Special Olympics Hannover 2016: Schon fast 1.500 Helfer haben zugesagt

10.02.2016

Bei den Nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung vom 6. bis 10. Juni 2016 in Hannover werden rund 2.200 freiwillige Helfer benötigt.

Die Special Olympics Athleten und „Gesichter der Spiele“ Laura Hardy und Herbert Krüger stellen bei einer Pressekonferenz das Plakatmotiv der Special Olympics Hannover 2016 vor. Foto: SOD/Daniel Pilar

Fast 1.500 Freiwillige haben den Organisatoren bereits jetzt verbindlich zugesagt, gesucht werden vor allem noch Gruppen von Helfern aus Schulen und Vereinen. Erstmals werden auch Helfer mit geistiger Behinderung dabei sein, die im Rahmen des Tandem-Projekts Aufgaben übernehmen.

Vom 6. bis 10. Juni 2016 werden in der Landeshauptstadt Niedersachsens unter dem Motto „Gemeinsam stark“ ca. 4.800 Athletinnen, Athleten und Unified Partner erwartet, die in 18 Sportarten und dem Wettbewerbsfreien Angebot an den Start gehen. Mit Trainern und Betreuern, Helfern, Familienangehörigen, Tagesteilnehmern und Gästen wird die Veranstaltung eine Dimension von ca. 14.000 Teilnehmern erreichen.

Das Helferprogramm für die Nationalen Spiele in Hannover erfährt regional große Unterstützung. Die Helfer kommen vor allem aus Schulen und Vereinen oder haben sich als Einzelhelfer registriert. Die Landeshauptstadt Hannover, die Region Hannover sowie die Polizei stellen insgesamt mindestens 150 Helfer frei. Das Land Niedersachsen gewährt seinen Mitarbeitern Sonderurlaub für einen Helfer-Einsatz bei den Special Olympics Hannover 2016. Ebenso sind seitens des Innenministeriums und des Kultusministeriums freiwillige Helfer zu erwarten.

Auch die Volunteer-Organisation von Hannover 96 und das Freiwilligenzentrum Hannover unterstützen mit Helfern. Mehr als 300 Helfer (Tendenz steigend) stellen Unternehmen im Rahmen des Corporate Volunteering.

Die freiwilligen Helfer werden in allen Bereichen der Großveranstaltung eingesetzt und erhalten im Vorfeld eine Schulung von Special Olympics Deutschland. Die fehlenden ca. 700 Helfer werden vor allem in den Bereichen Sport und Catering benötigt. Dabei geht es um die Meldung ganzer Gruppen von Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren, die dann auch in ihrer Struktur - z.B. als Klasse oder Sportgruppe – eingesetzt werden.

Mit dem Tandem-Projekt, bei dem inklusive Helferteams in verschiedenen Aufgabenbereichen zusammenarbeiten, hat SOD in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Niedersachsen Neuland beschritten. „Es ist eine schöne Entwicklung, dass Menschen mit geistiger Behinderung in Tandem-Teams auch bei der Organisation Nationaler Spiele mithelfen und somit als Mitgestalter ihrer Veranstaltung agieren“, sagt Holger Stolz, Geschäftsführer der Lebenshilfe Niedersachsen. „Das ist ein neuer Schritt in Richtung Inklusion. Und die bisherige Resonanz auf das Projekt zeigt, dass die Tandem-Idee bei Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen gut ankommt.“

Die Tandems arbeiten während der Veranstaltungswoche in den Bereichen Catering, Siegerehrungen, Fuhrparkbüro, Information, im Pressezentrum, als Sportartenhelfer oder beim Wettbewerbsfreien Angebot.

(Quelle: SOD)

 
 

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