutsche Bank Gruppe tätig. Als globaler Leiter übernimmt er Verantwortung für die Bereiche Gesellschaftliche Verantwortung, Nachhaltigkeit (Konzernbeauftragter für das Nachhaltigkeits-Management-System) und Sport. 

In seinen Verantwortungsbereich fällt zudem die Repräsentation der Deutschen Bank in nationalen und internationalen Komitees, unter anderem Global Compact der Vereinten Nationen, der Global Reporting Initiative, dem World Business Council for Sustainable Development und econsense-Forum Nachhaltige Entwicklung. 

Seit 2004 ist Michael Hoelz als Gastprofessor und Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Heidelberg für das Thema Unternehmensführung, Studienschwerpunkt Sportmanagement, tätig. 

Prof. Dr. Hellmuth Karasek
Journalist, Schriftsteller, Kulturkritiker,                                                     Professor für Theaterwissenschaft 

Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Anglistik in Tübingen sowie anschließender Promotion begann Prof. Dr. Hellmuth Karasek 1960 seine journalistische Laufbahn bei der Stuttgarter Zeitung. Es folgte ein Jahr als Chefdramaturg am Württembergischen Staatstheater, bevor er 1968 Theaterkritiker bei der Wochenzeitung Die Zeit wurde. Von 1974 bis 1996 war Karasek Redakteur beim Spiegel, davon fast 20 Jahre als Kulturchef. Nach dieser Zeit wurde er Mitherausgeber des Berliner Tagesspiegels und wechselte 2004 als Autor zum Axel Springer Verlag.

Viele Jahre lang war Prof. Karasek neben Marcel Reich-Ranicki ständiger Teilnehmer an der ZDF-Sendung Das Literarische Quartett. Er ist Mitglied im P.E.N.-Zentrum Deutschland und in der Akademie der Künste in Frankfurt und Hamburg. Seit 1992 ist Karasek Professor am theaterwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg. Außerdem ist Prof. Dr. Hellmuth Karasek erfolgreicher Buchautor.

Dr. Klaus Kinkel
Bundesminister a.D.  

Der promovierte Jurist  begann 1965 seine Beamtenlaufbahn im Bundesinnenministerium. Dort war er u.a. persönlicher Referent des Bundesministers und Leiter des Ministerbüros. 1974 erfolgte ein Wechsel ins Auswärtige Amt. Von 1979 bis 1982 war Dr. Klaus Kinkel Präsident des Bundesnachrichtendienstes, danach Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz, anschließend von 1990 bis 1992 Bundesjustizminister.

Im Mai 1992 wurde Dr. Klaus Kinkel Bundesminister des Auswärtigen, 1993 dann auch Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Beide Ämter bekleidete er bis 1998. Von 1993 bis 1995 führte er als Bundesvorsitzender die Freie Demokratische Partei. Dem Deutschen Bundestag gehörte Dr. Klaus Kinkel von 1994 bis 2002 an. In dieser Zeit vertrat er seine Fraktion mehrere Jahre im Sportausschuss. 

Dr. Klaus Kinkel ist heute als Rechtsanwalt tätig. Sozial und gesellschaftspoltitisch engagiert er sich u.a. als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom Stiftung. Er ist Mitglied des Hochschulrates der Deutschen Sporthochschule Köln sowie des Kuratoriums der Sepp Herberger-Stiftung des DFB. Als Ehrenpräsident gehört er dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband e.V. und dem Rollstuhl-Tennis-Verband e.V. an.

Willi Lemke
Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienste von Entwicklung und Frieden 

Fast zehn Jahre war Willi Lemke Senator in Bremen bis er im April 2008 zum UN-Sonderbeauftragten für Sport ernannt wurde. Zunächst stand er der Behörde für Bildung und Wissenschaft vor, 2007 wurde er Senator für Inneres und Sport in der Hansestadt. 

Studiert hat Willi Lemke Erziehungswissenschaften und Sport an der Universität Hamburg. In diesem Bereich war er auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschulen in Hamburg und Bremen tätig, bevor er 1974 Landesgeschäftsführer der SPD wurde. 

Von 1981 bis 1999 war Willi Lemke Manager des Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen.

Prof. Dr. Wolfgang Maennig
Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Hamburg 

Prof. Dr. Wolfgang Maennigs spezielle Lehr- und Forschungsgebiete am Department Wirtschaftswissenschaften der Universität Hamburg liegen im Bereich der Sport- und Medienökonomik. Seine Arbeit ist motiviert aus seiner eigenen Karriere als Athlet und Funktionsträger im Rudersport. Er siegte bei den Olympischen Spielen in Seoul im Deutschland-Achter und war Vorsitzender des Deutschen Ruderverbandes von 1995 bis 2001. Er war u.a. Gründungsmitglied der Anti-Dopingkommission des DSB sowie  Mitglied des NOK für Deutschland. 

Als Gutachter und Berater ist Prof. Wolfgang Maennig anerkannter Experte, insbesondere für Finanzierungsfragen sowie wirtschaftliche Effekte von Sportgroßveranstaltungen und ökonomische Auswirkungen beim Neubau von Stadien und Sportstätten.

Ralf Meutgens
Sportjournalist und Doping-Experte 

Ralf Meutgens hat Germanistik und Sportwissenschaft in Düsseldorf und Köln studiert. Bis Mitte der achtziger Jahre war er Amateur-Radrennfahrer und Vorsitzender eines Radsportvereins. Für den Radsportverband Nordrhein-Westfalen arbeitete er als Honorartrainer. 

Ralf Meutgens arbeitet als freier Journalist (Sport, Medizin, Gesundheit) und Autor. Er ist mehrfacher Preisträger des Verbandes Deutscher Sportjournalisten und Experte für das Thema Doping. U.a.  veröffentlichte er das Buch ‚Doping im Radsport’.

René Obermann
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG

Seit November 2006 ist René Obermann, geboren im März 1963 in Düsseldorf, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG.

Bereits 1998 war Obermann als Geschäftsführer Vertrieb der T-Mobile Deutschland GmbH zur Deutschen Telekom gekommen. Im April 2000 wurde er Vorsitzender der Geschäftsführung. International übernahm er ein Jahr später als Vorstand European Operations and Group Synergies weitere Verantwortung für das europäische Geschäft der T-Mobile International AG & Co. KG. Von 2002 bis Dezember 2006 war Obermann sowohl Vorstandsvorsitzender der T-Mobile International AG & Co. KG als auch Vorstand für den Bereich Mobilfunk im Konzern Deutsche Telekom. In dieser Zeit setzte T-Mobile seinen Wachstumskurs als einer der weltweit führenden Mobilfunkanbieter mit inzwischen mehr als hundert Millionen Kunden weltweit fort.

Begonnen hat die berufliche Karriere von René Obermann mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann bei der BMW AG in München. Danach gründete er 1986 ein eigenes Handelsunternehmen - die ABC Telekom mit Sitz in Münster. Die daraus entstandene Hutchison Mobilfunk GmbH führte Obermann von 1991 an als Geschäftsführender Gesellschafter - von 1994 bis 1998 war er Vorsitzender der Geschäftsführung. 

Prof. Jobst Plog
Rechstanwalt

Der Ehrenprofessor der Freien und Hansestadt Hamburg und Honorarprofessor der juristischen Fakultät der Universität Rostock arbeitete nach seinem Studium der Rechtswissenschaften zunächst als Anwalt. 1977 berief ihn der NDR zum Justiziar. Bereits drei Jahre später machten ihn die Gremien zum Stellvertretenden Intendanten, bevor er dann 1991 die Nachfolge von Dr. Peter Schiwy antrat. Im Nebenamt war Prof. Jobst Plog von 1999 bis 2002 Präsident des deutsch-französischen Kultursenders Arte. 

In seine Amtszeit fiel die Integration Mecklenburg-Vorpommerns in den Senderverbund des NDR. Zweimal übernahm er den Vorsitz der ARD. In dieser Funktion stieß er die Reform der ARD an, mit dem Ziel der Zukunftssicherung der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender. Außerdem initiierte Plog die Rückkehr der Bundesliga in die ARD- Sportschau sowie den Einkauf der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. 

Anfang 2008 nahm Prof. Jobst Plog nach 30 Jahren beim Norddeutschen Rundfunk, davon 17 Jahre als Intendant, seinen Abschied.

Dr. Wolfgang Schäuble, MdB
Bundesminister des Innern 

Der promovierte Jurist ist seit 1972 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er war seither parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, Bundesvorsitzender seiner Partei, acht Jahre lang Vorsitzender des Bundesfachausschusses Sport der CDU, 1984 bis 1989 Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes sowie 1989 bis 1991 und seit 2005 Bundesminister des Innern. 

Im Bundesministerium des Innern sind die Sportangelegenheiten des Bundes angesiedelt  -  als Minister trägt Dr. Wolfgang Schäuble die Verantwortung für die Sportpolitik der Bundesregierung.

 

Dr. Wolfgang Storz
Dozent, Publizist und Kommunikationsberater

Dr. Wolfgang Storz hat nach Studium der Verwaltungswissenschaften und Dissertation an den Universitäten in Konstanz und Tübingen viele Jahre für die Badische Zeitung gearbeitet, zunächst von 1985 an als politischer Korrespondent in Bonn und danach als Leiter des Ressort Politik/Nachrichten in Freiburg. In den Jahren 1998 bis 2000 war Storz als Chefredakteur der Print-Medien und als Medienberater beim Hauptvorstand der IG Metall. Ende 2000 ging er als stellvertretender Chefredakteur zur Frankfurter Rundschau, von Oktober 2002 bis Mitte 2006 arbeitete er dort als Chefredakteur. Wolfgang Storz ist heute Publizist, Medien- und Kommunikationsberater für Verbände und Unternehmen und Lehrbeauftragter an den Universitäten in Kassel und Frankfurt/Main.

Michael Teuber
Doppel-Paralympics-Sieger 

Im August 1987 erlitt Michael Teuber als Abiturient und begeisterter Windsurfer einen Autounfall. Die Diagnose laute: inkomplette Querschnittlähmung mit nicht nutzbarer Restfunktion - Rollstuhlfahrer. 

Für Michael Teuber war die minimale Restfunktion im rechten Oberschenkel jedoch der Strohalm, nach dem er greifen konnte, so dass er bereits in der Reha sehr hart trainierte. Nach 3 Jahren im Rollstuhl hatte er sich mit eisernem Willen zurück in ein mobiles Leben gekämpft, nutze das Mountainbike für die Rückkehr zum Sport und absolvierte parallel sein BWL-Studium mit Prädikat.  

Seit 1997 trainiert Michael Teuber professionell und gewann 11 WM-Titel auf Bahn, Straße und Mountainbike. Er hält 4 von 5 Bahn-Weltrekorden, ist seit Jahren auf Platz 1 der Straßen- und Bahnweltranglisten und wurde am bisherigen Höhepunkt seiner Karriere Doppel-Olympiasieger bei den Paralympics in Athen 2004. 

Neben seinen sportlichen Erfolgen ist Michael Teuber auch gesellschaftlich engagiert. Er unterstützt verschiedene karitative Projekte. Von der Laureus World Sports Academy wurde er zum Sportbotschafter ernannt, vom Internationalen ParalympischenKomitee (IPC) zum Paralympischen Botschafter (2008). Bei den Paralympics in Peking wird Michael Teuber neben seiner aktiven Teilnahme an den Wettkämpfen für die Athletenkomission des IPC kandidieren. 

Dr. Michael Vesper
Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes 

Seit Oktober 2006 ist der promovierte Soziologe Dr. Michael Vesper erster Generaldirektor des neu gegründeten Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Zuvor war der Sportfunktionär aktiv und erfolgreich politisch tätig. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Grünen, war Fraktionsgeschäftsführer der ersten Grünen Bundestagsfraktion in Bonn, Minister für Bauen und Wohnen, später ‚Sportminister’ und stellvertretender Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen.

Bei den Olympischen Spielen in Peking wird der DOSB-Generaldirektor als „Chef de Mission“ der deutschen Mannschaft fungieren.

Dr. Christoph Wüterich
Rechtsanwalt der World Anti-Doping Agency (WADA) 

In der Hockeybundesliga spielte Dr. Christoph Wüterich beim HTC Stuttgarter Kickers und Schwarz-Weiß Köln. Außerdem war er Mitglied der Jugend-Nationalmannschaft. Von 1996 bis 2005 war Wüterich Präsident des Deutschen Hockey-Bundes und in dieser Funktion auch NOK-Mitglied.  

Beruflich ist der promovierte Anwalt auf Sportrecht spezialisiert – in Stuttgart arbeitet er in der Kooperation Sportrecht als Anwalt des Sports. Außerdem gehörte er der Anti-Doping-Kommission (Rechtskommission des Sports gegen Doping) des DSB an und war Sachverständiger bei der Anhörung zum Anti-Doping-Gesetz im Deutschen Bundestag.

Dr. Theo Zwanziger
Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) 

Der Jurist gehört seit 2001 dem Präsidium des DFB an. Seit Oktober 2004 zeichnet er als Geschäftsführender Präsident des größten deutschen Sportverbandes verantwortlich. Dr. Theo Zwanziger wurde am 6. Juni 1945 in Altendiez geboren. Dem ortsansässigen Verein, dem VfL Altendiez, ist er noch heute als 2. Vorsitzender verbunden, nachdem er bis 1975 als Aktiver dort die Fußballschuhe geschnürt hatte. Seine Verdienste für den deutschen Fußball wurden mit der Silbernen Nadel des DFB geehrt.

Moderatoren

Moderation: Conny Czymoch
Phoenix 

Conny Czymoch studierte ‚International Relations and Economics’ in Großbritannien und absolvierte 1980/81 ein Volontariat beim Deutschlandfunk in Köln. Seitdem arbeitete sie für zahlreiche TV- und Hörfunksender (wie z.B. Radio Fernsehen Hongkong, WDR Köln, Deutschlandfunk, Deutsche Welle, CNN) als Reporterin, Moderatorin, Producerin und Redakteurin. 

Von 1992 bis 1993 moderierte Conny Czymoch die SAT 1 News und seit 1997 moderiert sie regelmäßig bei Phoenix. Außerdem ist sie seit 1993 als Dozentin an der Akademie für Publizistik in Hamburg und München beschäftigt.

Moderation: Michael Kolz
Phoenix 

Michael Kolz studierte Politische Wissenschaften, Rechtswissenschaften und Psychologie in Kiel und in den USA. 1992 begann er seine journalistische Laufbahn freiberuflich bei TV und Hörfunk und absolvierte 1997/98 ein Traineeprogramm beim ZDF. Seit 1999 ist Michael Kolz für das ZDF als Moderator, Reporter und Chef vom Dienst  der Programmgeschäftsführung bei PHOENIX tätig.

Für seine journalistische Arbeit wurde Kolz bereits mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnet, u.a. für den bei NBC Hawaii produzierten Film „Job Fair“.

Moderation: Michael Krons
Phoenix

Michael Krons studierte Politische Wissenschaften, Germanistik, Filmwissenschaften und Pädagogik und hospitierte bereits während seines Studiums bei Film- und Fernsehproduktionen.  

Seine journalistische Laufbahn führte u.a. über die Wirtschaftsredaktion der FAZ, n-tv, Tagesschau und Tagesthemen und dem ZDF-Magazin Frontal zu PHOENIX.  Michael Krons ist stellvertretender Redaktionsleiter und Moderator des ZDF-Senders.

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