Preise und Ehrungen

DOSB-Ethik-Preis

Der Deutsche Olympische Sportbund zeichnet mit dem DOSB-Ethikpreis alle zwei Jahre, erstmals 2010, eine Persönlichkeit oder eine Gruppe aus, die sich in besonderer Weise um die Förderung der ethischen Werte im Sport verdient gemacht hat. Angesichts der vielfältigen Herausforderungen, unter denen sich der Sport heute bewähren muss, werden bei der Vergabe des DOSB-Ethikpreises insbesondere gewürdigt:

  • Verdienste im Bereich der Werteerziehung,
  • soziales und ökologisches Engagement,
  • Fairness und moralische Integrität.

Der DOSB-Ethikpreis wird in Kontinuität zur Ludwig-Wolker-Plakette verliehen, die an einen der bedeutendsten Repräsentanten der kirchlichen Sportbewegung erinnerte.

Jede Mitgliedsorganisation kann einen begründeten Vorschlag machen, der mit entsprechenden Unterlagen an die Kuratoriumsvorsitzende Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper zu leiten ist. Die nächste Ausschreibung erfolgt 2011.

Vorschlagsformular

Preisträger

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2010 erstmals verliehen an: Prof. Hans Lenk

 

DOSB-Ehrenmedaille

Der DOSB verleiht die Ehrenmedaille an Persönlichkeiten oder Organisationen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien und weiteren gesellschaftlichen Bereichen, die sich herausragende Verdienste um die Förderung und Entwicklung des Sports erworben haben. Sie wurde von dem berühmten Künstler Markus Lüpertz gestaltet.

2011: Christian Wulff, Bundespräsident

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2010: Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D. (1984 - 1994)

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2009: Wolfgang Schäuble, Bundesfinanzminister, ehemaliger Bundesinnenminister (2005 - 2009) und (1989 - 1991)

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2008: Horst Köhler, Bundespräsident

 

DOSB-Ehrennadel

Der DOSB verleiht die Ehrennadel an Persönlichkeiten oder Organisationen aus dem organisierten Sport, die sich innerhalb oder außerhalb des DOSB besondere Verdienste um die Förderung und Entwicklung des Sports erworben haben. Sie wurde 2009 erstmals vergeben.

2011: Hannelore Ratzeburg, Barbara Aff, Marion Rohdewald, Norbert Skowronek, Eberhard Gienger

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2010: Dr. Ellen Wessinghage, Meike Evers, Gerd Bücker, Günter Deister, Prof. Wilfried Kindermann

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2010: Dr. Peter Lenhart, Mentor der modernen Sportphysiotherapie (wurde bereits im Rahmen der 12. Jahrestagung Sportphysiotherapie des DOSB vom 10. bis 12. September 2010 in Nürnberg verliehen)

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2009: Rosi Mittermaier-Neureuther, Ski-Olympiasiegerin, Hans Wilhelm Gäb, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Erwin Lauterwasser, langjähriger Vizepräsident des Deutschen Skiverbandes, Peter Hanisch, ehemaliger Präsident des LSB Berlin, Karl Hermann Haack, ehemaliger Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, Klaus Witte, ehemaliger Beauftragter des Deutschen Sportbundes für das Deutsche Sportabzeichen

 

Preis Pro Ehrenamt

PRO EHRENAMT ist die Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes  für Personen und Institutionen, die das Ehrenamt im Sport unterstützen. Seit 2000 wird er jährlich an Persönlichkeiten zum Beispiel aus Politik, Wirtschaft und Medien verliehen, die sich vorbildlich für das Ehrenamt im Sport einsetzen und günstige Rahmenbedingungen für die Ehrenamtlichen schaffen.

Preisträger 2011: Markus Schächter

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterZur Ausschreibung und zu den früheren Preisträgern

 

DOSB-Wissenschaftspreis

Mit dem DOSB-Wissenschaftspreis zeichnet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) alle zwei Jahre herausragende sportwissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aus. Damit setzt der DOSB die Tradition des Carl-Diem-Wettbewerbs fort, den der Deutsche Sportbund seit 1953 durchgeführt hat.

2009/2010: Dr. Claudia Pawlenka und Dr. Jürgen Scharhag

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2008: Dr. Kai Reinhart (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2006: Prof. Dr. Nils Neuber (Ruhr Universität Bochum)


Preis "Trainer/Trainerin des Jahres"

Der Preis „Trainer/Trainerin des Jahres“ wurde im Rahmen der Traineroffensive des DOSB kreiert, mit dem Ziel, den Stellenwert des Trainerberufs zu erhöhen und die Arbeit des engsten Partners der Athletinnen und Athleten im Bereich des Sports aus dem Schattendasein zu holen und ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2010: Uwe Müßiggang (Biathlon)

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2009: Kim Raisner (Moderner Fünfkampf)

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2008: Rolf-Dieter Amend (Kanu)

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2007: Heiner Brand (Handball)

2006: Raimund Bethge (Bob)

 

Hochschule des Spitzensports

Die duale Karriere von Sportlerinnen und Sportlern, also die Möglichkeit Spitzensport, Schule, Ausbildung und Beruf miteinander zu vereinbaren, ist eine zentrale Voraussetzung für Erfolge im Hochleistungssport. Dies gilt in besonderer Weise für alle Studierenden unter den Spitzenathleten. Zu ihrer Unterstützung leisten verschiedene Akteure einen wichtigen Beitrag, nicht zuletzt die Hochschulen. Auf eine Verbesserung der Bedingungen einer dualen Karriere zielt auch die Auszeichnung „Hochschule des Spitzensports“.

2010: Verbund von acht Berliner Hochschulen

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2009: Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2008: Fachhochschule Ansbach

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2007: Technische Fachhochschule Berlin

 

Eliteschule des Sports

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zeichnet jährlich eine oder mehrere Eliteschulen des Sports mit dem Titel "Eliteschule des Jahres" aus. Er honoriert die Schule mit den erfolgreichsten Ergebnissen in der Förderung der Nachwuchssportler.

Zum Hintergrund und zu den Preisträgern

 

Gleichstellungspreis

In Anbetracht der hohen gesellschaftlichen Bedeutung der Geschlechtergleichstellung im Sport sieht es die Frauen-Vollversammlung des DOSB als ihre spezielle Aufgabe an, herausragende Leistungen und Verdienste um die Herstellung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im Sport, in einem Verein, in einem Verband, in der Wissenschaft, im Journalismus oder in anderen gesellschaftlichen Bereichen auszuzeichnen. Der Gleichstellungspreis des DOSB wird jährlich bei der Frauen-Vollversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes in zwei Kategorien verliehen: Kandidatin aus Sport, Politik, Wissenschaft oder Medien ; Nachwuchspreis an eine Kandidatin bis 27 Jahre.

2011: Heida Benecke und Bärbel Fischer (Nachwuchspreisträgerin)

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2010: Larissa Markus und Ece Bas (Nachwuchspreisträgerin)

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2009: Astrid Markmann und Kornelia Wolfertz (Nachwuchspreisträgerin)

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2008: Marlis Gebbing und Annika Breuer (Nachwuchspreisträgerin)

2007: Ulrike Seifert und Jana Förster (Nachwuchspreisträgerin)

2005: Ingrid Thomsen

2004: Ilse Bechthold

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2003: Dr. Friederike Damm

 

Deutscher Schulsportpreis

Der Deutsche Schulsportpreis der Deutschen Sportjugend (dsj) zeichnet beispielhafte Konzepte des Schulsports aus, die sich bereits über einen längeren Zeitraum in der Praxis bewährt haben. Es werden ein 1., ein 2., ein 3. Preis und ein Sonderpreis vergeben. Der Deutsche Schulsportpreis wird künftig  im jährlichen Wechsel mit dem Zukunftspreis der dsj verliehen.

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2009/10: Grundschule und den Turnverein 1890 e.V. im Wiesbadener Stadtteil Breckenheim

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2007/08: Rudolf Koch-Schule, Gymnasium der Stadt Offenbach am Main

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2006/07: Staatliche Handelsschule mit Wirtschaftsgymnasium Gropiusring in Hamburg

 

dsj-Zukunftspreis

Die Deutsche Sportjugend (dsj) möchte die Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und Kindertagesstätten für die Bereitstellung passender Spiel-, Sport- und Bewegungsangebote für Kinder stärker fördern und schreibt den vierten Zukunftspreis für 2011 unter dem Motto "Sportvereine und Kitas Hand in Hand" aus. Der Zukunftspreis wird im jährlichen Wechsel mit dem Deutschen Schulsportpreis der dsj verliehen.

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterZur Ausschreibung 2011

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2009: Preisträger sind Sportvereine, die eine aktive Rolle als Bildungsakteur im kommunalen Netzwerk einnehmen.

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2008: Preisträger sind Vereine, die mehr Bewegung für Kinder, Förderung zukunftsorientierter, kindgerechter Projekte mit Vorbildcharakter realisieren.

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2007: Preisträger sind Vereine, die als starke Lobby Kindern zu ihren Bewegungsrechten verhelfen.

 

IOC-Trophy

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2010: Dirk Nowitzki, Basketball-Star und NBA-Profi, wurde ausgezeichnet als Weltstar des Sports, der die olympischen Werte wie kein zweiter lebt und in besonderer Weise den Zugang zu jungen Menschen findet.

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2009: Sabine Spitz, Mountainbike-Olympiasiegerin, erhielt den Preis für ihren Einsatz im Anti-Doping-Kampf.

2008: Christiane Wenkel (Bad Berka/Höxter) Paul Wedeleit (Jena/Schmalkalden-Meiningen) als Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende der Thüringer Sportjugend wurden für ihre Verdienste um die Vermittlung der olympischen Werte ausgezeichnet.

2007: Bundeskanzlerin Angela Merkel erhielt die Auszeichnung stellvertretend für das Publikum bei den 2007 in Deutschland durchgeführten Weltmeisterschaften in den olympischen Sportarten Handball, Moderner Fünfkampf, Turnen, Radsport, Triathlon, Kanu, Rudern und Bogenschießen.

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster2006: Volker Bouffier, Minister des Inneren und für Sport des Landes Hessen wurde für die Entwicklung des Sports in den Kommunen und Vereinen seines Landes ausgezeichnet.

2005    Sports & Fairplay                Bianca Kappler
2004    Sports & Media                   nicht vergeben
2003    Sports Excellence               Dieter Graf Landsberg-Velen
2002    Sports & Wellbeing              Deutscher Sportbund / Deutscher        
                                                     Turner-Bund
2001    Sports & Volunteers            Deutscher Sportbund
2000    Sports & Universality           Dieter Graf Landsberg-Velen
1999    Sport & Education               Norbert Müller
1998    Sports Ethics                      Ommo Grupe
1997    Sport for all                         Jürgen Palm
1996    Centennial Olympic Games  nicht vergeben  
1995    Olympic Movement Unity     Georg Prinz von Hannover

 

Sportplakette des Bundespräsidenten

Die Sportplakette ist als staatliche Auszeichnung für Vereine oder Verbände bestimmt, die sich mindestens über 100 Jahre besondere Verdienste um Pflege und Entwicklung des Sports erworben haben und damit über 100 Jahre beständiges Engagement für ein lebendiges Gemeinschaftsleben erbracht haben.

Die Sportplakette ist auch ein Dankeschön an die unzähligen ehrenamtlichen Vereinsvorstände und Trainer, Mannschaftsbetreuer und Vereinsorganisatoren, die durch ihren selbstlosen Einsatz dazu beigetragen haben, dass so viele Vereine in wechselvoller Geschichte 100 Jahre und älter geworden sind.

Das Antragsformular finden Sie hier >>>

 

Fair Play Preis

Ab 2011 verleihen der DOSB und das Bundesministerium des Innern jährlich den Fair Play Preis des deutschen Sports. Der Preis soll das Bewusstsein für die große Bedeutung von Toleranz und Fair Play im Sport und darüber hinaus schärfen. Fair Play ist ein abstrakter Begriff, der am besten über konkrete Beispiele vermittelt werden kann. Vorbilder helfen insbesondere Kindern und Jugendlichen, die Grundwerte des Sports zu erlernen. Der Fair Play Preis würdigt daher Einzelpersonen, Gruppen (z.B. Mannschaften oder Fangemeinschaften) oder auch Initiativen, die durch ihre Aktionen oder ihr Engagement ein deutliches Zeichen für Fair Play im Sport gesetzt haben. Vorschläge können ganzjährig unter www.fairplaypreis.de eingereicht werden.

2011: Gewinner des "Fair Play Preis des Deutschen Sports" sind Fußball-Profi Gerald Asamoah, Paralympics-Siegerin Katrin Green, Ehrenamtlerin Heike Schmidt und der Deutsche Frisbeesport-Verband.

 
 

Olympia Partner

Breitensport Partner

dirnext