Sportstätten

Die Sportentwicklung in Deutschland steht zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor vielfältigen Herausforderungen. Der demographische Wandel, Werteveränderungen, schulpolitische Entwicklungen, die Krise der öffentlichen Finanzen und weitere gesellschaftspolitische Entwicklungen fordern den Sport und seine Akteure heraus, eröffnen aber auch neue Gestaltungsmöglichkeiten. In diesem Zusammenhang tritt eine der zentralen Grundlagen und Ressourcen des Sports, die Sportstätte, zunehmend in den Vordergrund politischer und fachlicher Diskussionen.
Sport ist ohne geeignete Räume nicht denkbar. Der wettkampfgebundene Sport benötigt auf allen Ebenen weitgehend genormte und z.T. spezialisierte Freiflächen, Anlagen und Hallen. Für den wettkampfungebundenen Sport sind diese Sporträume ebenfalls nutzbar. Zunehmend sind auch multifunktionale und qualitativ hochwertige Räume – ob gedeckt (indoor) oder ungedeckt (outdoor) – gefragt. Sporträume bilden daher eine der wichtigsten Ressourcen der Sport- und damit vor allem der Vereins- und Mitgliederentwicklung. Deren Quantität und Qualität limitieren diese Entwicklung zugleich. Umgekehrt können Sporträume auch Katalysatoren der Sportentwicklung sein und eine zeitgemäße Vereinsentwicklung fördern.

Leitfaden "Das Fitness-Studio im Sportverein"

Der Leitfaden ist ein Ratgeber und Wegweiser für Sportvereine auf dem Weg. Er zeigt die Prozesse auf, die bei der Planung und Umsetzung des Vorhabens zu beachten sind, und an welcher Stelle Probleme entstehen können. Er informiert über die Ausrichtung eines Studios, die räumliche Planung, die Personalwirtschaft, das Umweltmanagement, die Finanzen und Kooperationsmöglichkeiten. Viele Erfahrungswerte von Verantwortlichen aus bereits bestehenden Studios sind in den Leitfaden mit eingeflossen. Den Leitfaden zum Download finden Sie Initiates file downloadhier!

Weitere Infos und Materialien zum Thema Opens external link in new windowSPORT PRO FITNESS.

Dokumentation Abschlussveranstaltung "Klimaschutz im Sport" und Fachforum 2011 erschienen

Die Abschlussveranstaltung „Klimaschutz im Sport“ und das Fachforum „Sportstätten, Umwelt und Klimaschutz“ wurde am 5./6. September 2011 im Literaturhaus in Frankfurt am Main durchgeführt. Die Dokumentation der zweitägigen Veranstaltung schließt die Präsentationen und Vorträgen der Referenten aus den Verbänden ein und liegt als Download vor.

Deutscher Fußball-Bund gibt Broschüre „Sportplatzbau und -Erhaltung“ heraus

Die 4. Auflage der Broschüre „Sportplatzbau und -Erhaltung“ wurde im November 2011 vom DFB vorgestellt. Die Broschüre mit ihren 278 Seiten richtet sich an Baufirmen und Planer sowie auch an Verantwortliche in Kommunen und Vereinen, öffentliche und private Platzpfleger und informiert über Sportplatzplanung, Bau von Rasenflächen und deren langfristige Erhaltung. Eine PDF-Version ist als Download auf der Internetseite des DFB hinterlegt.

Deutscher Fußball-Bund veröffentlicht Abschlussbericht zur Umweltkampagne der FIFA-Frauenweltmeisterschaft 2011

Das Organisationskomitee der FIFA-Frauenweltmeisterschaft 2011 veröffentlichte kürzlich seinen „Legacy Report“. Der Bericht hält die Ergebnisse des Umweltprogrammes „Green Goal 2011“ fest und belegt die klimafairen und die umweltfreundlichen Maßnahmen, die im Rahmen der Frauenfußballweltmeisterschaft durchgeführt worden sind. Dabei führten die Fußballstadien das Umweltmanagementsystem ÖKÖPROFIT ein, welches langfristig in die Unternehmenspolitik eingebunden werden soll. Der Abschlussbericht ist auf der Internetseite des Deutschen Fußball-Bundes als Download bereit gestellt.

Evaluation von Umweltberatungsangeboten für Sportstätten

Der DOSB stellt unter dem Titel „Klima- und Ressourcenschutz in Sportstätten. Status und Perspektiven von Beratungsangeboten im Sport“ den Ergebnisbericht seines Projektes vor, das die Evaluation umweltbezogener Beratungsangebote für Sportstätten zum Ziel hatte und nun abgeschlossen wurde.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren hinweg hatten die Projektverantwortlichen unterschiedliche Verfahrensformen wie Öko-Checks und Öko- Audits-Light untersucht und bewertet, die in der Sportstättenberatung derzeit angewendet werden. In einem zehnseitigen Abschlussbericht werden nun Projektrahmen, Vorgehen und zentrale Ergebnisse der Evaluierungsstudie vorgestellt. Abschließend werden die Perspektiven zukunftsfähiger Sportstättenberatungen als eine Kernaufgabe der Sportverbände und die Eckdaten einer verbesserten Umsetzung der Beratungen in Sportverbänden und Sportvereinen aufgezeigt. Zum Gelingen des Projektes haben wesentlich die 22 Kooperationspartner aus den Sportorganisationen beigetragen und mit ihrer Unterstützung dem Projekt zu einer breiten Akzeptanz im Sport verholfen.

Hier finden Sie den Ergebnisbericht zum Download.

Sportausschuss des Deutschen Bundestages, 6. April 2011: Klima- und Umweltschutz im Sport und im Sportverein

Der DOSB-Vizepräsident für Breitensport und Sportentwicklung, Walter Schneeloch, gab in seinem Statement einen Überblick über wichtige Teilaspekte zum Thema "Klima- und Umweltschutz im Sport und im Sportverein" und skizzierte Perspektiven für diesen Bereich. Er zeigte auf, dass sich vielfältige Verbindungslinien zwischen dem Sport, dem Umwelt-, Klima- und Naturschutz herstellen lassen. Der DOSB bekenne sich mit vielfältigen Arbeitsvorhaben auch in seiner zweiten Legislaturperiode zu diesem Themenfeld, betonte Schneeloch. Die Umweltprogrammatik werde in Richtung eines umfassenden Nachhaltigkeitsansatzes weiterentwickelt.

Vier große Bereiche stellte Schneeloch in seinem Statement den Mitgliedern des Sportausschusses vor:

  • den Sport in Natur und Landschaft,
  • die klima- und umweltfreundliche Weiterentwicklung von Sportstätten,
  • die umweltfreundliche Gestaltung von Sportgroßveranstaltungen und
  • die negativen Auswirkungen von immissionsrechtlichen Regelungen auf den Sport

Starker Sport – starke Städte, Arbeitskreis 10 "Sportstätten der Zukunft" versus "Bau- und Planungsrecht"

Eine enge Zusammenarbeit von Sportorganisationen und Kommunen ist für die Entwicklung in Städten und Gemeinden sowie für den Sport von großer Bedeutung. Am 5. und 6. März fand in München der Kongress "Starker Sport – starke Kommunen" statt. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), der Deutsche Städtetag (DST) und der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) zogen eine Bilanz der Kooperation und entwickelte zukunftsfähige Perspektiven. Der Arbeitskreis 10 stellte das Thema "Sportstätten der Zukunft" versus "Bau- und Planungsrecht" in den Mittelpunkt und steht als Download zur Verfügung. 

München 2018 – Sportstätten

München bewirbt sich als Austragungsort für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Neben den Sportstätten in München werden auch Sportanlagen in Garmisch-Partenkirchen und die Kunsteisbahn Königssee genutzt. Moderne Sportstätten sollen sowohl erstklassige Wettkampfbedingungen ermöglichen, als auch eine mitreisende Atmosphäre für Fans und Sportler schaffen. Wie das Sportstättenkonzept umgesetzt wird und dabei auch zur Nachhaltigkeit der Spiele beiträgt, ist Thema der Faktenreihe 2018 „Sportstätten“ und des Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzepts / A concept for sustainability benchmarks for the winter games der Bewerbungsgesellschaft München 2018.

DOSB Fachforum Sportstätten und Umwelt 2010: Sporträume und Schulsportstätten im Fokus

Am 17. November 2010 fand in Frankfurt das DOSB-Fachforum „Sportstätten und Umwelt“ statt. Das Forum thematisierte aktuelle Entwicklungen im Sportstättenbereich (Vereine als Betreiber von Sportanlagen, Auswirkungen von Schulreformen auf die Sportstättenentwicklung) und bot Möglichkeit zum vielfältigen Meinungs- und Fachaustausch. Die  Dokumentation des Forums gibt einen Überblick über das Fachforum. Im Vordergrund stehen die beiden Hauptthemen „Sportvereine – vom Nutzer zum Betreiber und Eigentümer von Sportstätten“ und „Strukturwandel im Schulbereich – ein vergessenes Thema des Sports und der Sportstättenentwicklung?“. Den Link zum Download finden Sie hier: Dokumentation Sportstätten und Umwelt. Auf dem Fachforum wurde auch die Broschüre des LSB NRW vorgestellt: "Tipps zur Gestaltung der Vertragsgrundlage für die Nutzung von Fremdgrundstücken und Sportanlagen durch Sportvereine".

Sportstättenförderung durch die EU – ein DOSB-Leitfaden:

In Ergänzung der im Frühjahr 2010 veröffentlichten Publikation „Sportförderung in der EU“ hat der DOSB im August 2010 den Ratgeber „Sportstättenförderung durch die EU – ein Leitfaden“ veröffentlicht und im März 2011 aktualisiert. Diese „Förderfibel“ konzentriert sich auf das Thema finanzielle Förderung von Sportstätten. Der DOSB setzt damit seine Informationsreihe zu diesem Komplex, zuletzt im Rahmen des Fachforums Sportstätten und Umwelt in Frankfurt/M. im Jahr 2008 (Sport und Stadtentwicklung, Städtebauförderung und Sport), fort. Der rund 100seitige Leitfaden steht als Download zur Verfügung und informiert über Grundlagen, Förderbedingungen, Praxisbeispiele sowie Ansprechpartner und gibt erstmals einen zusammenfassenden Überblick zur EU-Sportstättenförderung. Weitere Informationen zur Sportstättenförderung durch EU-Mittel gibt es beim EOC EU-Büro www.euoffice.eurolympic.org und hier.

Projektdokumentation der Kooperation „Sport und Umwelt“

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) haben im Zeitraum zwischen 2004 und 2009 eine umfangreiche Zusammenarbeit im Arbeitsbereich „Sport und Umwelt“ durchgeführt. Das Hauptziel der Kooperation bestand in der Förderung modellhafter und innovativer Lösungen für die natur- und umweltverträgliche Gestaltung des Sports mit den Förderschwerpunkten Klima- und Ressourcenschutz, Naturschutz und Umweltkommunikation. Ende Juli 2009 fand die Kooperation anlässlich der Tagung „Sport und Umwelt – Ein starkes Team“ im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) in Osnabrück ihren offiziellen Abschluss. Formal endete die Kooperation zum 31. Dezember 2009. Im Rahmen der fünfjährigen Zusammenarbeit wurden über 30 Vorhaben mit einem Fördervolumen von rund 2,3 Mio. Euro auf den Weg gebracht. Die geförderten Projekte der Kooperation (darunter auch Projekte zum Thema „Sportstätten“) sind dokumentiert und kürzlich im Rahmen der Schriftenreihe „Sport und Umwelt“ des DOSB als Heft 29 „Kooperation Sport und Umwelt – Projektdokumentation“ erschienen. Aufgrund der starken Nachfrage wurde bereits die zweite Auflage gedruckt. Auch die Ergebnisse der Abschlusstagung wurden in einem eigenen Tagungsband dokumentiert.

„Nachhaltiges Sportstättenmanagement“ - Dokumentation des 17. Symposiums zur nachhaltigen Sportentwicklung

Steigende Betriebskosten, hoher Sanierungsbedarf, demographischer Wandel und sich verändernde Sportbedürfnisse sowie ein starker Wettbewerbsdruck stellen Kommunen und Sportvereine heute und in Zukunft vor große Herausforderungen beim Management ihrer Sportstätten. Welche Anforderungen ergeben sich vor diesem Hintergrund an ein zeitgemäßes Sportstättenmanagement? Welche Erfahrungen liegen bereits vor und wie können Sportverbände ihr Mitgliedsvereine bei der Bewältigung dieser Anforderungen unterstützen? Das 17. DOSB-Symposium zur nachhaltigen Sportentwicklung konnte zu diesen und weiteren Aspekten wichtige Impulse geben. Die Dokumentation des Symposiums wurde im Juni 2010 als Heft 28 „Nachhaltiges Sportstättenmanagement“ der Schriftenreihe Sport und Umwelt des DOSB veröffentlicht.

Grundlagen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen

Ein grundlagenorientiertes Forschungsprojekt zur Sportstättenentwicklung in Deutschland, vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) in Auftrag gegeben, wurde 2009 abgeschlossen. Der Ergebnisbericht der Autoren Wetterich, Eckl und Schabert liegt mit dem gleichnamigen Titel vor. (310 Seiten; erschienen in Köln und Bonn, 2009). Die „Zehn Thesen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen“ des Projektbeirats liegen als Download vor.

Fitness- und Gesundheitsstudio im Verein

Ein eigenes Fitness- und Gesundheitsstudio im Sportverein bietet den Mitgliedern neue Möglichkeiten des gemeinsamen Sporttreibens. Informationen dazu finden Sie in der Broschüre „Fitness- und Gesundheitsstudio – auch etwas für Ihren Verein?“ und unter www.sportprofitness.de.

 
 

Sport für Alle Partner

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