Hohe Auszeichnung für MTV Aurich und DLRG-Kreisverband Barnim
Der MTV Aurich (Niedersachsen) und der DLRG-Kreisverband Barnim (Brandenburg) sind in Weimar mit der Fritz-Wildung-Plakette des Deutschen Olympischen Sportbundes ausgezeichnet worden.
Beide erhielten die Plakette für vorbildliche Arbeit im sozialen Sektor. Die Kuratoriumsvorsitzende, Erika Dienstl, würdigte in ihrer Laudatio die zahlreichen Beiträge des Sports und der Sportvereine zur sozialen Integration und zum Zusammenhalt in den Gemeinden und Städten. Darüber hinaus eröffnet der Sport neue Chancen des Zusammenlebens, das zunehmend durch vielfältige und leistungsstarke sportorientierte Kooperationen im Netzwerk vor Ort geprägt ist.
Der MTV Aurich bei Oldenburg wurde für sein Projekt "Integration von Menschen mit Handicap und ausländischen Menschen" geehrt. Seit je her leiten ausländische Bürger einen Großteil der Abteilungen des Vereins, der im Laufe der Zeit viele Gruppen im Behindertensport aufgebaut hat.
Der erst 2002 gegründete DLRG Kreisverband Barnim ist ein Verein der jungen Generation. Mit seinem Projekt "Schwimmen für geistig Behinderte" versucht der Verein jungen Sportlern mit Handicap eine Möglichkeit zu geben, sich im Training und Wettbewerb zu messen und zu integrieren. Dafür ist er ausgezeichnet worden.
Seit 1980 verleiht der Deutsche Olympische Sportbund die Fritz-Wildung-Plakette. Fritz Wildung (1872 - 1954) wurde 1907 Redakteur der Arbeiter-Turnerzeitung und Geschäftsführer der Zentralkommission für Arbeitersport und Körperpflege seit deren Gründung 1912 bis zur Auflösung. Von 1920 bis 1921 war er Leiter des 1. Stadtamtes für Leibesübungen in Leipzig und im Alter von 74 Jahren bei der Wiedergründung der SPD noch einmal deren Sportreferent. Der DOSB erinnert mit dieser Verleihung an die Arbeiter-Sportbewegung und eine seiner Wurzeln, aus der er 1950 hervorgegangen ist.













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